Snapchat vs. Instagram: 5 Learnings – Stories

Mit Snapchat konnte ich nie was anfangen. Instagram Stories nutze ich leidenschaftlich. 5 Instagram Learnings, die ich aus meinem eigenen Verhalten mitgenommen habe.

Instagram war lang nur eine Fotoplattform. Im Kampf gegen Konkurrenten Snapchat hat das Netzwerk allerdings ordentlich aufgetrumpft. In den letzten Jahren kamen private Nachrichten, neue Bildgröße, die Stories und schließlich Bookmarks hinzu. Für mich ist Instagram dadurch zu meinem beliebtesten und meist genutzten Netzwerk geworden. Vor allem seit dem ich die Stories benutze, habe ich einige Beobachtungen gemacht:

1. Langeweile gegen Langeweile

Langeweile verhält sich zu Social Media wie Alkohol zu Whatsapp-Nachrichten: Besser Finger weg! Wenn ich nichts zu tun habe, beginne ich unnötigen Quatsch zu posten. Manchmal schäme ich mich im Nachhinein richtig, dass ich belanglosen Schrott hochgeladen habe. Schließlich habe ich mich immer gegen Snapchat und seinen Stumpfsinn ausgesprochen.

Auf der anderen Seite sehe ich, dass immer die gleichen Leuten meine Stories sehen. Jeden Tag. Obwohl sie oft langweilig und sinnlos sind. Denn in richtig guten Moment nehmen wir keine Instagram Stories auf. Und an richtig tollen Tagen schauen wir auch keine Stories von anderen Leuten. Langeweile bringt die Leute online zusammen. Momente zu teilen ist schön, Belangloses zu posten unnötig.

Instagram Learning: Poste, wenn du etwas zu erzählen hast. Das kann ein toller Ausflug sein, dein Fortschritt bei der Arbeit oder einfach Schnappschüsse beim Spazierengehen durch dein Viertel. Im Idealfall bauen Video und Bilderschnipsel aufeinander auf. Stichwort: Storytelling

2. Je mehr Produzent, desto weniger Konsument

Dass Phänomen trifft überall im Social-Bereich auf. Umso mehr Content man selbst produziert, desto weniger interessiert einen das, was die anderen machen. Wahrscheinlich hat auch das wieder mit Langeweile zutun. Entweder man killt die eigene Langweile mit dem Produzieren oder durch das Schauen. Wenn ich eigene Fotos oder Stories veröffentliche, bin ich daran interessiert, wie diese performen. Ich schaue mir Likes und Views an und klicke wild auf Hashtags, die ich benutzt habe.

Dabei leben Social Networks von einem: Netzwerken! Likes an Dinge verteilen, die dir wirklich gefallen und den Content von anderen wertschätzen macht Spaß. Außerdem inspirieren die Inhalte von anderen und erhalten deinen eigenen Spaß.

Instagram Learning: Sei fair und bleibt neugierig. Wer sich nur in seiner eigenen Blase bewegt, wird sehr schnell an den Rand stoßen.

3. Das Leben ist keine Story

Sekundenbruchteilmomente

Capture Moments. Das ist bestimmt richtig und ich bin froh als Erinnerung Videos und Fotos zu haben. Aber das Leben durch die Kameralinse ist nicht das gleiche wie durch die eigenen Augen.

Wie oft habe ich wohl ein Grinsen verpasst, weil ich gerade ein Filter über mein zuvor gemachtes Foto legen musste? Wie viele Grimassen, wie viele Sekundenbruchteilmomente? Die schönsten Erinnerungen behalten wir im Gedächtnis ohne Erinnerungsstütze. Die besonderen Momente, die wir uns immer wieder lachend erzählen. Wenn wir anfangen zu übertreiben, die Geschichte auszuschmücken. Wenn wir bei jedem Erzählen wissen, dass wir ein bisschen flunkern und uns so sehr darüber freuen, im Herzen die Wahrheit zu kennen.

Instagram Learning: Öfter mal das Smartphone in der Tasche lassen. Im Zweifel sind Momente immer schöner ohne Display dazwischen.

