Stories passt super zu Instagram

Vor zwei Tagen hat Instagram ein neues Feature veröffentlicht. “Stories” ermöglicht es Nutzern Fotos hochzuladen, die außerhalb des eigenen Feeds gezeigt werden und sich nach 24h selbst löschen.

Instagram Stories Beispiel
http://blog.instagram.com/post/148348940287/160802-stories

Viele Benutzer sehen darin eine ganz klare Kopie von Snapchat, wo ebenfalls vergängliche Fotos hochgeladen werden können. Mit diesem innovativen Merkmal wurde Snapchat eines der am schnellsten wachsende Netzwerke der letzen Jahren. Im Schnitt nutzen monatlich 150 Millionen Menschen die Foto-App.

Instagram liegt da mit rund 400 Millionen Nutzern monatlich noch ein gutes Stück vorn. Und auch Entwicklungen der App sind für die Nutzer nichts Neues. Im Mai stellte Instagram auf ein neues Design und Logo um. Seit ein paar wird der Feed nicht nicht chronologisch sortiert, sondern nach den potentiellen eigenen Interessen. Die neue Funktion “Stories” ist also nur ein weiterer Versuch, die Nutzer an die Plattform zu fesseln und das Nutzererlebnis zu bessern.

Instagram hat kopiert

Stories erinnert aber nicht nur an Snapchat, Instagram gibt sogar selbst zu sich an der App bedient zu haben. Vor allem bei Snapchat-Fans sorgt das Verhalten für viel Empörung. Dabei ist ein Abgucken und Nachmachen in der analogen, sowie in der digitalen Welt Gang und Gebe. Ob soziales Netzwerk, Online-Magazin oder Kartendienst, alle schauen voneinander ab. Ohne Nachmachen und Nachbessern wären viele großartige Erfindungen wohl nie entstanden.

Die Neuerung bei Instagram fällt allerdings deutlich spärlicher aus als beim gelben Konkurrenten. Bei Instagram Stories gibt es bloß die Möglichkeit auf dem frisch geschossenen Bild herumzumalen und Text hinzufügen. Snapchat dagegen ist vor allem dank der vielen verschiedenen Filter bekannt und beliebt.

Alles in einer App

Instagram hat allerdings den Vorteil bereits eine große aktive Nutzerschaft zu haben, die sich wiederum bereits große Followerzahlen aufgebaut haben. Instagram wird längst professionell genutzt, um die eigene Marke oder sich selbst voran zu treiben. Auch das Entdecken von Profilen ist bei Instagram deutlich einfacher als bei Snapchat.

Auch “Stories” wurde übersichtlich in Instagram integriert. Nutzen lässt sich der Spaß intuitiv, wer es nicht nutzen möchte, wird von der Funktion nicht bedrängt. Gerade für Blogger und Promis, die ihren Content eh öffentlich teilen, ist Instagram damit deutlich attraktiver.

Zurück zur Authentizität

Als Instagram vor ein paar Jahren startete lebte die App von unscharfen Schnappschüssen aus dem Alltag unbekannter Menschen. Die Fotos hatten hässliche Rahmen und auch mit den Filtern wurde nicht gegeizt. Mit der Zeit wurden die Fotos professioneller, die Benutzer reich durch ihren Content und die Accounts identischer. Die Dynamik, mit der sich die Plattform entwickelte, war unglaublich.

Doch das Perfekte raubte auch den Spaß am schnellen, alltäglichen Nutzen. Die Stories ermöglichen nun einen neuen, privaten Einblick, der auch Fotos erlaubt, die sich nicht in den akkuraten Feed einreihen. Mehrfachposts vom weißen Malediven-Strand oder einem fancy Event müssen nun nicht mehr die Timeline verstopfen. Und auch privat kann das Feature gut genutzt werden, um die etwas spannenderen Tagen im Leben zu begleiten.

Das Ende von Snapchat?

Die Meinung über “Instagram Stories” ist bisher gespalten. Doch diejenigen, die das Feature bereits ausprobiert haben, zeigen sich begeistert. Zu nervig ist das ewige Wechseln zwischen den Apps. Zu einfach die Handhabung bei Instagram und vor allem zu groß die bereits akquirierte Fanmasse.

Wenn man allerdings beobachtet, wie viele Leute selbst nach dem zehnten Mal den Hunde-Filter noch witzig finden, wird klar, dass das Ende von Snapchat durch die Stories nicht besiegelt ist. Snapchat bietet durch die Filter immer noch ein Alleinstellungsmerkmal. Und auch für Menschen, denen die geschönte, ungesättigte Welt von Instagram zu gespielt ist, wird Snapchat die bessere Alternative bleiben.

