WEB: Wie nützlich ist Pinterest?

Wer sich im Internet rumtreibt, wird immer wieder auf Pinterest stoßen. Egal ob auf Blogs, oder In Onlineshops das rote Symbol mit dem P verfolgt uns. Das Netzwerk bietet uns die Möglichkeit digitale Pinnwände zu erstellen, an die wir Bilder pinnen können. Für Modeblogger ergibt das durchaus Sinn, aber wie ist das mit Otto-Normalverbrauchern?

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Pinterest ermöglicht es, sich ganz leicht über Facebook anzumelden. Alternativ ist auch das Anmelden über Email möglich. Nach der Anmeldung kann man zu Beginn gleich ein paar Rubriken folgen. Zur Auswahl stehen zum Beispiel Architektur, Tattoo oder auch Geek. Durch das anfängliche Wählen ist dein Dashbord gleich ab dem ersten Moment mit Bildern gefühlt. Die Navigation empfinde ich als sehr einfach und intuitiv. Die Funktionen, die man nutzen möchte, findet man sofort. Es geht super schnell, sich eine eigene Pinnwand anzulegen und selber zu pinnen.

Da auf meinem Computer tausende Fotos von schöner Kleidung, Tattoos und Zitaten sind, habe ich nun ganz einfach die Möglichkeit sie bei Pinterest hochzuladen, zu sortieren und sie mit anderen zu teilen. Ich kann aber auch geheime Pinnwände anlegen, die nur ich sehen kann. Dazu kann ich zu jedem Bild ein Kommentar hinzufügen. Das muss nicht immer ein simpler Text sein, sondern kann auch ein Link oder eine DIY-Anleitung sein.

Wenn ich beispielsweise gerne auf lookbook surfe, muss ich mir dort kein eigenes Konto mehr anlegen, sondern kann meine Lieblingslooks einfach auf eine Pinnwand pinnen. Auch Onlineshops, wie z.B. dawanda ermöglichen es, die Produktbilder (und den Link zum Produkt) bei Pinterest zu parken. Wenn man also gerade das neue Schlafzimmer plant, oder seinen Balkon verschönern möchte, kann man  Produkte, Inspiration und nützliche Tipps zentral an einem Ort speichern und sammeln.

Darüber hinaus verfügt Pintererst natürlich schon eine große Datenbank an Bildern, die sich täglich vergrößert, die man einfach weiterpinnen kann. Oben links findet sich eine Searchbar, wo man alle möglichen Begriffe eingeben kann. Ich habe zum Beispiel eine Pinnwand names “Look” und habe dafür in der Searchbar nach “Boho” oder “Serena van der Woodsen” gesucht. Desweitern habe ich auch eine Pinnwand für Magazin Cover, die mir gut gefallen oder für Tipps & Trick mit Photoshop.

Wie viele anderen benutze ich schon andere Fotodienste, wo sich natürlich die Frage stellt, ob ein weiterer denn wirklich noch nötig ist. Allerdings empfinde ich Instagram und Tumblr nicht wirklich als Konkurrenz, da Instagram eher für persönliche Schnappschüsse und Tumblr eher als Sammlung von schönen Fotos genutzt wird. Pinterest hingegen kann wirklich nützlich sein und hat den Vorteil, dass man sich um Sachen wie Layout oder Fotobearbeitung gar nicht kümmern muss. Es geht um den Inhalt und nicht um das schönste Auftreten.

Pinterest eignet sich hervorragend für das Speichern, Katalogisieren und Archivieren von Fotos, die man hin und wieder gerne betrachtet. Für jeden der sich gerne Inspiration in Bildern sucht und es liebt zu stöbern ein absoluter Muss. Wenn man lieber mit anderen Nutzern kommuniziert oder großen Wert auf Abgrenzung eigener Inhalte legt, eignen sich andere Communitys mit Sicherheit besser.

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