Grüne Weihnachten: Fair und ökologisch feiern

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Und des Konsums und Verpackungsmüll. Zurück zur Besinnlichkeit geht es mit diesen Tipps für grüne Weihnachten.

Wenn man auf Nachhaltigkeit und fairen Konsum achtet, stößt man an Weihnachten schnell an seine Grenzen. Spekulatius und Lebkuchen verführen im Supermarkt, Geschenke sind in Unmengen Plastik verpackt und wir laden uns Deko ins Haus, die wir kaum beachten. Zeit, das zu ändern und grüne Weihnachten zu feiern!

Deko

Ich verstehe schon. Dekoration hilft dabei, in die richtige Stimmung zu kommen. Daran ist auch nichts falsch, solang du nicht jedes Jahr neuen Krempel kaufst. Zeitlose und minimalistische Deko geht Dir so schnell nicht auf die Nerven und kann immer wieder verwendet werden.

Und oft musst Du die Deko gar nicht kaufen. Die Natur schenkt uns Tannenzweige, Kastanien, Äste und so viel mehr, woraus wir selber Deko basteln können. Auch Mandarinen und Nüsse verzieren jeden Tisch und eignen sich gleichzeitig als gesunder Snack.

Viele schöne Ideen für natürliche und nachhaltige Deko gibt es bei nachhaltigleben.ch. Vor ein paar Wochen wurde ich auf kiwikado.com außerdem darüber aufgeklärt, dass Kerzen nicht zwingend nachhaltig sind. Augen auf also!

Essen

Selbermachen! So verführerisch all die Leckereien im Supermarkt auch sind. Selbst backen und kochen macht mehr Spaß und ist auch günstiger. Außerdem kannst Du Rezepte dadurch so ganz einfach nach Belieben abändern und sogar veganisieren.

Ein Vegan-Special für Weihnachten gibt es auf eatsmarter mit Rezepten für Suppen, Salaten, Hauptgerichte, Desserts und backen. Auch PETA hat ein festliches veganes Menü zusammengewürfelt, das nichts vermissen lässt. Ausstechkekse und mehr weihnachtliche Leckereien gibt es auch auf veganblatt.com

Geschenke

Um dem Geschenkewahnsinn etwas entgegenzusetzen gibt es zum Beispiel die Initiative “Zeit statt Zeug“. Und wenn es doch etwas materielles sein soll, überlege dir praktische und nützliche Geschenke. Niemand braucht Zeug, das später nur rumsteht und verstaubt.

Besipiele für selbstgemachte Geschenke gibt es zum Beispiel bei utopia. Für den nachhaltigen Alltag findest du bei ichlebegrün.de kreative Geschenkideen. Für Fashionistas gibt es eine Auswahl veganer Mode. Nachhaltige Weihnachtsgeschenke nach Kategorien findet ihr bei Kissenundkarma.

Wer zwei kompetente Hände hat, kann natürlich auch selber basteln, stricken oderwasauchimmer. Und low budget eignen sich auch gut ausgewählte Secondhand Geschenke wunderbar. Zum Beispiel für die Wohnung oder Schmuck.

Nachhaltigkeit muss auch bei der Verpackung nicht aufhören. Original Unverpackt zeigt kreative Verpackungsideen.

Adventszeit

Das Einstimmen auf Weihnachten ist mindestens so wichtig wie die Festtage selbst. Genießen könnt ihr die Tage vor Weihnachten zum Beispiel auf einen der vielen veganen Weihnachtsmärke in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Einen schönen Erfahrungsbericht über die Herausforderung nachhaltig Weihnachten feiern zu wollen gibt es bei der Süddeutschen.

Besinnlichkeit und Entschleunigung

Dass man sich “Besinnliche Weihnachten” wünscht, fand ich schon immer ironisch. In meiner Familie artet dieser Feiertag immer in Stress aus und alle sind genervt. Deswegen sollten wir uns gerade Weihnachten dazu bringen, etwas zurückzufahren. Nicht alles muss perfekt und nicht jedes Stück 100% nachhaltig sein.