Ich mag Instagram schon durch das Design deutlich lieber als Snapchat. Die App wirkt aufgeräumter. Ob ich Stories nach dem ersten Ausprobieren noch nutzen werde? Wahrscheinlich nicht. Meinen eigenen Alltag muss ich dann doch nicht jedem unter die Nase reiben. Und auch die Stories der anderen sind oft nicht lebensverändernd. Ein nettes Feature für Ab und An ist es trotzdem.

Zusammengefasst: Ich find’s jut! Und ihr?

 

Meine Woche in Worten: Schulz und Böhmermann, Veganismus und Prinz Pi

Überflieger oder Schnee von gestern? Im Wochenrückblick kümmere ich mich um Themen, die auch noch morgen für Gesprächstoff sorgen werden. Diese Woche geht es um Veganismus, neue Bands und alte Formate in neuer Erscheinung.

Man merkt die Uni hat wieder angefangen, denn gleich wird der Wochenrückblick wieder viel voller. Bevor ich also vollends unter Klausurschwerpunkten zusammenbreche, hier meine Themen der letzten Woche:

Musik

X Ambassadors “VHS”

Gerade frisch entdeckt und schon laufen sie im Hintergrund, während ich das hier tippe. Sehr energiegeladener Alternative-Rock mit Radiotauglichkeit.

Die vier Musiker kommen aus Brooklyn und waren schon im Sommer 2014 mit “Jungles” in den deutschen Charts. Ist damals leider vollkommen an mir vorbeigegangen.

Prinz Pi “1,40m”

Anfang Februar kommt das von mir heißersehnte Album “Im Westen Nix Neues”. Zusammen mit Philipp Dittberner zeigt Pi mal wieder sein Händchen für die perfekten Worte. Durch den Featuregast wirkt das alles auch schon ziemlich radiotauglich und mehr für die Masse als vorherigen Veröffentlichungen. Ich als alter Fan bin überzeugt und heiß aufs Album.

TV

Schulz und Böhmermann auf ZDFneo

Die unkonventionelle Talkshow ist zurück! Diesmal ist Oli Schulz an der Seite von Jan Böhmermann. Auch wenn in der ersten Sendung noch wenig zu Zigaretten und Whiskey gegriffen wurde, war das ein gelungener Auftakt. Mit Kollegah, dem Hochstapler Gert Postel und Jörg Kachelmann hatten die zwei Moderatoren aber auch vielversprechende Gäste. Einzig Anika Decker, Deutschland erfolgreichste Drehbuchautorin, blieb etwas blass. Die Chemie zwischen Böhmermann und Schulz stimmt in jedem Fall. Auch wenn Roche ein bisschen fehlt.

Blogs

Apfelmädchen

Über das Rezept einer Kartoffelsuppe bin ich auf den Blog gestoßen. Dort geht es um nachhaltiges und bewusstes Leben. Zu finden sind zum Beispiel viele Anregungen für Konsumverzicht und ein minimalistisches Leben. Klickt euch doch mal durch!

Artikel

Handy statt Hormone: Clue-CEO Ida Tin über Health Tracking & moderne Verhütung” bei wired.de

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Bye, Bye, Pille! Der CEO von der Zyklus-App Clue spricht von der Zukunft der Verhütung und hat einige schlaue Worte parat. Ein wirklich wichtig Thema, dass viel zu wenig Aufmerksamkeit zu Gute kommt.

22 Times Tina Fey And Amy Poehler Shut Down Sexism In The Best Damn Way” auf Buzzfeed

Ich liebe Tina Fey und diese 22 Bilder und Gifs sind der Beweis warum!

Meine Woche in Worten 01/2016

Überflieger oder Schnee von gestern? Im Wochenrückblick kümmere ich mich um Themen, die auch noch morgen für Gesprächstoff sorgen werden. Diese Woche geht es um sehr gute und sehr schlechte Filme und schöne Netzfunde.

Filme

“Victoria”

 

Dieser Film ist Kunst. Bei “Victoria” werden vier Berliner Freunde eine Nacht lang begleitet. Vor einem Club treffen sie auf die junge Spanierin Victoria. Es beginnt eine wilde Nacht mit viel Alkohol, Küssen und schließlich einer dramatischen Wendung.

Im Cast sind u.a. der großartige Frederik Lau. Außerdem wurde der Film in einem Stück gedreht und viele Stellen wurden improvisiert. Großartig!

