Auszeit in der Wildnis: Firewatch Review

Das Spiel wurde seit Release sogar von der ZEIT erwähnt. Die Kritiken loben vor allem die schöne Atmosphäre des Spiels. An anderer Stelle wurde bei Firewatch leider gespart.

In Firewatch handelt der Spieler als Henry, einem Mittvierzigern, der nach einem prägenden persönlichen Erlebnis für einen Sommer Wächter eines amerikanischen Nationalparks wird. Nur durch ein Walkie-Tackie hält er Kontakt zu Delilah, einer anderen Parkwächterin.

Berührende Erzählweise

Das Spiel beginnt mit einem meisterhaften Intro. Nur mithilfe von Text wird dem Spieler die Vorgeschichte von Henry erzählt. Durch kleine Entscheidungen kann der Spieler die Vorgeschichte von Henry individuell gestalten. Vor allem die Musik und das Farbspiel erzeugen die tolle Stimmung im Intro und sorgen für einen fesselnden Einstieg. Man leidet, lebt und freut sich mit Henry.

Auch im Spiel angekommen, bleibt das Spiel packend. Der Nationalpark ist liebevoll gestaltet und die Story begleitet langsam durch das Spiel. Durch das Walkie-Talkie bekommt Henry immer wieder Aufgaben von Delilah. Zum Beispiel muss er Unruhestifter ausfindig machen, die im Park ein illegales Feuerwerk zünden.

Die Aufgaben sind leicht und verständlich und eigentlich ohne große Herausforderungen. Sie bilden aber keineswegs den Kern der Geschichte. Das tun vielmehr die Gespräche zwischen Delilah und Henry. Die sind erstaunlich authentisch, erwachsen und beeinflussen die Beziehung zwischen Henry und Delilah nachhaltig. Thema der Gespräche sind natürlich immer wieder das bisherige Leben der beiden Charaktere, in denen es immer wieder Tiefpunkte gab.

Neben seiner eigentlichen Aufgabe als Feuerwache, wird der ruhige Job von Henry bald ziemlich aufregend. Er entdeckt ein merkwürdige Person im Wald. Kurze Zeit später wird in seinen Hochsitz eingebrochen. Immer mehr Fragen tauchen auf und Henry beginnt, das Rätsel zu lösen

Kein Freiraum zu erkunden

Abseits der schön-erzählten Hauptstory werden eifrige Spieler leider nicht für das Erkunden belohnt. Es gibt keine Nebenhandlungen, keine Items zu sammeln. Das Spiel lädt wenig zum Verweilen oder mehrmaliges Spielen ein.

Die Atmosphäre des Spiels ist absolut packend. Die Musikwahl und die malerischen Bilder sorgen für ein tolles Spielgefühl. Generell lässt es sich angenehm spielen. Leider ist es mit vier Stunden viel zu kurz. Sobald sich das Ende ankündigt, möchte man eigentlich nicht weiter spielen, um es herauszuzögern.

Ein Spiel für Liebhaber

Jeder, der Freude an schön gemachten Spielen hat und eine liebevolle Atmosphäre zu schätzen weiß, wird Spaß an “Firewatch” haben. Das Spiel ist mehr als einen Blick wert, langweilt nicht und nimmt den Spieler gut an die Hand.

Für einen Preis von 20 Euro sind vier Stunden Spielzeit aber deutlich zu weniger. Außerdem hätte ich mir einen freieren Spielablauf gewünscht, der weniger linear abläuft. Außerdem haben mir die Herausforderungen gefehlt. Es war niemals schwer oder kniffelig. Alle Aufgaben waren schnell und ohne Scheitern zu lösen.

Eine weitere Kritik, die auch ein bisschen mehr zur Story verrät, findet Ihr zum Beispiel bei Gamestar.

 

Leider nur durchschnittlich: “Im Westen Nix Neues” von Prinz Pi

Mit den drei im Vorfeld veröffentlichten Songs hat Prinz Pi unterschiedliche Facetten gezeigt und große Hoffnung auf sein zwölftes Album gemacht. Diese Versprechen kann “Im Westen Nix Neues” leider nicht halten.