Erledige die Weihnachtseinkäufe in Ruhe, nachdem du dir einen genauen Plan gemacht hast. Schnapp dir eine gute Freundin und geh zwischendurch gemütlich einen Kaffee trinken. Lass dich nicht von der Besinnlichkeit stressen.

Weihnachten ist zum Runterkommen, für gutes Essen, für Zeit mit der Familie und quality time für dich selbst. Kochen, backen und basteln sind tolle Gruppenaktivitäten, die mit Freunden und der Familie viel Spaß machen.

Was sind Deine Tipps für grüne Weihnachten?

Foto Credit: Snufkin

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Black Friday: Gar nicht mal so cool

Black Friday und Cyber Monday locken jeden November Millionen Nutzer in Online-Shops und Geschäfte. Doch immer mehr Shops wehren sich gegen den Konsumwahn und setzen mit kreativen Ideen dagegen.

Passend zur Weihnachtszeit werden online und offline viele Produkte runtergesetzt. Mit Black Friday und dem Cyber Monday gibt es gleich zwei amerikanische Marketing-Feiertage, die nach Deutschland geschwappt sind. Möglichst viel und möglichst billig ist die Devise.

Dabei wurde Konsumverzicht in den letzten Jahr zum Trend. Minimalismus, Zero Waste, Decluttering sind nur einige Buzzwords mit denen man sich mittlerweile gerne schmückt. Secondhand und Vintage lassen die Herzen jedes Modemädchens höher schlagen. Verzicht ist längst zum Zeichen von Charakterstärke geworden. Magazine und Blogs sind voll mit Tipps für die Veränderung zu einem fairen Leben. Man könnte meinen, Nachhaltigkeit oder zumindest das Bewusstsein ist in den Köpfen angekommen.

Auf der anderen Seiten laufen Jugendliche und junge Erwachsene immer noch mit braunen Papiertüten durch die Gegend, in denen sich 12 Teile für nur 90 Euro sammeln. Billig hat also immer noch eine Anziehungskraft, die alle gute Vorhaben zerschellen lässt. Minimalismus und Nachhaltigkeit sind zu Lifestylebegriffen avanciert. Leere Worthülsen, die jeder selbst mit Inhalt füllt.


Black Friday ist der Tag nach dem amerikanischen Thanksgiving. Da Thanksgiving immer auf einen Donnerstag fällt, wird der darauf folgende Freitag gerne als Brückentag genutzt. Viele nutzen den freien Tag für ihre ersten Weihnachtseinkäufe. Der stationäre Handel, sowie Onlineshops locken zudem mit vielen günstigen Angeboten. 2006 hat Apple das Konzept nach Deutschland gebracht, mittlerweile haben sich viele anderen Läden und Marken angeschlossen.

Cyber Monday folgt auf den Black Friday. Ursprünglich war der Cyber Monday die Antwort der Online-Shops auf den Black Friday. Der Black Friday wurde anfangs nämlich nur von stationären Ladengeschäften durchgeführt. Mittlerweile finden jedoch Cyber Monday und Black Friday offline wie online statt.


Konsumgier ist so 90s

Die 90er waren laut, schrill und aufdringlich. Statussymbole waren wichtig, vor allem die Sichtbarkeit von ihnen. Zu große Pullover mit großem “Helly Hansen”-Aufdruck, teure Autos und viel Schnickschnack. Ich dachte, wir hätten das hinter uns gelassen. Minimalismus und Zurückhaltung wäre attraktiv geworden. Doch der Lifestyle scheint nicht mehr zu sein, als Platzfüller in Magazinen und netter Gesprächsstoff, der dich in ein positives Licht rückt.

Sobald das Sale-Schild ruft, sind all die guten Gedanken und Vorhaben vergessen. Wir verrückt wird in die Geschäfte gerannt und Quatsch, den man eigentlich nicht braucht, gekauft. Es wird wieder getrumpft. Mehr Tüten suggerieren mehr Erfolg auf der Jagd nach Schnäppchen.

