Racks & Roockies

 

Quelle: www.racksandrookies.com
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Als Sohn eines bekannten Schauspielers hat man es mit Sicherheit nicht immer leicht. Die Rufe, man sein dumm und verwöhnt tönen laut und die zahlreichen Versuche selbst Fuß zufassen, werden von der Öffentlichkeit verkannt.

So in etwa mag es Jimi Blue gehen. Nach seinen erfolgreichen ersten Schritten in die Filmbranche, die Papa Blue noch ebnete, kam schließlich der Versuch sich als Musiker zu etablieren. Mit bekannten Namen kann man sich nicht unbemerkt ausprobieren, aber so hat der junge Ochsenknecht früh gelernt den Medienrummel für sich und seine neuen Projekt zu nutzen.

Seit mehreren Woche rührt er nun schon die Werbetrommel für sein Modelabel Racks & Rookies. Vor ein paar Tagen wurde die erste Kollektion released und ist ab sofort hier käuflich zu erwerben.
R&R erfindet Mode und Streetstyle nicht neu, aber liefert ein gutes Stück solider Shirts und Pullis, die man sich locker mal überwerfen kann. Mich erinnert das Ganze etwas an VIOVIOvon Pandamann Cro und dem wird bekanntlich die Kleidung ja jedes Mal aus den Händen gerissen. Auch R&R wird den Zeitgeist treffen und bestimmt keine Schwierigkeiten haben, die aktuelle Kollektion loszuwerden. Ich bin gespannt, was in Zukunft folgen wird. Einen kleines Ausblick darauf, bietet mit Sicherheit aus das Instagram Profil der Modemarke.

 

Quelle: Instagram
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Gedanken: Abi, und dann?

Quelle: www.unsplash.com
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Das letzte Jahr ist umheimlich schnell vergangen. Vor 12 Monaten habe ich mir in der Schule meine Abiturnote abgeholt und hab mich für ein paar Tage unbesiegbar gefühlt. Es folgten tolle Sommerwochen und der Anfang meines einjährigen Praktikums, das ich in den kommenden Wochen abschließen werde.

Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wie die ersten Praktikumswochen waren, weil ich inzwischen so zum Team gehöre.

Die ersten Zweifel kommen auf: Habe ich die Zeit richtig genutzt? Was hätte ich in der Zeit alles machen können? Habe ich den richtigen Weg eingeschlagen? Wie sieht mein Leben in 3 Jahren aus? Und wie in 5?

Der Druck ist groß jetzt den ultimativen Studiengang zu finden, der mich erfüllt und mich glücklich macht. Mit dem ich später Geld verdienen kann und der zusätzlich dein Glückskonto füllt. Eine tolle Stadt soll ausgesucht werden, wo coole Leute wohnen und die Mieten bezahlbar sind. In der Stadt muss es Möglichkeiten geben, während des Studiums einen berufsbezogene Nebenjob zufinden.

Familie, Freunde und Bekannte fragen mich nach meinem Plan, den ich selbst nicht kenne. Ich habe angefangen, mir Möglichkeiten auszudenken und rattere meine Fantasien selbstsicher und ironisch runter. Hauptsache sie harken nicht nach und nerven nicht weiten.

Daneben sind noch die Leute, die mich voll labern, wie wichtig so ein Auslandsaufenthalt ist. Ohne ein Jahr in Ausland geht ja gar nichts. Also ärgere ich mich ein bisschen, dass ich nicht nach meinem Abitur ein halbes Jahr im Ausland war und ärgere mich dann über mich selbst, weil ich mich von anderen so beeinflussen lasse. Ich beruhige mich wieder ein bisschen und beruhe mich auf meinen ursprünglichen Plan eines Auslandsemesters.

Manchmal beschleicht mich die Frage, warum ich nicht einfach eine Ausbildung angefangen habe? Hätte ich mich besser informiert, hätte ich gewusst, dass es einen Haufen toller Ausbildungsberufe gibt. Dann hätte ich was Handfestes.