Fast einem Jahr nach seinem Prinz Porno Rival kehrt Prinz Pi wieder zu seinem neuen Selbst zurück. Statt dreckigem Sound und betont überheblicher Rhetorik, kommen mit Pi nachdenkliche Texte und ergreifende Melodien zurück.

Brücke zu “Kompass ohne Norden

Gleich mit dem ersten Song “Rebell ohne Grund (Kompass Reprise)” schlägt Prinz Pi eine Schleife zu seinem Vorgängerwerk von 2013. “Ist mir auch heut nicht peinlich, jede Zeile passt für immer” nimmt er allen Kritikern den Wind aus den Segeln, die die Themen von KoN als zu jugendlich für einen 30-Jährigen empfanden.

Ansonsten klingt das Album allerdings deutlich ernster als der Vorgänger. Auch der Wiedererkennungswert fehlt bei den meisten Songs. “Familienalbum Seite 19” schafft es allerdings gerade durch den eingängigen Refrain im Gehör zu bleiben und erinnert im Sound sehr an “Rebell ohne Grund“.

Die lyrische Eleganz fehlt

Die größte Stärke von Pi war immer das Geschichtenerzählen. Die Treffgenauigkeit seiner Texte hat mich oft berührt, mich gestärkt und mir weiter geholfen.

Auf IWnN gibt es wenige Zeilen, die sofort aus meinem Herzen sprechen. Beim ersten Hören ist kaum ein Song hängen geblieben. Die Themen, die Pi auf dem Album behandelt sind klasse und wichtig. Ob das Lügengebilde, das wir um uns herum schaffen (“Die Füllung von Kissen“) oder die Kritik an der hiesigen (Konsum)gesellschaft wie in “Kartenhaus“.

Während ältere Songs aber meist mindestens eine prägnante Zeile hatten, sucht man diese heute teils vergeblich. Die Message der Songs ist großartig, aber es fehlt die Zitierfähigkeit.

Viel musikalische Abwechslung

Der musikalische Feinschliff auf “Im Westen Nix Neues” ist erneut großartig. Mal fette Beats (“Weiße Tapete“, “Werte“), mal tolle musikalische Instrumentierung. Dadurch wirkt es abwechslungsreich und erzeugt durchaus eine gewisse Spannung beim Hören.

Die große Ballade fehlt leider. Auch wenn “1,40” schön ist und tolle Ideale anspricht, ist es zu mainstream, um richtig zu berühren. “Ballade für Jojo” beschäftigt sich mit den Wirren des Liebesleben Pis. Wirkt aber leider lieblos geschrieben und kommt nicht im Ansatz an Klassiker wie “Du bist” heran.

Fazit: Leider enttäuschend

Nach den tollen Vorab-Veröffentlichungen habe ich mit Großem gerechnet. Leider kommt das Album nicht im Entferntesten an meine Erwartungen heran. Ich hab mehr Tracks wie “Weiße Tapete” erwartet und auf ein neues schönes Liebeslied gehofft.

Allerdings muss ich auch sagen, dass das Album mit jedem Hören besser wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Songs erst nach mehrmaligem Hören ihr volles Potential entfalten. Trotzdem glaube ich nicht, dass ich das Album besonders oft hören werde.

 

Meine Woche in Worten: Mozart In The Jungle und mein Fazit zu #sundb

“Schulz und Böhmermann” ist vorerst zuende, mit “Mozart In The Jungle” habe ich eine tolle Comedy-Serie entdeckt und dann ist da noch ein Artikel, den jede Frau lesen sollte.

Die letzte Woche bestand aus unheimlich viel Prokrastination. Allerdings eher unnötiger, also dass ich wirklich neue erkenntnisreiche Einsichten bekommen hätte. Heute steht aber endlich die letzte Klausur an und dann habe ich endlich Zeit für Bücher, Netflix und Spaß.