4. Wenn das Online-Ich auf die Realität trifft

Instagram ist wunderbar, um mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben. Gerade die Stories zeigen dir den Alltag, den du dank Entfernung sonst kaum mitbekommst. In Indonesien genieße ich das sehr, weil ich immer mitbekomme, wer gerade wo ist und mit wem.

Allerdings bin ich immer wieder erschrocken, wenn ich von Kommilitonen auf meine Stories angesprochen werde. Manchmal ist mir unangenehm, dass die Leute Teile meines Lebens kennen. Ich fühle mich beobachtet. Ich fühle mich fahrlässig, weil ich anderen Leuten unbedacht einen privaten Einblick in mein Leben gewähre.

Instagram Stories: Hier hilft nur sich selbst bewusst zu machen, dass du nie weißt, wer alles deine Stories schaut. Selbst bei privaten Profilen weißt du nicht, ob deine Freunde deinen Feed und deine Story anderen Leuten zeigen.

5. Zum Glück keine Bewegungsfilter

Ganz ehrlich, wer beim dritten Mal noch über den gleichen Hundefilter lacht, kann nicht gerade mit viel Humorverständnis gesegnet sein. Der Beauty-Filter verzückt uns, weil wir selbst besser aussehen, bei anderen interessiert er uns überhaupt nicht.

Die Nicht-Existenz von Filtern ist für mich einer der größten Pluspunkte, wenn es zu den Stories kommt. Denn wenn etwas die Mischung von Social Media und Langeweile zum Explodieren bringt, dann sind es Spielereien. Ja, die Filter haben was, aber mein Interesse an filterüberlegten Selfies hält sich einfach in Grenzen.

Instagram Learning: Instagram wirkt weniger verspielt als Snapchat, wodurch es erwachsener ankommt und auch nicht so schnell auf die Nerven geht.

Snapchat vs. Instagram

Instagram kommt zugute, dass es keine Plattform nur für (bewegte) Bilder ist. Die Stories sind nur ein Feature neben dem eigenen Feed. Mittlerweile treffen bei Instagram viele nützliche Funktionen aufeinander. Fotofeed, Stories, Messaging und das neue Bookmarking-Tool um Inspiration zu sammeln. Dadurch knüpft das Netzwerk an verschiedenen Bedürfnissen an und ist für verschiedene Nutzertypen interessant.

Außerdem ergänzen sich der Feed und die Stories sehr gut. Während die meisten ihren Feed lieber clean, schön und sauber halten ist in den Instagram Stories mehr Platz für Authentizität und Spontanität.

Wahrscheinlich würde ich Stories in Deutschland nicht nutzen. Doch in Indonesien ist es eine tolle Möglichkeit, um den großen Freundes- und Bekanntenkreis auf dem Laufenden zu halten und einen kleinen Einblick in meinen Alltag zu gewähren.

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Lessons learnt: Meine Erfahrungen als FreiberuflerIn – Teil 2

Rund um das Freiberuflertum gibt es viele falsche Annahmen und Illusionen. So erlebe ich das freiberufliche Arbeiten:

Vor ein paar Monaten habe ich bereits über meine Erfahrungen im Home Office und als Freiberuflerin geschrieben. Da die zuvor genannten 5 Punkte längst nicht alles beinhalten, was man wissen sollte, gibt es heute den zweiten Teil:

6. Sei nicht so streng mit dir

Wie bereits erwähnt, zuhause arbeiten wir meist konzentrierter. Die Zeiterfassung darf man deswegen nicht so eng nehmen. Jedes Mal wenn ich mir ein Glas Wasser hole oder doch mal die Nachricht einer Freundin beantworte, stoppe ich meinen Timer längst nicht mehr. Denn diese kurzen Erholungspausen gehören genauso zur Arbeit, wie das Schreiben, Recherchieren und Beantworten von Mails.

Du musst lernen die Waage zu halten. Wer die Arbeitszeiten zu locker nimmt, bekommt irgendwann Ärger mit dem Auftraggeber. Und wenn du zu streng mit dir bist und nur jede absolute produktive Minute abrechnest, betrügst du dich selbst.

7. Hardware, Software und Wissen liegt in deiner Hand

Im Büro setzt du dich normalerweise ins gemachte Nest. Ein eigener Computer, Schreibtisch und Bürounterlagen sind selbstverständlich. Für Getränke und Snacks wird in vielen Büros auch gesorgt. Zuhause hast du diese Infrastruktur nicht.