Glücklicherweise gibt es Shops, die da nicht mitmachen wollen. Als Alternativprogramm zum Black Friday hat das Label Kancha 2014 den White Friday ins Leben gerufen. Statt zu sparen, zahlen Kunde und Shop drauf – für den guten Zweck. Andere Shops rufen uns ins Gedächtnis, dass Dinge repariert und recycelt werden können, statt sie neu zu kaufen. Eine Übersicht:

Jan’n’June

Der Onlineshop für faire Mode setzt auf Reparieren statt auf Neukauf. Auf dem Blog gibt es eine Tipps zum Aufpeppen von alten Jeans, das Annähen eines neuen Knopfs oder eines Reisverschluss.

Kancha

Kancha stellt nachhaltige Accessoires her. Das Design ist minimalistisch und richtet sich vor allem an technikinteressierte, junge Leute. Das Angebot reicht von Rucksäcken, über Kameragurte bis hin zu Geldbörse. Kancha fördert am Black Friday Empower Blind People in Kirgistan. Die Organisation bietet Hilfe im Umgang mit Blindheit für Betroffene und für Eltern mit blinden Kindern.

SoulBottles

Soulbottles designen und produzieren wunderschöne Trinkflaschen aus Glas. Hergestellt wird in Deutschland und das vollkommen plastikfrei und nachhaltig. Soulbottler unterstützen am White Friday WASH der Welthungerhilfe in Nepal, dass Menschen Zugang zu sauberen Trinkwasser ermöglicht.

Mehr Infos zum White Friday hier.

Auf wenn die Aktion vorüber ist, lohnt es sich in den entsprechenden Shops vorbei zugucken. Die Produkte sind fair und nachhaltig produziert und die Händler engagieren sich auch außerhalb der Weihnachtszeit für gute Zwecke.

Du fühlst den Trend, nicht die Kultur

Der Kauf von Trendteilen ist unverantwortlich. Wer sich nur für kurzlebige Trends neu einkleidet, hat weder Nachhaltigkeit noch Slow Fashion verstanden.

Trend Nachhaltigkeit

Mode lebt durch Trends. Dass die meisten Trends aus Subkulturen entstehen ist ganz normal. Ob Emo, Gothic oder Skater, Subkulturen dienen Designer als Inspiration und so finden Nischenprodukte den Weg auf die Laufstege und in unserer Kleiderschrank. Das ist ganz normal und macht Mode so abwechslungsreich und unterhaltsam.

Du lebst den Trend, nicht die Subkultur

Neulich las ich auf amazed den Beitrag “Fashiongirl goes Sk8erboi: Wenn Streetwear plötzlich Mode wird” von Amelie. Darin schreibt sie über ein neues Paar Vans, das sie sich gekauft hat. Dabei gibt sie zu, dass ihr Vans gefallen haben, weil sie auf Instagram und Modeblogs plötzlich omnipräsent waren:

Je öfter ich die Modeszene in der Skater-Klamotte gesehen habe, umso besser gefiel mir das Ganze. Also habe ich mir Vans gekauft.

Schließlich stellt sie sich die Frage, ob sie Vans oder Trasher-Shirt tragen darf, obwohl sie keine Skaterin ist. Ihr Fazit ist, wie meines oben auch, na klar. Mode bedient sich nunmal verschiedener Genres und Kulturen. Und man soll tragen, was einem gefällt.

Das Problem: Trendkäufe

Das angesprochene Trasher-Shirt steht aber symbolisch für ein ganz anderes Problem. Während eher schlichte Trendteile wie Sneaker und grauer Kapuzenpulli noch in einem Jahr getragen werden können, ist ein Trasher-Shirt auch ein Statement. Ein Statement, mit dem man sich heute gerne schmückt, dass aber in ein paar Monaten von neuen Trends abgelöst wird. Dann verschwindet es im Schrank und wird für Modemädchen untragbar.

Dieses Problem von Trendkäufen ist in der Modeszene allgegenwärtig. Umso spezieller der Trend, desto schwieriger wird später die Weiterverwertung. Klar, viele Fashionliebhaber stellen regelmäßig ihre Kleidung ins Netz, um sie weiterzuverkaufen. Wenn ein Trend vorbei ist resultiert daraus aber ein Überangebot, welches von der Nachfrage nicht gedeckt wird. Die Großteil verschwindet also im Schrank und wird nach ein paar Monaten vielleicht als Putztuch wiederverwendet.