Serien

Mozart In The Jungle” von Amazon

Rein von den Werbebildern hätte ich nicht gedacht, dass mir MitJ gefällt. Da die Serie diesen Jahr aber mehrere Golden Globes abgeräumt hat, musste ich der Serie natürlich eine Change geben. Zum Glück!

Die Serie dreht sich rund um das Ensemble des New York Orchestras. Am Anfang der Serie kommt ein neuer Dirigent, der nicht nur ziemlich jung und unkonventionell ist, sondern auch unheimlich exzentrisch. Hailey, die eigentlich Oboe spielt und ein Teil des Ensembles sein möchte, wird zu seiner Assistentin. Außerdem gibt es den alten Dirigenten, der eifersüchtig auf den neuen ist, ein ältere Oboe-Spielerin, die Hailey nicht im Orchester sehen will und viele Musiker und Protagonisten mehr, die alle sehr klare und spannenden Charakter sind.

Die Serie lebt natürlich von dem außergewöhnlichen Setting. Die Story drehen sich rund um Liebe, Freundschaft und kleinen Intrigen, ist also eher gewöhnlich. Durch das Drumherum ist die Serie aber absolut sehenswert und sehr unterhalten. Perfekt für ein kleines Binge-Watching-Wochenende. Die klassische Musik ist außerdem sehr pointiert eingesetzt, nervt also nie.

Artikel

A story of a Fuck Off Fund” von Paulette Perhach

Vor allem für Frauen ein Must-Read. Der Text erklärt, warum Geld uns die Freiheit gibt, zu tun und zu lassen, was immer wir wollen – gerade in schwierigen Situationen. Das eher spießige Wort Sparen wird dadurch um einiges attraktiver.

Sendungen

Schulz und Böhmermann” im ZDF

Sonntagabend lief vorerst die letzte Folge von #sundb. Ich bin leider nicht so begeistert. Die erste ausgestrahlte Folge (die eigentlich als zweites aufgezeichnet wurde) fand ich am besten. Die Gästen waren damals unheimlich interessant und das Gespräch hatte eine tolle Dynamik.

Die zweite und dritte Folge waren mir viel zu albern. Auch wenn es dort tolle Tendenzen gab und auch spannende Menschen am Tisch saßen, wurde die Ernsthaftigkeit immer jäh unterbrochen. Vielleicht haben Schulz und Böhmermann einfach Angst vor einer ernsthaften Talkshow?

Die letzte Folge fand ich insgesamt einfach sehr langweilig. Die Gästen waren nicht wirklich interessant, bzw. konnten sich nicht wirklich gut verkaufen. Riaz, der von seiner Flucht aus Syrien erzählt hat, hatte natürlich unfassbares zu erzählen, passte aber nicht gut ins Setting und wirkte leider etwas außen vor.

Ich freue mich natürlich trotzdem auf die nächste Staffel.

Amy&Pink: Von provokativen Inhalten zur Belanglosigkeit

Amy&Pink war im Netz lange allgegenwärtig. Der Mix aus nerdy Themen, dem lockeren Umgang mit Sexualität und überheblicher Coolness kam gut an und provozierte. Diese Zeiten sind lange vorbei.

Amy & Pink beschreibt sich selbst als eine der “innovativsten und mutigsten Online-Publikationen unserer Zeit“. Thematisch befasst sich das Online-Magazin mit Musik, Technik, schönen Frauen, viel Sex und zweifelhaften Trends.

Der Anfang

Ich hab Amy&Pink vor etwa 5 bis 6 Jahren entdeckt. Damals gab es Netzmädchen, Teen Little Missions und jede Woche tolle Blogtipps. Ich war jung, unerfahren und ins Internet verliebt. (Heute ist es ja eher eine Beziehung mit Höhen und Tiefen).

Ich fand die selbstbewussten Mädchen, die sich nackt in ihrer Wohnung zeigten unangepasst, selbstbewusst und wunderschön. Beim Lesen der Wochenendtipps fühlte ich mich selbst unheimlich langweilig und war begeistert von Marcels Humor und seiner Kreativität.