Du benutzt deinen eigenen Computer, musst ihn dir für die Arbeit selbst herrichten und bei Problemen bist du selbst dein Ansprechpartner. Du bist dein eigener Systemadmin. Auch Fort- und Weiterbildungen liegen in deiner Hand. Das sorgt für eine Menge Freiheit, aber auch für viel Verantwortung. Du darfst den Anschluss nicht verlieren!

8. Ach, du liebe Rechnung

Dass du Aufträge und Arbeit selbst an Land ziehen musst, ist kein Geheimnis. Den Rattenschwanz, den akquirierte Aufträge mit sich bringen, sehen aber die wenigsten.

Rechnungen schreiben ist so ein Ding, mit dem ich mich wohl nie anfreunden werde. Und ich kann noch nicht einmal erklären, woran das genau liegt. Ebenso wenig mag ich es übrigens, E-Mails mit meiner angefügten Rechnung zu schreiben. Ich finde es immer wieder aufs neue komisch zu schreiben “Hey, bezahl’ mich!”. Aber das ist wohl eine Eigenart von mir.

9. Was sind Sozialkontakte?

An Tagen, an denen ich viel arbeite, sehe ich teilweise gar keine mir bekannten Menschen. Außer den lieben Mitarbeitern im Supermarkt. Ich bin gern allein, aber irgendwann fühle selbst ich mich etwas desozialisiert.

Durch meinen etwas unkonventionellen Arbeitsrhythmus werden Verabredungen mit Freunden oder der Familie schwer. Ich muss mich nach den Leuten mit festen Arbeitszeiten richten. Als Freiberuflerin habe ich eh das Standing, ja immer arbeiten zu können. Das kreative Arbeit nicht 9-to-5 planbar ist, vergessen Freunde gerne einmal.

Wer freiberuflich arbeitet, sollte sich also darauf gefasst machen, ab und an mal den Kürzeren zu ziehen. Und sich selbst bewusst machen, dass eine flexible Arbeitsplanung nicht heißt, die Arbeit um Termine mit Freunden herum zu bauen. Job ist Job und muss am Ende Rechnungen bezahlen. Wer während der Woche gerne gemütlich mit Freunden frühstückt, muss dafür vielleicht am Wochenende ran.

10. Das Leben ist kein Plan

Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr. So sehen deine Arbeitszeiten im Home Office einfach nicht aus. Planung und Gewissheit ist schön und gut, bringt als Freiberufler aber nicht den gewünschten Effekt.

Wer von der Auftragslage abhängig ist, kann sein Leben schwer vorausplanen. Natürlich kann und muss ich mir bestimmte Termine freihalten. Aber oft genug gibt es neue Aufgaben, die quasi sofort erledigt werden müssen. Am besten noch früher.

Wer zuviel plant, wird sicherlich nicht glücklich mit diesem Job. Generell kann man in kreativen Berufen kaum vorausahnen, wann einem “DIE IDEE” kommt.

Dazu kommen immer wieder Verzögerungen. Du bist mit deiner Aufgabe fertig und wartest nun auf die Freigabe eines anderen Mitarbeiters? Vielleicht kommt sie gleich, vielleicht um Mitternacht, vielleicht auch erst morgen Abend. Du weißt es nicht.

Lessons learnt: Ein halbes Jahr Home Office – Teil 1

Im Endeffekt ist die Arbeit als FreiberuflerIn Typsache. Die einen arrangieren sich mit den Nachteilen, die anderen sind einfach froh, wenn sie pünktlich um 5 Uhr das Büro verlassen.

StumpleUpon – Reichweiten-Booster oder Quatsch?

Über die Hälfte meiner Aufrufe generiere ich durch das soziale Netzwerk StumpleUpon. Doch sind die Klicks was wert?

StumpleUpon

StumpleUpon ist eine Art Suchmaschine für Content. Nur, dass du selbst nicht aktiv suchst, sondern “stumplest”. Mit nur einem Klick wirst du zufällig auf eine Website weitergeleitet. Das sind oft Blogs, können aber auch Online-Games oder Projekte sein.