Meine Gedanken sind wirr und springen von links nach rechts. Es ist anstrengend nachzudenken. Es macht mich nervös und zittrig. Ich bin schlecht gelaunt und schiebe meine Gedanken auf.

Ich komme zu dem Schluss, dass wir uns viel zu große Sorgen machen. Jede Möglichkeit steht offen und diesen Weg, der vor uns liegt, ist kein endgültiger. Wir dürfen staucheln, stolpern, vom Weg abkommen und auch umdrehen. Kein Jahr ist je verloren gegangen, denn man macht immer Erfahrungen. Man hätte immer mehr aus seiner Situation machen können, aber wir haben auch jederzeit die Möglichkeit, all unser Können zu nutzen.

Wenn ich mich für den falschen Studiengang entschieden habe, dann ist das halt so. Wenn sich nach drei Jahren Studium immer noch kein goldener Weg vor mir entschlossen hat, dann hänge ich eben noch weiter in der Schwebe. Alles kein Beinbruch.

 

Review – “Oben”

ObenOben“ ist ein Animationsfilm aus dem Jahr 2009 von Pixar und Disney. Das Drehbuch stammt von Pete Doctor, der auch für Toy Story, Wall-E oder Monster AG verantwortlich ist.

 

Der Film wurde in den Himmel gelobt, als er erschienen ist und ist auch ein absoluter Tumblr-HIt gewesen. Ich hab den Film vor einigen Wochen das erste Mal gesehen:

Der Anfang des Films ist wirklich gelungen. Die Kinder Ellie und Carl lernen sich kennen, da sie beide Bewunderer eines Abenteurers sind und setzten sich als Lebensziel, einmal die Paradiesfälle in Südamerika zu besichtigen. Ein Zeitraffer setzt ein und unheimlich anrührend wird man durch das Leben der Beiden geführt. Sie heiraten, erwarten ein Kind, verlieren das Kind und werden gemeinsam alt. Ellie stirbt schließlich und lässt Carl als alten, grimmigen Mann zurück.

Als Carl erfährt, dass man ihn in ein Altersheim stecken will, fliegt er schließlich einfach mit seinem Haus von dannen Richtung Südamerika. Behilflich sind ihm dabei eine Horde von Luftballons, die aus seinem Schornstein ranken. Unglücklicherweise befindet sich aus Russel, ein Pfadfinderjunge, mit im fliegenden Haus, mit dem Carl eigentlich so gar nichts anfangen kann. Nach einer turbulenten Fahrt landen sie schließlich in Südafrika, aber auf der falschen Seite der Paradiesfälle. Mit Haus, Russel und einem Vogel macht sich Carl also auf einen Fußmarsch zu den Fällen. Er begegnet dabei nicht nur vielen verrückten Hunden, sondern auch den in seiner Kindheit geliebten Abenteurer.

Der Filmanfang ist wahnsinnig toll und hat mich tiefberührt. Ich bin mir nicht sicher, ob Kinder die Dramatik, die im Zeitraffer dargestellt wird, richtig verstehen können. Für Erwachsene ist dieser Teil aber mit Sicherheit der mit dem höchsten Identifizierungsfaktor.

Prächtig und farbenfroh wird es, als aus dem Schornstein des kleinen Hauses hunderte bunte Luftballons schießen und Carls Anwesen in den Himmel steigt. Die Fahrt mitsamt Carls Missmut und Russels naive Verplantheit ist ein großer Spaß und bietet reichlich zu Lachen für Augen und Ohr.

Danach nimmt der Film, meiner Meinung nach, leider deutlich ab. Die Gags wiederholen sich und einige Länge machen das Anschauen zur kleinen Herausforderung. Mein Kopf hat dann doch ab und an für ein paar Minuten ausgesetzt. Gleichzeitig verliert sich der Film dazu noch in einer Komik, die eher an Kinder gerichtet ist. Die Story will auch nicht wirklich zu Anfang des Film passen. Auch wenn es von den Machern einen klaren Wende- und auch Höhepunkt gibt, fand ich beides insgesamt zu nichtssagend und vorhersehbar.