Ich hab jeden Artikel aufgesogen wie heute Gin Tonic. Ich will nicht übertreiben, aber es war meine kleine Bibel, die mir den Weg ins gr0ße Berlin erschloss.

Der Wandel

Als Fan von Amy&Pink war man jeher Gegenwind gewohnt. Kritische Kommentare zu den Themen, der Vorwurf der billigen Provokation und der Belanglosigkeit.

Vor drei, vier Jahren nannte sich Amy&Pink in “Neue Elite” um. Gründer und Herausgeber Marcel Winatschek war unzufrieden mit der vergangenen Entwicklung seines Blogs. “Neue Elite” sollte anders werden und scheiterte. Nach einem halben Jahr hieß alles wieder Amy&Pink. Danach wurde Amy&Pink englischsprachig. Danach wieder deutsch. Wieder englischsprachig. Seit ein paar Wochen ist es wieder deutschsprachig.

(Verzeiht mir, wenn ich was durcheinander geschmissen habe, meine Erinnerungen sind nur selektiv.)

Die Unzuverlässigkeit

Wer einen Blog hat – oder zumindest einen Instagram-Account – weiß, welch ein großes Risiko Umbenennung und Neuausrichtung mit sich bringen. Ich hab Marcel immer dafür bewundert, wie locker er solch ein Risiko auf sich nahm.

Was dein digitales Ich aber wirklich killt, ist Unzuverlässigkeit und Unregelmäßigkeit. In jedes Relaunch ist Marcel mit vielen Erwartungen und großen Ankündigungen gestartet, um sie alle ein paar Wochen später wieder auf den Haufen zu werfen. Aber ohne es zu kommunizieren.

Ein Blog, darf, ja muss sogar frei sein. Es muss nicht alles getaktet sein oder perfekt. Doch wer sich selbst Magazin nennt, seine Seite mit Werbung zuklatscht, erweckt gewissen Erwartungen. Diese ständig zu enttäuschen, kratzt am Image. Statt jung, provokativ und neu wirkt es aufgesetzt, unschlüssig und naiv.

Das Heute

Zurzeit nennt sich Amy&Pink im Untertitel”die neue Stimme“. Wofür die Seite aber genau steht, könnte ich euch nicht mehr sagen. Die Themenmischung ist wirr, keine Meinung mehr erkennbar. Und die Werbung hat die Überhand gewonnen. Die Seite wirkt lieblos, versucht durch Artikel wie “Warum ich gut im Schwänze lutschen bin – und du nicht” zu provozieren. Nur das es heute kaum noch jemanden zu interessieren scheint.

Amy&Pink war die Stimme einer Generation – heute ist es nur noch ein krätzenes Flüstern.

Einen guten Text über Amy&Pink, deren Wandel zu “Neue Elite” und zurück gibt es übrigens bei meedia.

 

In fünf einfachen Schritten zu mehr Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist momentan ein riesiges Thema. Zum Glück! Der Weg zu einem rundum nachhaltigem Leben ist schwer. Der Anfang ist es jedoch nicht.

Wenn mich irgendwas wirklich wütend macht, dann ist es Ignoranz. Ignoranz gegenüber wichtigen Themen. Menschen, die nichts tun oder ändern, es sei denn alle machen das. Veränderung fängt immer bei dir selbst an. Nachhaltiger zu leben ist so einfach, spart Geld und gibt dir ein gutes Gefühl. Also los!

1. Mach Dir einen Essensplan

Einkaufslisten klingen spießig und zu wissen, was man in drei Tagen isst, langweilig. Pedantisch den Wocheneinkauf zu planen ist nicht unbedingt sexy, spart aber Zeit und Geld.

Du kannst in Ruhe zuhause nach tollen Rezepten suchen und kaufst im Supermarkt nur das, was du wirklich essen wirst. Dadurch irrst Du nicht mehr ratlos durch die Gänge und schmeißt weniger Lebensmittel weg. Für die Arbeit und für die Uni nimmst Du am besten auch selbst was mit, spart ebenfalls einen Haufen Geld und schmeckt viel besser als der Mensafraß!