Außerdem können Nutzer eigene Seiten hinzufügen, die dann in die große Datenbank aufgenommen und schließlich auch anderen Nutzern angezeigt werden. Eben dies kannst du auch mit deinen Blogartikeln tun.

Reichweite durch StumpleUpon

Nach Pinterest kommen die meisten Leser meines Blogs von dem Suchmaschinen-Netzwerk. Während allerdings bei Pinterest die Menschen bewusst meine Seite anklicken, weil der Pin ihr Interesse geweckt hat, haben sie bei SU keine andere Wahl.

Die Leser, die durch StumpleUpon kommen, sind keine Nutzer: Sie interagieren nicht. Sie schreiben keine Kommentare, klicken nicht auf andere Seiten, folgen mir nicht über Bloglovin, Twitter oder Co.

Das höchste Gefühl bei StumpleUpon ist ein Like. Das heißt, dass der Nutzer deine Seite zu seiner Sammlung hinzufügt hat. In etwa wie ein Lesezeichen. Ob er da jemals wieder reinschaut, ist natürlich eine ganz andere Frage.

Ist StumpleUpon Betrug?

Ich bin hin und her gerissen. Einerseits bringt es viele Klicks. Andererseits fühlt es sich falsch an, weil die Klicks nicht aktiv zustande gekommen sind.

Nicht nur, dass StumpleUpon die Absprungsrate und die Verweildauer des Blogs ganz schön ruiniert. Die Klicks fühlen sich nicht ehrlich an, irgendwie wertlos. Und auf einem Blog soll es schließlich nur um Klicks gehen, sondern eigentlich um Interaktion und Austausch.

Als Blogger kann man sicherlich seine Posts für SU optimieren. Ebenso wie nicht jeder Post suchmaschinenoptimiert sein kann, muss nicht jeder auf dem Suchmaschinen-Netzwerk erscheinen. Beiträge, die zeitlos sind und für ein großes Publikum interessant, könnten auf SU gut aufgehoben sein oder?

Was meint ihr? Nutzt ihr die Seite?

Ein Auslandssemester außerhalb Europas planen

Auslandssemester sind die Krönung eines Studiums. Die Planung ist leider langwierig und kompliziert. Ein Überblick über all die Dinge, an die du denken musst:

Auslandssemester außerhalb Europas

Ab August bin ich für 7 Monate on-the-fly. Erst werde ich für 5 Monate in Jakarta studieren, danach geht es nach Südostasien. Zum reisen, arbeiten und leben. Meine Aufregung hält sich in Grenzen, ich freue mich einfach.

Hätte ich vorher gewusst, wie anstrengend die Vorbereitung ist, keine Ahnung, ob ich es trotzdem gemacht habe. Neben Job und Uni ist das nämlich ganz schön viel Arbeit. Ich bin mir aber sicher, dass es sich lohnen wird. Damit Du weißt, worauf du dich einlässt, habe ich die wichtigsten Vorbereitung aufgeschrieben. Die variieren natürlich auch wieder nach Land, Universität und Dauer des Aufenthalts.

Reisegepäck für das Ausland

  • Qualitative Kleidung: Wenn du nicht deinem halben Hausrat mitnehmen möchtest, greife zu den guten Jeans und den hochwertigen T-Shirts, damit Du lange etwas davon hast
  • Capsule Wardrobe & Minimalismus: Mal ehrlich, die Dinge, die du wirklich täglich brauchst, lassen sich an zwei Händen abzählen. Nimm also nicht dein ganzen Gerümple mit, sondern nutze die Gelegenheit zum Aussortieren
  • Armes Land? Wenn du in ein armes Land reist, lass deine Markensachen zu Hause. Teure Taschen, Jacken und weiteres kann dir schnell geklaut werden
  • Kleidervorschriften? In manchen Ländern gibt es Bekleidungsvorschriften. Darüber kannst du dich in Reisebroschüren und auf Blogs ganz einfach informieren
  • Backpack oder Koffer? Wenn du nach dem Semester noch weiterreisen willst, nimmt lieber einen Backpack mit statt eines Koffers