“Gut zu Vögeln”

Ich komme gerade frisch aus der Sneak Preview. Und was soll ich sagen, nachdem ich den unfassbar tollen Film “Victoria” hier erwähnt habe, folgt nun leider ein richtig schlechter.

Die Journalistin Merlin wird von ihrem Verlobten verlassen und zieht notgedrungen in das alte WG-Zimmer ihres Bruders. Ihr Mitbewohner ist der Casanova Jacob, der in seiner Bar regelmäßig Frauen aufreisst. Da er die heulende Verlassene kaum erträgt, versucht er ihr mit seinen Tricks zu helfen.

Die Hauptstory klingt jetzt schon dünn und Ihr wisst wahrscheinlich jetzt schon, wie der ganze Spaß enden wird. Dazu sind die Hauptdarsteller insgesamt farblos und unsympathisch – außer die süße Katharina Schlothauer. Die Filmmusik ist schrecklich und die meisten Stellen doch sehr gezwungen lustig. Also bleibt weg von den Kinokassen!

Artikel

Betrunkene an Silvester in Manchester: Wie gemalt” von Spiegel Online

Ok, hier geht es viel mehr um das Bild aus dem Artikel als um den Artikel selbst. Die Kurzfassung: In der Silvesternacht wurde in Manchester ein Bild aufgenommen, dass irgendwo zwischen Wimmelbild und große Malerei einzuordnen ist.

Hörspiel

“Förderschulklassenfahrt” von Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf

Das ist ganz großer Quatsch. Die Förderschulklasse auch Vechta fährt auf Klassenfahrt nach Berlin. Jan und Klaas sprechen alle Charakter und auch wenn das alle ziemlich dämlich ist, ist es doch ein schöner Spaß für zwischendurch. Außerdem gibt’s das umsonst bei Spotify.

Buch

Herbstblond” von Thomas Gottschalk

Die Kritiken sind allesamt ziemlich gut, leider konnte mich Gottschalks Biografie nicht überzeugen.

Gottschalk kann sich auch schriftlich artikulieren und das Buch lässt sich gut und zügig lesen. Leider stinkt es vor Selbstbeweihräucherung. Er kennt wohl jeden Prominenten und hat auch immer die besten Ideen. Leider erfährt man nur wenig Neues und kaum lustige oder interessante “Hinter-den-Kulissen”-Infos.

 

 

Meine Woche in Worten: 50/2015

Überflieger oder Schnee von gestern? Im Wochenrückblick kümmere ich mich um Themen, die auch noch morgen für Gesprächstoff sorgen werden. Diese Woche geht es um Deutschrap, Instagram und die Liebe.

Musik

Alligatoah “Musik ist keine Lösung

Jüngst hat Alligatoah sein viertes Album “Musik ist keine Lösung” herausgebracht. Mit Eloquenz und Ironie nimmt er mal wieder die Welt auseinander und sorgt für viel Unterhaltung. Diese Woche gibt es hier noch eine detailiertere Review.

Gerard “Neue Welt

Gerards “Neue Welt” ist eigentlich schon im September erschienen. Das gute Stück hab ich allerdings erst letzte Woche entdeckt. Klingt anders als “Blausicht”, überzeugt mich aber auf ganzer Linie. Für alle, die es noch nicht kennen, empfehle ich “Ozean” und “Hallo”.

Serien

Game of Thrones – Staffel 5

Ja, auch hier bin ich spät dran. Endlich hab ich es geschafft, in die fünfte Staffel hereinzuschauen. Für Fans natürlich ein Muss. Ich bin jetzt bei der siebten Folge und finde, diese Staffel ist eine der spannendsten. Ich bin schon ganz gespannt, wie es weitergeht.

Video

“The Instagram-Husband”

Sie tun alles für das perfekte Foto. Minutenlanges Anrichten, richtigen Winkel finden und immer suggerieren, dass das Leben perfekt ist. Ich rede von Instagrammerinnen – und ihren Männern. In einem Video wird dieses Phänomen jetzt etwas genauer beleuchtet. Mein Video der Woche.

Artikel

Du, Ich und die anderen” erschienen im SZ-Magazin

Jelena und Paul sind zusammen, doch wollen ungebunden bleiben. Der Artikel “Du, Ich und die anderen” erzählt die Geschichte der Beiden und den Turbulenzen ihrer offenen Beziehung. Unheimlich interessant und bietet viel Stoff zum Nachdenken.