2. Such Dir eine schöne Einkaufstasche aus

Den Weg zu weniger Konsum mit einem neuen Kauf zu beginnen wirkt wenig konsequent. Dein neuer Jutebeutel (oder für was auch immer du dich entscheidest) wird ab jetzt aber Dein neuer bester Freund sein. Ein zuverlässiger Begleiter bei Deinen Einkäufen und praktisch zusammenfaltbar. Juhuu, endlich fallen Dir keine Plastiktüten mehr entgegen, wenn Du diese eine Schranktür in der Küche öffnest.

3. Überlege, was Du wirklich brauchst

Manchmal sieht man etwas und verliebt sich noch im selben Moment. Das ist ein großartiges Gefühl, aber viel zu oft so langlebig wie eine Eintagsfliege.

Anstatt im Sale wieder lauter Drei-Euro-Teile zu kaufen, überleg Dir lieber was Du wirklich brauchst. Deine Schuhe fallen bald auseinander? Dann such Dir hochwertige neue. Es sei denn, du hast noch fünf Paar Chucks und drei Paar Air Max im Schrank.

Ein überschaubarer Kleiderschrank sorgt für Ordnung, Übersicht und fordert auch Deine Kreativität heraus. Und das Aufräumen dauert nur noch halb so lang.

4. Kauf Dir einen To-Go-Becher

Jup, Du darfst Dir schon wieder etwas kaufen. Wenn Du ebenfalls liebend gern Tee oder Kaffee trinkst, kaufst Du Dir bestimmt auch mal einen to-go. Ist ja auch ne super Erfindung. Nur leider richtig schlecht für die Umwelt. Und du zahlst auch für jeden Pappbecher drauf. Dabei gibt es so viele schöne To-Go-Becher zu kaufen. Und das Geld hast du nach ein paar Wochen schon wieder drin!

Übrigens: Auch Wasser aus der Leitung schmeckt hervorragend. Und eine Glasflasche ist deutlich schöner als eine Plastikflasche. Die Glasflaschen bekommst Du schon für unter 10 Euro und teils mir richtig tollen Motiven.

5. Zünde ein paar Kerzen an

Okay, das klingt jetzt vielleicht ein bisschen hippiemäßig. Aber mal ehrlich, ich kenne Leute, bei denen läuft der Fernseher selbst dann, wenn sie nicht zuhause sind. Und das Licht im Schlafzimmer bleibt an, selbst wenn sie ne halbe Stunde unter der Dusche stehen. Ganz ehrlich: Lass den Scheiß!

Und wenn Du abends nochmal Deine Feeds durchgehst, du lernst oder liest, musst auch nicht das große Licht brennen. Zünde doch ne Kerze an. Die geben ein schönes natürliches Licht und tragen zu einer schönen Atmosphäre bei.

 

Ein paar nachhaltige Produkte wie schöne Jutebeutel und tolle To-Go-Becher habe ich übrigens hier für Euch zusammengesucht.

Natürlich sind diese Tipps nur ein Anfang und kleine Schritte Richtung Nachhaltigkeit. Da ich aber in meinem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis immer wieder sehe, dass diese einfachen Schritte nicht eingehalten werden, wollte ich sie so noch einmal mit Euch teilen.

Mehr Informationen zum Thema Nachhaltigkeit findet Ihr bei utopia.de. Zum Beispiel hier über Urban Gardening. Auch Daniel Roth hat auf bevegt einige interessante Tipps zum Thema Nachhaltigkeit gegeben. Sehr einprägsam fand ich zum Beispiel den Satz: “Ein alter Pullover ist immer noch besser als ein nachhaltig-produzierter Pullover.” Hier hab ich außerdem etwas zu nachhaltiger Unterwäsche gefunden. Und ich hab letztens schon etwas zu saisonaler Ernährung geschrieben. Rumklicken lohnt sich!

Habt Ihr noch einfache Tipps für den Start in ein nachhaltigeres Leben?