Fashionblogger als Symbol des Konsums

Als Entschuldigung lese ich auf vielen Fashion-Blogs, dass Akteure der Fashionszene eben Trends repräsentieren müssen. Shoppen gehöre zum Job. Vielleicht ist das die schlimmste Mitteilung, die professionelle Blogs an ihre Leser weitergeben: Wer Fashion liebt und vertritt, muss kaufen.

Diese Botschaft muss sich dringend ändern. Es muss sich ein Bewusstsein bilden, dass Trends nicht auf Kosten der Nachhaltigkeit gelebt werden dürfen. Generell darf man heute doch alles tragen, sodass das stumpfe Nachtragen von Trends viel sinnloser ist, als noch vor 10 Jahren. Wer sich nur für kurzlebige Trends neu einkleidet, hat weder Nachhaltigkeit noch Slow Fashion verstanden.

Und wer ein Trendteil secondhand ergattert, freut sich doch umso mehr.

 

Die schönsten Fair Fashion Sneaker

Neue Schuhe müssen her. Fair produziert, gemütlich und erschwinglich sollen sie sein. Daher hab ich mich auf die Suche nach tollen Fair Fashion Schuhen gemacht. Hier meine Top 5!

Schuhticks und Sammelleidenschaften kann ich nichts abgewinnen. Auch ich habe mehr als zwei Paar Schuhe, bin aber nicht gewillt, den Schuhschrank weiter auszubauen. Gerade dort braucht man ja eigentlich nur für jede Gelegenheit ein bis zwei Paar. Für den Alltag, zum Ausgehen, zum Sport, für den Winter, für Hitze. Drei dutzend Nikes in verschiedenen Farben zu sammeln, sagt nichts anderes als Überfluss. Für mich das Übel der Konsumgesellschaft.

So, nun genug der mahnenden Worte. Meine alte Sneaker fallen regelrecht auseinander und um ehrlich zu sein, bei langen Strecken waren sie nie wirklich bequem. Ich suche also nach einem schönen Modell in schlichten Farben mit denen ich den ein oder anderen Spaziergang überlebe. Achja, fair produziert sollen sie sein und gerne vegan.

Ethletic Fair Trainer

ethletics grey nachhaltige schuheBio-Baumwolle, vegan und einer amerikanischen Marke fast zum Verwechseln ähnlich. Diese Schuhe stehen weit oben auf meiner Hitlist, auch wenn ich von Converse eher dünne Sohlen gewohnt bin. Aber vielleicht ist das beim Lübecker Label anders?

Die Low-Cuts passen auf jeden Fall zu Sommerkleid, wie zu Leggings und Skinny Jeans. Mit 65 Euro sind sie sogar im gleichen Preisfeld wie sein nicht-faires Vorbild.

Veja ARCADE MARSALA/FLANNEL

veja marsalla flannel nachhaltige schuhe

Das Rot ist wirklich traumhaft, aber auch die anderen Farben bringen mich ins Träumen. Der Stil der Vejas passt natürlich total zu den aktuellen Trendschuhe von Nike, Asic und Reebok. Auch hier wurde Bio-Baumwolle verarbeitet.

Einziger Wermutstropfen: Laut Rank-A-Brand ist das Label bezüglich vieler Angaben, z.B. CO2 Emissionen, nicht transparent.

Ekn Low Seed Runner

ekin nachhaltige schuhe

Erstmal ein kräftiges Schulterklopfen für die schön-designte Website. Aber die Schuhe bin ich auch ein wenig verliebt. Das schöne Modell ist vegan, aus recycelten Materialien und von Hand gefertigt.

130 Euro finde ich für ein paar Schuhe zwar ganz schön viel, aber das Label gehört definitiv auch zu den attraktivsten Eco-Labels.