Blogs

je-suis-huck.de

Je-suis-huck habe ich über Twitter entdeckt. Ellen schreibt auf eine herrliche, lockere Art. Also auf jeden Fall mal abchecken.

lydialucia.de

Auch der Lydia folge ich schon ewig auf Twitter. Auf ihrem Blog hat sie letztens über ihre Lieblingsalben im November geschrieben. Da hab ich gleich einiges gefunden, was ich mir noch anhören muss. Danke dafür!

 

 

Review – “Oben”

ObenOben“ ist ein Animationsfilm aus dem Jahr 2009 von Pixar und Disney. Das Drehbuch stammt von Pete Doctor, der auch für Toy Story, Wall-E oder Monster AG verantwortlich ist.

 

Der Film wurde in den Himmel gelobt, als er erschienen ist und ist auch ein absoluter Tumblr-HIt gewesen. Ich hab den Film vor einigen Wochen das erste Mal gesehen:

Der Anfang des Films ist wirklich gelungen. Die Kinder Ellie und Carl lernen sich kennen, da sie beide Bewunderer eines Abenteurers sind und setzten sich als Lebensziel, einmal die Paradiesfälle in Südamerika zu besichtigen. Ein Zeitraffer setzt ein und unheimlich anrührend wird man durch das Leben der Beiden geführt. Sie heiraten, erwarten ein Kind, verlieren das Kind und werden gemeinsam alt. Ellie stirbt schließlich und lässt Carl als alten, grimmigen Mann zurück.

Als Carl erfährt, dass man ihn in ein Altersheim stecken will, fliegt er schließlich einfach mit seinem Haus von dannen Richtung Südamerika. Behilflich sind ihm dabei eine Horde von Luftballons, die aus seinem Schornstein ranken. Unglücklicherweise befindet sich aus Russel, ein Pfadfinderjunge, mit im fliegenden Haus, mit dem Carl eigentlich so gar nichts anfangen kann. Nach einer turbulenten Fahrt landen sie schließlich in Südafrika, aber auf der falschen Seite der Paradiesfälle. Mit Haus, Russel und einem Vogel macht sich Carl also auf einen Fußmarsch zu den Fällen. Er begegnet dabei nicht nur vielen verrückten Hunden, sondern auch den in seiner Kindheit geliebten Abenteurer.

Der Filmanfang ist wahnsinnig toll und hat mich tiefberührt. Ich bin mir nicht sicher, ob Kinder die Dramatik, die im Zeitraffer dargestellt wird, richtig verstehen können. Für Erwachsene ist dieser Teil aber mit Sicherheit der mit dem höchsten Identifizierungsfaktor.

Prächtig und farbenfroh wird es, als aus dem Schornstein des kleinen Hauses hunderte bunte Luftballons schießen und Carls Anwesen in den Himmel steigt. Die Fahrt mitsamt Carls Missmut und Russels naive Verplantheit ist ein großer Spaß und bietet reichlich zu Lachen für Augen und Ohr.

Danach nimmt der Film, meiner Meinung nach, leider deutlich ab. Die Gags wiederholen sich und einige Länge machen das Anschauen zur kleinen Herausforderung. Mein Kopf hat dann doch ab und an für ein paar Minuten ausgesetzt. Gleichzeitig verliert sich der Film dazu noch in einer Komik, die eher an Kinder gerichtet ist. Die Story will auch nicht wirklich zu Anfang des Film passen. Auch wenn es von den Machern einen klaren Wende- und auch Höhepunkt gibt, fand ich beides insgesamt zu nichtssagend und vorhersehbar.

Die teils sehr guten Kritiken, die der Film in Zeitungen und Webportalen bekommen hat, sind für mich nicht ganz erklärbar. Insgesamt ist es aber ein süßer, witziger Animationsfilm, der klar an Kinder gerichtet ist. Kein Pflichtfilm.

 

 

Erfahrungsbericht: SHRED

Gerade wenn es langsam wieder wärmer wird und die Röcke wieder kürzer wimmelt es nur so von Diät- und Workout-Plänen. Eigentlich halte ich von so kurzweiligen Aktionen nicht sonderlich viel, aber SHRED hat dann doch mein Interesse geweckt und wurde von mir auch so gleich umgesetzt.

shred

Bei SHRED handelt es sich um ein Video-Training, das von Jillian Michaels aus den USA entwickelt wurde. Es besteht aus drei verschieden Workouts, sie sich in ihren Übungen und somit auch in ihrer Schwierigkeit unterscheiden, jedoch immer nur ca. 20 dauern. Die DVD wirbt mit dem Claim “Schlank in 30 Tagen”. Man absolviert jeweils 10 Tage Level 1, 10 Tage Level 2 und 10 Tage Level 3.