Bürokratie & Co für ein Auslandssemster

  • Partnerhochschule: Die meisten Universitäten und Hochschulen verfügen über ein Netz an Partnerhochschulen. Bei den kannst du dir auch sicher sein, dass deine Kurse angerechnet werden.
  • Reisepass: Ist deiner bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig?
  • Visum: Es gibt für jedes Land verschiedene. Nicht immer ist eines nötig. Welche Unterlagen du einreichen musst, sagt dir die zuständige Behörde. Der Papierkram und die Bewilligung kann ganz schön lange dauern, kümmere dich also mindestens zwei Monate vor Abflug darum.
  • Impfen: Gerade wenn du richtig Asien oder Ozeanien reist, solltest du dich vorher unbedingt über die notwenigen Impfungen informieren. Das geht direkt beim Arzt oder beim Gesundheitsamt
  • Reisekrankenversicherung: Deine normale Reisekrankenversicherung gilt nur 45 Tage nach Einreise. Besorg dir also eine unbefristete
  • Kreditkarte: Um überall an dein Geld zu kommen, ist eine Kreditkarte wichtig. Meine ist von der DKB, dort kannst du auf der ganzen Welt kostenlos Bargeld abheben
  • Deine Wohnung: Wenn du nicht mehr bei deinen Eltern wohnst, musst du dir überlegen, was du mit deiner Wohnung oder deinem WG-Zimmer anstellst. Untervermieten? Aufgeben? Leer lassen?
  • Postnachsendung: Wenn du deine Wohnung behältst, kümmere dich unbedingt darum, dass deine Post weiter gesendet wird. Zum Beispiel zum einer guten Freundin oder deinen Eltern.
  • Geld: Auslandssemester sind teuer. Leg dir als auf jeden Fall ein bisschen Geld auf die hohe Kante
  • Auslands-Bafög: Unbedingt früh genug beantragen. Die Bearbeitungszeit ist lang und die wollen Bescheinigung über dein halbes Leben. Übrigens: Selbst wenn du im Inland kein Bafög bekommst, bestehen Chancen auf Auslandsbafög
  • Stipendien: Ich bewerbe mich beispielsweise für das PROMOS-Stipendium. Die Bewilligung soll relativ einfach sein und der Aufwand lohnt sich allemal
  • Flüge buchen: Ich persönlich mag es nicht, Monate vorher zu buchen. Allerdings sollte dir klar sein, dass Langstreckenflüge teuer sind und auch teurer werden, je länger du wartest

Wichtig: Wenn du Bafög bekommst, denk schon bevor du ins Ausland fliegst daran, den Antrag für dein nächstes Semester in Deutschland zu stellen!

Deine heimische Universität

  • Kurse anrechnen lassen: Damit du nicht nur zum Spaß im Ausland bist, musst du die die Seminare aus dem Ausland suchen, die für deine heimischen Kurse im entsprechenden Semester angerechnet werden können. Das musst du dringend mit den jeweiligen Professoren oder Dozenten besprechen
  • Semesterticket-Befreiung: In NRW gibt es ein Semesterticket. Für eben das Ticket kann man sich bei der Asta befreien lassen. Dadurch sinkt der Semesterbeitrag erheblich.

Die Universität im Ausland

  • Kontaktperson: Nimm Kontakt mit dem International Office auf, die helfen dir bei allem!
  • Semesterstart & -ende: Wann musst du da sein? Gibt es eine Einführungswoche? Wann sind Klausuren?
  • Kurse wählen: Welche Kurse stehen zur Auswahl? Gibt es Anwesenheitspflicht?
  • Persönliche Daten: Deiner Kontaktpersonen musst du allerhand persönlicher Daten zuschicken. Was genau, sagt dir das International Office

Reiseland

  • Unterkunft: Nicht jede Uni verfügt über Studentenwohnheime. Manchmal ist es auch sinnvoller erstmal bei einem Airbnb-Apartment unterzukommen und dann vor Ort zu suchen

Wahrscheinlich ist diese Liste nicht einmal vollständig. Es kommt nämlich stetig neues hinzu. Bei der Vorbereitung wirst du in der Regel aber vom Auslandsbeauftragten und dem International Office unterstützt. Man sollte sich nur auf viele E-Mails, Bescheinigungen und Co einstellen.

Hast du Tipps für ein Auslandssemester?

Affiliate Marketing mit Zanox – so funktionierts!