 

Schuhe sind eine gute Möglichkeit, in die Fair-Fashion-Szene einzutreten. Für Nikes & Co gibt man gerne ein kleines Vermögen aus und die fairen Alternativen finden sich im gleichen Preisrahmen. Bei meiner Recherche musste ich allerdings feststellen, dass es kaum fair-produzierte Schuhe gibt. Ich bin immer wieder auf die gleichen Marken gestoßen. Habt Ihr noch Tipps?

Meine liebsten nachhaltigen Produkte finden Ihr auch immer auf spottster.

Fotoquellen: shop.ethletic.com, veja-store.com, eknfootwear.com

In fünf einfachen Schritten zu mehr Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist momentan ein riesiges Thema. Zum Glück! Der Weg zu einem rundum nachhaltigem Leben ist schwer. Der Anfang ist es jedoch nicht.

Wenn mich irgendwas wirklich wütend macht, dann ist es Ignoranz. Ignoranz gegenüber wichtigen Themen. Menschen, die nichts tun oder ändern, es sei denn alle machen das. Veränderung fängt immer bei dir selbst an. Nachhaltiger zu leben ist so einfach, spart Geld und gibt dir ein gutes Gefühl. Also los!

1. Mach Dir einen Essensplan

Einkaufslisten klingen spießig und zu wissen, was man in drei Tagen isst, langweilig. Pedantisch den Wocheneinkauf zu planen ist nicht unbedingt sexy, spart aber Zeit und Geld.

Du kannst in Ruhe zuhause nach tollen Rezepten suchen und kaufst im Supermarkt nur das, was du wirklich essen wirst. Dadurch irrst Du nicht mehr ratlos durch die Gänge und schmeißt weniger Lebensmittel weg. Für die Arbeit und für die Uni nimmst Du am besten auch selbst was mit, spart ebenfalls einen Haufen Geld und schmeckt viel besser als der Mensafraß!

2. Such Dir eine schöne Einkaufstasche aus

Den Weg zu weniger Konsum mit einem neuen Kauf zu beginnen wirkt wenig konsequent. Dein neuer Jutebeutel (oder für was auch immer du dich entscheidest) wird ab jetzt aber Dein neuer bester Freund sein. Ein zuverlässiger Begleiter bei Deinen Einkäufen und praktisch zusammenfaltbar. Juhuu, endlich fallen Dir keine Plastiktüten mehr entgegen, wenn Du diese eine Schranktür in der Küche öffnest.

3. Überlege, was Du wirklich brauchst

Manchmal sieht man etwas und verliebt sich noch im selben Moment. Das ist ein großartiges Gefühl, aber viel zu oft so langlebig wie eine Eintagsfliege.

Anstatt im Sale wieder lauter Drei-Euro-Teile zu kaufen, überleg Dir lieber was Du wirklich brauchst. Deine Schuhe fallen bald auseinander? Dann such Dir hochwertige neue. Es sei denn, du hast noch fünf Paar Chucks und drei Paar Air Max im Schrank.

Ein überschaubarer Kleiderschrank sorgt für Ordnung, Übersicht und fordert auch Deine Kreativität heraus. Und das Aufräumen dauert nur noch halb so lang.

4. Kauf Dir einen To-Go-Becher

Jup, Du darfst Dir schon wieder etwas kaufen. Wenn Du ebenfalls liebend gern Tee oder Kaffee trinkst, kaufst Du Dir bestimmt auch mal einen to-go. Ist ja auch ne super Erfindung. Nur leider richtig schlecht für die Umwelt. Und du zahlst auch für jeden Pappbecher drauf. Dabei gibt es so viele schöne To-Go-Becher zu kaufen. Und das Geld hast du nach ein paar Wochen schon wieder drin!

Übrigens: Auch Wasser aus der Leitung schmeckt hervorragend. Und eine Glasflasche ist deutlich schöner als eine Plastikflasche. Die Glasflaschen bekommst Du schon für unter 10 Euro und teils mir richtig tollen Motiven.

5. Zünde ein paar Kerzen an

Okay, das klingt jetzt vielleicht ein bisschen hippiemäßig. Aber mal ehrlich, ich kenne Leute, bei denen läuft der Fernseher selbst dann, wenn sie nicht zuhause sind. Und das Licht im Schlafzimmer bleibt an, selbst wenn sie ne halbe Stunde unter der Dusche stehen. Ganz ehrlich: Lass den Scheiß!