Ich hab jeden Wochentag dieses Training gemacht, jedoch die Wochenende ausgelassen. Meine Ernährung habe ich nicht umgestellt. Ich würde mich selbst nicht als auffällig sportlich bezeichnen, halte mich jedoch schon seit mehreren Jahren fit. Ich habe Normalgewicht, bin aber nicht durchtrainiert.

SHRED startet mit ein paar einfachen Aufwärmübungen und danach geht es schon los mit den ersten drei Minuten Kraft, darauf folgend zwei Minuten Cardio, 1 Minute Bauch und dann wieder Kraft, Cardio und Bauch. Insgesamt also 3 Durchgänge mit verschiedene Übungen. Danach kommen noch ein paar Dehnübungen und fertig ist das Training. Jillian Michaels, die durch das Programm führt, hat Unterstützung durch zwei junge Frauen, die die Übungen ebenfalls mitmache. Die beiden Frauen ändern die Übungen oft etwas ab, so dass auch weniger fitte, sowie sehr fitte Mitmachende voll auf ihre Kosten kommen.

 
Level 1

Die Übungen sehen allesamt sehr einfach aus, allerdings ist es nicht immer einfach, genau zu ersehen, wie die Haltung von Beinen, Rücken und Schultern ideal wären, weil einfach die verschiedenen Perspektiven der Aufzeichnung fehlen.

Ich bin schon recht schnell aus der Puste gekommen und habe mich echt gefragt, ob das für Leute mit deutlichem Übergewicht so einfach zu bewerkstelligen ist.

Allerdings habe ich schon am 2. Tag gemerkt, dass das Training deutlich einfacher wird, wahrscheinlich, weil man seine Kräfte besser einzuteilen weiß. Die ersten Erfolgserlebnisse kommen auch schnell, einfach weil man merkt, dass die Übungen einem viel einfacher fallen. Ein weiterer positiver Aspekt ist außerdem, dass die 20 Minuten unheimlich schnell umgehen.

 

Level 2

Man merkt auf jeden Fall einen deutlichen Anstieg von Schwierigkeit. Level 2 ist zwar genauso schnell rum, wie Level 1, aber es ist auch deutlich anstregend. Auf der anderen Seite macht es natürlich Spaß eine neue Herausforderung zu haben. Ich würde auch sagen, das man langsam merkt, dass man sich sportlich betätigt. Gerade meine Arme, die sonst kaum Muskel vorweisen konnten, wirken definierter und stärker.

 

Level 3

Obwohl ich am Anfang sehr motiviert war, dass ich nun Level 3 erreicht habe, hab ich doch schnell gemerkt, dass ich echt keine Lust mehr darauf habe. Schon diese Verpflichtung, es jeden Tag machen zu müssen, empfand ich als sehr negativ. Durchgezogen habe ich es natürlich trotzdem. Level 3 ist auch eine wirkliche Herausforderung, weil es deutlich bewegungsintensiver ist und auch sehr hantellastig. Beim ersten Tag von Level 3 musste ich oft auf die leichtere Durchführungsweise zurückgreifen, allerdings hat sich auch hier schon ab dem zweiten Tag eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt.

Fazit

SHRED hat mir unheimlich viel Spaß bereitet, da sich merklich meine Ausdauer verbessert hat und Herausforderungen mir generell Spaß machen. 20 Minuten Sport am Tag sind wohl auch für jeden zu schaffen (zumindest unter der Woche).

Was mich sehr genervt hat, ist eben diese Verpflichtung es jeden Tag machen zu müssen. Das hat mich mit der Zeit echt ziemlich gestresst hat, dadurch  werde ich das Workout wohl auch in naher Zukunft nicht noch einmal 30 Tage durchführen. Ich konnte mir aber vorstellen, einzelne Übungen in meinen Trainingsplan zu übernehmen oder vielleicht einmal die Woche ein SHRED-Level zu machen.

Gewicht habe ich übrigens in der Zeit nicht verloren. Da ich leider keine Vorher-Nachher-Bilder gemacht habe, kann ich es mir auch nur einbilden, aber ich bin der Meinung, meine Oberarme sind deutlich gefestigter als vorher und auch um meine Hüften rum, sehe ich nun ein bisschen schnieker aus. Man sollte sich aber auch im Klaren darüber sein, dass solche Fitnessprogamme, die mit hohem Gewichtsverlust werben, bei schlanken Personen nicht die gleichen Auswirkungen haben, wie bei Menschen mit Übergewicht.

Wer Lust auf eine neue Sport-Erfahrung hat oder sich ein bisschen fit halten möchte, sollte SHRED aber mal ausprobieren.