Dass du mit deinem Blog Geld verdienen kannst, ist kein Geheimnis. Heute erkläre ich, wie du das Affiliate Netzwerk Zanox nutzen kannst.

Zanox Affiliate Netzwerk - Marketing

Zanox ist eines der sogenannten Affiliate-Netzwerke. Dort hast du Zugriff auf die Partnerprogramme von vielen großen Firmen wie asos oder New Look. Die Unternehmen oder Agenturen stellen Werbemittel, wie z.B. Banner, bereit, die du auf deinem Blog oder Website nutzen kannst. Meisten wird über Pay Per Sale (PPS) vergütet. Das bedeutet, dass du immer dann eine Provision erhältst, wenn jemand über deinen bereitgestellten Link etwas im beworbenen Shop gekauft hat.

Die Anmeldung bei deinem ersten Affiliate-Netzwerk geht unheimlich schnell und nach ein paar Stunden oder Tagen wirst du für die ersten Partnerprogramme freigeschaltet.

So funktioniert Affiliate Marketing bei Zanox:

  1. Anmeldung bei Zanox mit Kontaktdaten, Website etc.
  2. Deinen Blog verifizieren – ganz einfach durch einen Tag im Head deines Blog-Codes
  3. Profil bearbeiten
  4. Für Programme bewerben
  5. Auf Annahmen warten
  6. Werbemittel raussuchen und auf deine Seite einbinden

Die ersten Schritte dauern keine 10 Minuten, dann kannst du dich direkt auch Partnerprogramme bewerben. Das Freischalten dauert leider manchmal etwas. Du bekommst allerdings sofort eine Mail, sobald deine erste Partnerschaft steht.

Nachteile von Affiliate Marketing

  • Die Einnahmen pro Sale bewegen sich im Cent-Bereich. Erst viele Leser bringen dir viele Klicks und dadurch höhere Einnahmen
  • Unverlässliche Einnahme: Die Sales können je nach Woche oder Monate stark schwanken, eine wirklich sichere Summe hast du dadurch also nicht
  • Viele Leser finden die Banner-Werbung störend und unglaubwürdig. Daher sparsam einsetzen!
  • Geringes technisches Verständnis nötig: Ihr müsst zumindest die Basics von HTML verstehen, um den Tag und die Banner einbauen zu können
  • Außerdem brauchst du Zugang zu deinem Code. Wenn du WordPress umsonst nutzt, kannst du deine Werbefläche nicht einmal verifizieren

Vorteile:

  • Du musst die Banner erstmal nur einbauen und dann aktiv nichts mehr tun
  • Bei einer soliden Leserschaft verdienst du so einen netten Betrag
  • Affiliate-Links können auch toll in Artikel eingebunden werden – oder sogar Inspiration für Artikel sein
  • Wenn du gute Leads oder Sales generierst, hast du die Möglichkeit die Partnerschaft auszubauen

Ob und wie du Affiliate Marketing nutzt, musst du natürlich selbst überlegen. Ausprobieren lohnt sich aber bereits für den Erfahrungsgewinn!

Facebook plant Redesign der Fanpages

Im Netz kursieren Bilder eines Redesign der Facebook-Fanpage. Welche Vorteile das für Blogger bedeutet:

torben einicke facebook fanpage redesign
Quelle: Torben Einicke

Es ist Zeit für eine Überarbeitung der Fanpages. Das hat sich Facebook offenbar gedacht. Im Internet kursieren Bilder von einem vermeintlichen Redesign. Auf den neuen Seiten nimmt das Titelbild deutlich mehr Platz ein, während das eigentliche Profilbild kleiner wird. Neu ist außerdem der Reiter auf der linken Seiten, der vorher eher versteckt und horizontal zu finden war. Facebook orientiert sich mit dem mutmaßlichen neuen Design wieder mehr an klassischen Websites und deren Ordnungsstruktur.

Ein logischer Schritt, da die Facebook-Page für viele Bands längst die eigene Homepage ersetzt hat. Durch die neue Navigation können Inhalte übersichtlicher dargestellt werden und Facebook wird mehr zur Orientierungshilfe und Informationsplattform. Aber welche Vorteile könnte das neue Design für Blogger und ihre Fanpages bringen?