Die teils sehr guten Kritiken, die der Film in Zeitungen und Webportalen bekommen hat, sind für mich nicht ganz erklärbar. Insgesamt ist es aber ein süßer, witziger Animationsfilm, der klar an Kinder gerichtet ist. Kein Pflichtfilm.

 

 

Erfahrungsbericht: SHRED

Gerade wenn es langsam wieder wärmer wird und die Röcke wieder kürzer wimmelt es nur so von Diät- und Workout-Plänen. Eigentlich halte ich von so kurzweiligen Aktionen nicht sonderlich viel, aber SHRED hat dann doch mein Interesse geweckt und wurde von mir auch so gleich umgesetzt.

shred

Bei SHRED handelt es sich um ein Video-Training, das von Jillian Michaels aus den USA entwickelt wurde. Es besteht aus drei verschieden Workouts, sie sich in ihren Übungen und somit auch in ihrer Schwierigkeit unterscheiden, jedoch immer nur ca. 20 dauern. Die DVD wirbt mit dem Claim “Schlank in 30 Tagen”. Man absolviert jeweils 10 Tage Level 1, 10 Tage Level 2 und 10 Tage Level 3.

Ich hab jeden Wochentag dieses Training gemacht, jedoch die Wochenende ausgelassen. Meine Ernährung habe ich nicht umgestellt. Ich würde mich selbst nicht als auffällig sportlich bezeichnen, halte mich jedoch schon seit mehreren Jahren fit. Ich habe Normalgewicht, bin aber nicht durchtrainiert.

SHRED startet mit ein paar einfachen Aufwärmübungen und danach geht es schon los mit den ersten drei Minuten Kraft, darauf folgend zwei Minuten Cardio, 1 Minute Bauch und dann wieder Kraft, Cardio und Bauch. Insgesamt also 3 Durchgänge mit verschiedene Übungen. Danach kommen noch ein paar Dehnübungen und fertig ist das Training. Jillian Michaels, die durch das Programm führt, hat Unterstützung durch zwei junge Frauen, die die Übungen ebenfalls mitmache. Die beiden Frauen ändern die Übungen oft etwas ab, so dass auch weniger fitte, sowie sehr fitte Mitmachende voll auf ihre Kosten kommen.

 
Level 1

Die Übungen sehen allesamt sehr einfach aus, allerdings ist es nicht immer einfach, genau zu ersehen, wie die Haltung von Beinen, Rücken und Schultern ideal wären, weil einfach die verschiedenen Perspektiven der Aufzeichnung fehlen.

Ich bin schon recht schnell aus der Puste gekommen und habe mich echt gefragt, ob das für Leute mit deutlichem Übergewicht so einfach zu bewerkstelligen ist.

Allerdings habe ich schon am 2. Tag gemerkt, dass das Training deutlich einfacher wird, wahrscheinlich, weil man seine Kräfte besser einzuteilen weiß. Die ersten Erfolgserlebnisse kommen auch schnell, einfach weil man merkt, dass die Übungen einem viel einfacher fallen. Ein weiterer positiver Aspekt ist außerdem, dass die 20 Minuten unheimlich schnell umgehen.

 

Level 2

Man merkt auf jeden Fall einen deutlichen Anstieg von Schwierigkeit. Level 2 ist zwar genauso schnell rum, wie Level 1, aber es ist auch deutlich anstregend. Auf der anderen Seite macht es natürlich Spaß eine neue Herausforderung zu haben. Ich würde auch sagen, das man langsam merkt, dass man sich sportlich betätigt. Gerade meine Arme, die sonst kaum Muskel vorweisen konnten, wirken definierter und stärker.