Und wenn Du abends nochmal Deine Feeds durchgehst, du lernst oder liest, musst auch nicht das große Licht brennen. Zünde doch ne Kerze an. Die geben ein schönes natürliches Licht und tragen zu einer schönen Atmosphäre bei.

 

Ein paar nachhaltige Produkte wie schöne Jutebeutel und tolle To-Go-Becher habe ich übrigens hier für Euch zusammengesucht.

Natürlich sind diese Tipps nur ein Anfang und kleine Schritte Richtung Nachhaltigkeit. Da ich aber in meinem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis immer wieder sehe, dass diese einfachen Schritte nicht eingehalten werden, wollte ich sie so noch einmal mit Euch teilen.

Mehr Informationen zum Thema Nachhaltigkeit findet Ihr bei utopia.de. Zum Beispiel hier über Urban Gardening. Auch Daniel Roth hat auf bevegt einige interessante Tipps zum Thema Nachhaltigkeit gegeben. Sehr einprägsam fand ich zum Beispiel den Satz: “Ein alter Pullover ist immer noch besser als ein nachhaltig-produzierter Pullover.” Hier hab ich außerdem etwas zu nachhaltiger Unterwäsche gefunden. Und ich hab letztens schon etwas zu saisonaler Ernährung geschrieben. Rumklicken lohnt sich!

Habt Ihr noch einfache Tipps für den Start in ein nachhaltigeres Leben?

Saisonal ernähren – Nur Wirsing und Kohlrabi?

Sich saisonal zu ernähren heißt, nur das zu kaufen und zu essen, was derzeit auch in der Umgebung geerntet wird. Doch was darf man im Winter dann überhaupt noch essen?

Äpfel und ganz viel Kohl. Viel mehr geben die Felder derzeit eigentlich nicht her. Und trotzdem strahlen die Supermärkte in den schönsten Farben. Die meisten Produkte haben allerdings einen weiten Weg hinter sich. Damit verbunden sind hohe Importkosten und ein immenser Stromverbrauch durch die Zucht im Gewächshaus.

Der Saisonkalender

Wer der Umwelt und seinem eigenem Gewissen etwas Gutes tun möchte, wird schnell auf die saisonale Ernährung und damit auf den Saisonkalender stoßen.

Wie der Name sagt, bietet der Kalender eine Übersicht, welches Obst und Gemüse wann regional geernet wird und was aus dem Lager kommt. Die Kalender gibt es in allen möglichen hübschen Aufmachungen und eignen sich daher auch als informativ-dekorativer Wandschmuck.

Saisonal ernähren im Winter

Im Winter haben beispielsweise Champignons, viele Kohlsorten, Lauch, Pastinaken und Rosenkohl Saison. Kartoffeln, Möhren und Kürbis gibt es noch aus Lagerungen. Das klingt erstmal nach schwerer Hausmannskost. Wer sich ein bisschen umsieht, findet aber richtig tolle Gerichte. Außerdem eignet sich das Gemüseangebot super für Suppen und Eintöpfe und die sie im Winter ja wirklich Gold wert.

Pastinaken-Chips  – WurzelcremesuppeKartoffeltaler marinierte Champignons Nudeln mit Pilzenvegane Kohlrabi-Karotten-Puffer Wirsing-Nudel-Strudel

Die Vorteile

Saisonale Ernährung klingt im ersten Moment vor allem nach Verzicht. Und ja, konsequente saisonale Ernährung geht unweigerlich mit einem Umdenken daher. Aber es ermöglicht auch eine kleine Essens-Revolution.

Ihr entdeckt die heimischen Obst- und Gemüsesorten wieder ganz neu. Ob Steckrübe, Wirsing oder Pastinaken – bisher unterschätztes Feldgut erreicht endlich unser Sichtfeld. Es öffnet sich ein Tor zu vielen neuen Rezepten . Auch die Qual der Wahl “Was soll ich heute kochen?” wird überschaubar. Außerdem freut man sich pünktlich zu Saisonbeginn auf die neue Auswahl im Supermarkt. Und günstiger ist eine saisonale Ernährung auch!