Vorteile des Redesigns

  • Längere Sichtbarkeit: Da die einzelnen Navigationspunkte prominenter platziert sind, bleiben die Inhalte länger auf der Hauptseite sichtbar und sind für den Nutzer schneller auffindbar
  • Mehr Interaktion: Dadurch dass schon auf den ersten Blick viel zu sehen ist, wird beim Nutzer Neugier erzeugt. Ein hervorragender Interaktions-Booster also.
  • Mehr Conversions: Der Call-to-action-Button wird präsenter, wodurch mehr Menschen direkt auf deinen Blog gelangen
  • Mehr Ordnung: Auch die profitierst von der Übersichtlichkeit, weil du deine Arbeit für dich selbst besser einordnen kannst. Du behältst den Überblick, welche Bereich du lange nicht aktualisiert hast.
  • Neuer Mut: Wenn z.B. der Video-Reiter nun gut auffindbar ist, ist es eine Überlegung wert, deine Video fortan dort hochzuladen und nicht bei Youtube.

Nachteile

  • Mehr Arbeit: Je mehr der Leser mittels einen Klicks sehen kann, desto mehr muss auch im Stand gehalten werden. Schließlich soll sich hinter keinem Reiter 3 Monate alter Content verbergen
  • Neue Designs: Das Titel- und Profilbild bekommen neue Größen. Wer vorher beide hübsch aufeinander abgestimmt hat, sucht besser schon einmal das .psd raus.

 

Ob und wann das neue Design kommt ist allerdings noch nicht klar. Da ich mich längst am aktuellen Design satt gesehen habe, freue ich mich auf die Neuerung!

Lessons learnt: Ein halbes Jahr Home Office

Im Home Office zu arbeiten war für mich lange ein Traum. Mittlerweile ist er seit einem halben Jahr Wirklichkeit und hat ein bisschen Glanz eingebüßt.

Freiberuflich arbeiten wird stark idealisiert. Es klingt nach Lust und Laune, Laptop im Bett und coole Projekte. Natürlich ist es in Wahrheit anders. Die freie Zeiteinteilung, die entspannte Atmosphäre deines Zuhauses und morgens kein U-Bahn-Gequetsche sind klare Vorteile. In der Vorstellung schaut also alles super aus, nichtsdestotrotz musste ich mir in den vergangen Monaten einige Eingeständnisse machen.

Lessons Learned Home office Freiberufler

1. Du arbeitest mehr

Selbst wenn du eine hohe Arbeitsmoral hast, beinhaltet ein Tag im Büro eben auch: Kaffee/Tee/Wasser holen, ein kleines Schwätzchen mit Kollegen, Make-Up und Frisuren Check auf der Toilette. In acht Stunden im Büro arbeitest du effektiv wahrscheinlich sechs. Höchstens.
Zuhause kochst du zwar ebenso Kaffee oder telefonierst mit einer Freundin, diese Zeit kannst du dem Kunden aber nicht abrechnen. Und während ich arbeite, vermeide ich auch bewusst Dinge, die mich stören könnten. Wenn ich an einem Artikel arbeite, liegt das Smartphone gerne eins, zwei Stunden umgedreht und lautlos auf dem Tisch. Meinen Kaffee habe ich vor Beginn gemacht und eingehende Nachrichten beantworte ich erst, wenn mein Timer wieder aus ist.

In acht Stunden so viel schaffen, wie sonst an zwei Tagen im Büro ist natürlich großartig. Aber Arbeit ohne diese kleinen Pausen ist auch anstrengender. Und fühlt sich mehr nach Arbeit an. Außerdem sollte man beachten, das einen in der Regel niemand für die Schnelligkeit bezahlt.

2. Du hast keinen festgelegten Alltag mehr

Der “Alltag” hat ein sagenhaft schlechtes Image. Dabei bietet er dir Halt und Orientierung. Na klar, es ist wunderbar, wenn du um 10 aufstehen kannst und dich um 14 Uhr erst einmal gemütlich zum Mittagessen triffst.

Der Nachteil: Niemand gibt dir Routine. Du bist also selbst dafür verantwortlich, deinen Alltag sinnvoll zu strukturieren. Das ist gar nicht so einfach. Denn du musst nicht nur die anfallenden Arbeit erledigen, sondern auch die Wohnung putzen, Essen kochen und eine Stunde am Tag Bewegung sollte ja auch noch drin sein.