Meine Woche in Worten: Von Konsumverhalten und schmutzigen Tatorten

Überflieger oder Schnee von gestern? Im Wochenrückblick kümmere ich mich um Themen, die auch noch morgen für Gesprächstoff sorgen werden. Diese Woche hab ich mir ein paar Gedanken um Konsum gemacht und eine tolle Serie wiederentdeckt.

Diese Woche beginnt die Klausurenphase und die Prakrastination ist bei mir im vollem Gang. Die Wohnung ist sauber und ein lecker duftender Kuchen steht auf dem Tisch. Womit ich mir diese Woche sonst noch die Zeit vertrieben habe, lest Ihr hier:

Serien

Der “Tatortreiniger” ist hoffentlich hinreichend bekannt. Wenn nicht: Die Serie dreht sich um Schotty und seinen Job als Tatortreiniger. In jeder Episode trifft er auf skurrile Situationen und spannende Persönlichkeiten. Das wird alles so schön locker und authentisch erzählt, es ist wunderbar.

Ich schaue gerade die fünfte Staffel, die wieder alle Erwartungen erfüllt. Alle Folgen gibt es bei Amazon Prime.

Artikel

Selbstversuch: 365 Tage secondhand” vom Greenpeace-Blog

Klar, ein Jahr lang keine neue Kleidung zu kaufen klingt erstmal toll. Es stößt mir aber wirklich bitter auf, dass ein Jahr lang nur secondhand kaufen als Leistung gilt. Noch dazu, ist das eben ein Experiment, was kaum alltagstauglich ist.

Besser wäre doch, ein Jahr lang zu versuchen, nur vier neue Kleidungsstücke zu kaufen. Denn die Minimierung des Konsums sollte das Ziel sein, nicht einjährige Experimente, die schwer in den Alltag zu integrieren sind.

Ich brauche das, wirklich”  auf doyouliketohurt.com

Kim hat sich mit ihrem eigenen Konsumverhalten auseinander gesetzt. Wie wir uns immer wieder neu manipulieren, damit der fünfte graue Cardigan auch noch bei uns einziehen darf. Sehr selbstreflektiert und ehrlich geschrieben.

Shopping tötet” von der Zeit

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Jup, diese Woche bin ich ganz schön konsumkritisch unterwegs. Pünktlich zur Fashion Week hat sich auch die Zeit mit Mode als Konsumgut beschäftigt. Der Beitrag setzt sich auch mit dem Dokumentarfilm “The True Cost” auseinander, der die ganze Wertschöpfungskette der Modeindustrie dokumentiert.

Jumpsuits aus PET-Flaschen” von spiegel.de

Damit ich nicht nur mecker, gibt es hier auch was konstruktives: Der Spiegel hat anlässlich zur Fashion Week ein paar Eco-Labels vorgestellt. Ich hab mir gleich ein paar Labels gebookmarked und freue mich schon darauf, mich näher mit den einzelnen Marken auseinandersetzen zu können.

Ein Informatiker will Alzheimer mit Mensch-Computern bekämpfen” von Wired

In Deutschland leiden 1,3 Millionen Menschen an Alzheimer. Eine Chance auf Heilung gibt es derzeit nicht. Ein Wissenschaftler und ein Informatiker forschen derzeit an der Krankheit und wollen das Internet bei der Auswertung von Ergebnissen mit einbeziehen.

Das ist nicht nur unglaublich spannend, es schafft auch Hoffnung. Außerdem klingt es wie eine kleine Revolution der Wissenschaft.

Winterblues? Attacke!” von je-suis-huck.com

Zum Abschluss etwas zum Aufheitern. Der Winter macht uns doch alle mürbe und miesepetrig. Ellen hat sich dem Winterblues mit ganz viel Humor angenommen und mir auf jeden Fall einen schönen Tag damit bereitet. Euch hoffentlich auch!

Wenn Ihr Linktipps habt oder einfach etwas tolles im Netz gefundet habt, immer her damit. Ich freue mich über Ablenkung!