Mein Fazit

Ich bin eine alte Rosinenpickerin. Ich versuche beim meinen Einkäufen drauf zu achten und schau auch während meiner Wochenplanung auf den Saisonkalender. Aber den vollen Umschwung auf die saisonale Ernährung habe ich leider noch nicht geschafft. Zu süß riechen Importe wie Avocados und Bananen und zu lecker finde ich Brokkoli und Blumenkohl – auch im Winter und Frühling.

Mein Vorhaben für die nächsten Monate ist also, vermehrt darauf zu achten, was ich wann esse. Und natürlich fleißig Rezepte bei Pinterest pinnen, damit es nicht einseitig wird!

Einfach und günstig wohnen

Modisch, praktisch, preiswert: Kaum etwas ist wichtiger, als sich in seinem Zuhause wohl zu fühlen. Um die richtige Atmosphäre zu schaffen, braucht es allerdings vor allem ein sicheres Händchen und Ideen, nicht zwingend einen vollen Geldbeutel.

Ich hasse Verschwendung. Jetzt billig kaufen, um die Möbel in zwei Jahren ohne schlechtes Gewissen auf den Sperrmöbel zu werfen, geht für mich gar nicht. Ich mag Funktionalität und Praktikabilität. So schön String-Regale auch sind, so bald Möbel mit der Wand verschraubt und verbohrt werden müssen, können die Möbel nicht mehr spontan rumgeschoben werden. Für mich ein absoluter Minuspunkt. Ein schönes Zuhause möchte ich aber trotzdem. Daher finde ich folgende Ideen auch so super:

Möbel aus Pappe

Utopia hat vor ein paar Tagen über Möbeln aus Pappe berichtet. Ja, richtig. Möbel aus Pappe, wie zum Beispiel Kommoden und sogar Betten. Die Möbel sehen nicht nur außergewöhnlich aus, sondern sind auch ziemlich günstig und dazu noch nachhaltig. Besonders angetan hat es mir diese Kommode.

Farbe und Lack

Die Idee von Farbe an Wänden ist weder revolutionär noch innovativ. Aber vier Wände in der gleichen Farbe sind auch lange nicht mehr in. Viel schöner: Dachschrägen, Fensterrahmen und nur bestimmte Partien des Zimmers in einer Farbe streichen. Das ist schnell gemacht und kann beim Auszug auch schnell wieder überstrichen werden. Eine tolle Zusammenstellung von Farb-Ideen gab es neulich auch bei hello-mrs-eve.

Re- und Upcycling

Hier kann auch der oben genannte Punkt noch einmal aufgegriffen werden. Mit Tafellack lassen sich zum Beispiel schnöde Schränke wieder aufpeppen. Upcycling ist auch käuflich. Bei Upcycling-Deluxe gibt es tollen Kram, alles gefertigt aus Gegenständen, die bereits ein Leben hinter sich haben. Meine Favoriten: Die Kissenbezüge und natürlich die Vinyl-Schalen.

Anders gedacht 

Einfach mal anderes denken. Die meisten Gegenstände haben einen Zweck, Zweckentfremdung kann aber viel mehr Spaß machen. Schals und Tücher an die Wand hängen, anstatt sie um den Hals zu tragen, ist zum Beispiel ne Prima Idee. Bringt super leicht – wenn gewünscht – Farbe in die Wohnung und Stoff verleiht sowieso sofort Gemütlichkeit.

Erst denken, dann kaufen

Klingt simpel, ist es aber gar nicht. Das größte Problem ist wahrscheinlich, dass wir uns zu sehr von den Worten “Sale” oder “Angebot” leiten lassen. Oder uns sicher sind, etwas unbedingt zu brauchen, obwohl es letztendlich kaum benutzt wird. Daher: Ordentlich nachdenken, ob ihr das zwanzigste Dekoelement unbedingt jetzt braucht und auch auf den Flohmarkt nicht jeden Quatsch mitnehmen, nur weil er günstig ist.