Und am Anfang ist es ziemlich doof, Verabredungen am Abends ausschlagen zu müssen, weil noch ein Haufen Arbeit auf deinem Schreibtisch liegt.

3. Fehlende Trennung zwischen Arbeit und Privatleben

Seitdem ich im Home Office arbeite, arbeite ich gerne ein paar Sachen im Bett ab – oft noch vor dem Frühstück. Ich liebe die frühen Morgenstunde dafür, dass sie so ruhig sind. An anderen Tagen arbeite ich gerne abends oder nachts, um überschüssige Energie loszuwerden.

Als Freiberufler hast du bei vielen Jobs keine festen Arbeitszeiten. Das hat viele Vorteile und bedeutet eben den Wegfall des Alltags. Es bedeutet aber auch, dass kein Arbeitsweg dich von deiner Arbeit trennt. Und dass du deinen Laptop, dein Smartphone und sonstige Geräte für zwei, teils konkurrierende, Zwecke nutzt.

Mit der Arbeit ins Bett zu gehen, neben ihr aufzuwachen und zu frühstücken kann eine wunderbar entspannte Beziehung sein. Sie kann einen aber auch unter Druck setzen und endlos stressen. Sich selbst einen Feierabend zu setzen und sich auch mal ein freies Wochenende zu schaffen empfinde ich daher als sehr wichtig.

4. Den Job in der Tasche

Bisher habe ich keinen Freiberufler kennengelernt, der seine beruflichen Mails und Telefonate nicht auf das private Handy bekommen hat. Das Lesen von Slack-Nachrichten im Bus oder abends in einer Bar ist also keine Seltenheit.

Egal, wo ich bin: Auf meinem Smartphone trudeln munter Arbeitsmails ein. Mein Abeitskollege schreibt mir bei Slack – selbst, wenn ich entschieden habe, heute erst später zu arbeiten. Oder mein selbst festgelegtes Soll bereits erledigt habe.

Wer sich entscheidet, freiberuflich und/oder im Home Office zu arbeiten, muss sich bewusst sein, dass er nicht nur die Grenze zwischen beruflich und privat selbst setzen muss. Er muss auch die Ruhe finden, diese Grenzen auszuhalten. Sich nicht stressen lassen. Und das Selbstverständnis entwickeln, dass man als Freiberuflerin nicht 24h erreichbar sein muss.

5. Kein Bürofeeling

Als ich noch im Büro gearbeitet habe, hab ich die Stimmung im Büro immer sehr genossen. Zusammen mit anderen an Projekten und der ganzen Marke arbeiten macht unheimlich Spaß, wenn alle mit Leidenschaft dabei sind. Die Arbeit in einem motivierten, progressiven Team motiviert mich selbst unheimlich.

Nicht zu vergessen, die kleinen Gespräche mit Kollegen. Die Running-Gags im Büro, das gemeinsame Essen und sie spannenden Gäste und Besucher, die ab und an vorbei schauten.

Im Home Office bin ich allein. Ich muss mich selbst motivieren und bespaßen. Dadurch bin ich zwar konzentrierter, das besondere Bürofeeling vermisse ich trotzdem manchmal. Ich glaube, wer im Home Office arbeitet, muss sich selbst gern mögen, damit er sich überhaupt den ganzen Tag aushält. Außerdem darf dein Job für dich nicht nur Mittel zum Zweck sein.

Home Office Lessons Learnt

Die Vorteile des Homeoffices liegen eigentlich auf der Hand. Unter Freiheit, Selbstständigkeit und Unabhängigkeit lassen sich wohl die meisten zusammenfassen. Wer überlegt, freiberuflich und/oder im Homeoffice zu arbeiten, sollte sich mit den Nachteilen jedoch auch intensiv beschäftigen.

Ich kenne viele Leute, die für sich selbst gemerkt haben, dass sie lieber festangestellt im Büro arbeiten. Am Ende ist es eben eine Typfrage.

Was meinst Du, was sind für Dich die wichtigen Vor- und Nachteile des Homeoffices? Oder liebst du deinen Bürojob aus bestimmten Gründen?