 

Level 3

Obwohl ich am Anfang sehr motiviert war, dass ich nun Level 3 erreicht habe, hab ich doch schnell gemerkt, dass ich echt keine Lust mehr darauf habe. Schon diese Verpflichtung, es jeden Tag machen zu müssen, empfand ich als sehr negativ. Durchgezogen habe ich es natürlich trotzdem. Level 3 ist auch eine wirkliche Herausforderung, weil es deutlich bewegungsintensiver ist und auch sehr hantellastig. Beim ersten Tag von Level 3 musste ich oft auf die leichtere Durchführungsweise zurückgreifen, allerdings hat sich auch hier schon ab dem zweiten Tag eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt.

Fazit

SHRED hat mir unheimlich viel Spaß bereitet, da sich merklich meine Ausdauer verbessert hat und Herausforderungen mir generell Spaß machen. 20 Minuten Sport am Tag sind wohl auch für jeden zu schaffen (zumindest unter der Woche).

Was mich sehr genervt hat, ist eben diese Verpflichtung es jeden Tag machen zu müssen. Das hat mich mit der Zeit echt ziemlich gestresst hat, dadurch  werde ich das Workout wohl auch in naher Zukunft nicht noch einmal 30 Tage durchführen. Ich konnte mir aber vorstellen, einzelne Übungen in meinen Trainingsplan zu übernehmen oder vielleicht einmal die Woche ein SHRED-Level zu machen.

Gewicht habe ich übrigens in der Zeit nicht verloren. Da ich leider keine Vorher-Nachher-Bilder gemacht habe, kann ich es mir auch nur einbilden, aber ich bin der Meinung, meine Oberarme sind deutlich gefestigter als vorher und auch um meine Hüften rum, sehe ich nun ein bisschen schnieker aus. Man sollte sich aber auch im Klaren darüber sein, dass solche Fitnessprogamme, die mit hohem Gewichtsverlust werben, bei schlanken Personen nicht die gleichen Auswirkungen haben, wie bei Menschen mit Übergewicht.

Wer Lust auf eine neue Sport-Erfahrung hat oder sich ein bisschen fit halten möchte, sollte SHRED aber mal ausprobieren.

Love to hear #1

 

 

Lovetohear_1Oliver Koletzkis neues Album “I AM OK” ist perfekt für Büro, zum Fahrradfahren, aufräumen schreiben und vor allem tanzbar. Die Imagine Dragons halten mich mit “Night Visions” immer noch bei Laune. Ich hoffe so sehr, die machen was aus sich. OutKast lerne ich gerade lieben, schließlich muss ich auf dem Splash mitsingen können. Kollegah kann man sich auch ganz gut geben hat ein echt gutes Album abgeliefert. Mark Forster hat in Zusammenarbeit mit Sido den tollen Song “Au revoir” herausgebracht. Meine Sommerliebe OK KID machen gerade Werbung für ihre neue EP “Grundlos”. Ich freue mich so.

Release: Kollegah “King”

Von Kollegah kann man halten was man will. Für den einen bloß ein weiterer Prollrapper und für andere ein Gott in Lyrik und Doubletime. Bei der Art, wie Kollegah sein heute erschienenes Album “King” beworben hat, gibt es allerdings keine Grundlage zur Diskussion.

Für alle die mit Kollegah nicht so vertraut sind: Kollegah, seines Zeichens unter Vertrag bei Selfmade, hat vor etwa einem halben Jahr einen Youtube Account ins Leben gerufen, in dem er regelmäßig seine Fans bei Laune hält. Dabei handelt es sich nicht um stinknormale Track by Track Videos oder Interviews. Der Rapper nimmt die Zuschauer bei “Bosshaft unterwegs” mit in seine Musikerkreise und Reisen, hat eine Latenight Show und auch die Lyrik Lounge, wo er einmal mehr beweist, was er flow und auch songtexttechnisch drauf hat.

Schon im Vorfeld kann man sicher sagen, dass “King” den Chartthron erklimmen wird. Auch wenn ich das Album noch nicht gehört habe, finde ich das vollkommen gerechtfertigt. Kollegah legt sich ins Zeug für seine Fans. Top!