2 Wochen vegan: Der Anfang

Vegane Ernährung ist im Trend. Wir sehen es bei Instagram, lesen es auf unseren Lieblingsblogs. Sojamilch und Tofu gibt es sogar bei ALDI zu kaufen. Und auch in Restaurants sind vegane Bestellungen keine Sonderwünsche mehr.

In Zeiten von Massentierhaltung ist Veganismus eine gute Alternative zur herkömmlichen Ernährung. Oder? Dieser Frage und viele mehr möchte ich mir selbst beantworten – nachdem ich mich selbst zwei Wochen vegan ernährt habe.

Die Intention

Ich esse nicht viel Fleisch. Dafür liebe ich Milchprodukte. Morgens gibt es Joghurt, später Milch in den Kaffee, abends Frischkäse. Auch Eier und Honig landen gerne im Einkaufswagen und im Magen.

Natürlich sind die 2cl Milch im Kaffee nicht das Problem. Es ist die Summe an tierischen Produkten, die Massentierhaltung fördert, ja sogar unausweichlich macht. Und es ist der unbedachte Konsum. Wir trinken und essen tierische Produkte ohne uns darüber bewusst zu sein. Und oft denken wir nicht einmal über Alternativen nach.

Die Herausforderung

Wie gesagt, ich verzichte bereits weitesgehend auf Fleisch und esse sehr frisch und gesund. Veganismus ist für mich also keine 180 Grad Wendung.

Ich möchte allerdings nicht einfach vegane (Ersatz-)Produkte kaufen. Mir ist es wichtig, dass ich mich alltäglich ernähre. Das bedeutet für mich: Preisbewusst einkaufen und schnell umsetzbare Rezepte finden, für die es keinen ellenlange Zutatenliste braucht.

Außerdem möchte ich darauf achten, saisonal einzukaufen. Denn auch diesen Schritt und diese Überlegungen finde ich wichtig. Auf der einen Seite vegan und auf der anderen alle Produkte aus Übersee schließt sich für mich aus.

Die Einstellung

Ich finde Ernährungs-Absolutismus eigentlich bescheuert. Aus Prinzip keine Eier oder keinen Honig zu essen, selbst wenn die Erzeugnisse vom Bauern nebenan komme, finde ich Quatsch.

Auch Fleisch zu besonderen Anlässen oder eben gutes vom Metzger finde ich ethisch und moralisch vollkommen vertretbar. Es kommt eben aufs Mass und auf die Qualität an. Ich denke aber, dass solch ein Experiment mir vor Augen führen wird, wie viele tierische Produkte ich eigentlich zu mir nehme. Und wie vermeidbar das wahrscheinlich ist.

Das Vorgehen

Ab morgen, dem 7.01, werde ich mich vegan ernähren. Dazu pinne ich bereits wie wild vegane Rezepte. Das Experiment soll zwei Wochen dauern. In der Zwischenzeit und am Ende erstatte ich natürlich Bericht.

Nebenbei möchte ich mich über Veganismus, aber auch über Lebensmittelherstellung und Co. informieren. Wenn Ihr spannende Dokus, Artikel, Bücher oder anderes habt, immer her mit den Tipps. Ich freue mich drauf!

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1 thought on “2 Wochen vegan: Der Anfang”

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