Mach Dich schick – Kostenlose Stockphotos für Deinen Blog

Stockphotos sind eine wunderbare Möglichkeit, deinen Blog visuell zu verschönern. Heute zeige ich Euch ein paar Seiten, wo man kostenlose und wirklich gute Stockphotos bekommt.

Wer sich Tipps fürs Bloggen ansieht, landet früher oder später bei guten Fotos. Einem wird geraten, sich eine gute Kamera zuzulegen und erstmal etwas über die Fotografie zu lernen. Dabei ist das oft unnötig.
Natürlich, wenn Ihr einen Fashionblog habt, geht ein Outfitpost nicht ohne Fotos. Wenn Ihr aber oft über Gedanken oder Lifestyle schreibt, sind eigene Fotos irrelevant. Außerdem ist das Selbermachen zeit- und gerne auch kostenaufwändig.

Bloß nicht Google benutzen

In solchen Momenten sollte man aber nicht zur Google Bildersuche greifen. Die Bilder dort sind meist nicht lizenzfrei, das Benutzen verstößt also gegen das Urheberrecht. Anders bei kostenlosen Stockphotos. Diese wurden vom Fotografen freiwillig und unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

Die besten Seiten für kostenlose Stockphotos

Unsplash – Die Seite ist mittlerweile weit verbreitet. Auf unsplash findet Ihr vor allem großartige Naturaufnahmen. Mit der Suche landet Ihr aber auch bei anderen Themen. Mit den Bildern könnt Ihr machen, was Ihr wollt. Bei der Benutzung müsst Ihr nicht einmal den Autor nennen.

Pexels – Meine absolute Lieblingsseite, wenn es um kostenlose Stockphotos geht. Eine unheimlich große Auswahl und alle Fotos haben eine hohe Qualität. Auch hier haben alle Fotos eine CC0-Lizenz. Die dürft Ihr also für jede Schandtat benutzen.

Pixabay – Auch hier findet Ihr eine große Auswahl an Fotos verschiedener Themengebiete. Die Suche ist außerdem etwas ausgeklügelter, wodurch das Finden schneller geht. Neben Fotos gibt es außerdem auch Videos und Vektoren.

Picjumbo – Hier ist die Auswahl leider nicht ganz so groß, dafür sind die Fotos allesamt sehr schön. Bei Picjumbo gibt es vor allem Fotos von Gegenständen, was für Blogartikel recht praktisch sein kann.

Foter – Hier gibt es vor allem Amateurfotos. Ein schönes und passendes Bild zu finden ist also gar nicht so einfach. Mit ein bisschen Glück, findet man aber was man sucht.

Gratisography – Die Seite habe ich ganz neu entdeckt. Hier gibt es viele verrückte Bilder, die aber bestimmt im Nu Aufmerksamkeit erzeugen. Das Stöbern macht auf jeden Fall Spaß!

Raumrot – Bei Raumrot findet man viele schöne und stilvolle Bilder aus dem Lifestyle-Bereich. Die Fotos sind zu thematisch passenden Sets zusammengestellt. Ihr könnt Eure Posts oder Projekt also von oben bis unten schön machen.

The Pattern Library – Wenn Ihr einen schönen Hintergrund braucht, ist The Pattern Library genau das Richtige. Die witzigen und kreativen Ideen verleihen Eurem Vorhaben bestimmt noch mehr Glanz.

Was ist die CC0-Lizenz?

Fotos mit der CC0-Lizenz dürft Ihr für alles benutzen – privat und geschäftlich. Ihr dürft sie bearbeiten und müsst bei der Veröffentlichung auch nicht den Fotografen angeben.

Laut meiner Recherche bieten alle hier vorgestellten Plattformen Bilder mit CC0-Lizenz. Dafür lege ich aber nicht meine Hand ins Feuer. Vier Augen sehen mehr als zwei, also schaut nochmal rüber, bevor Ihr etwas benutzt.

Und nun, viel Spaß beim Stöbern!

 

 

Pasta, Linsen und Falafelliebe: Vegan Food Diary #2

Eigentlich hätte gestern mein letzter veganer Tag sein sollen. Warum dem nicht so ist und was ich in zwei Wochen gelernt habe, lest Ihr hier. Außerdem habe ich wieder viele tolle Rezepte für Euch.

Frühstück

Mein Frühstück bestand größtenteils aus Porridge mit Apfelmus und einem großen Kaffee mit Sojamilch. Dienstag habe ich außerdem ein Knusper-Müsli gekauft, dass mit Bananen, Haferflocken und Sojamilch richtig super schmeckt!

Abendessen

Meinem Abendessen bin ich weiterhin treu geblieben. Dunkles Brot mit selbstgemachtem Frischkäse, Salat und Gurke ist für mich ein perfektes Abendessen. Und wenn es mal süß sein soll, gibt es Zückerrübersirup. Mhm.

Mittagessen

Freitag: Falafel-Wrap mit Salat, Gurke und Tomate (Hier ganz große Liebe für Wraps einfügen!)

Samstag: Gemüsepfanne mit Kohlrabi, Möhre, Brokkoli, Porree und Tomatenmark. Einen Teil habe ich wieder in einen Wrap eingetütet, wie gesagt, große Liebe.
Sonntag: Spaghetti mit Linsen-Bolognese (Diese Sauce wird sich bei mir zum Allrounder für alles entwickeln. Wirklich lecker, sättigend und mit vielem kombinierbar)

Montag: Falafel-Wrap, again
Dienstag: Möhren und Brokkoli mit Linsen-Bolognese (Eigentlich wollte ich Zucchini-Nudeln machen, Zucchinis sind mir derzeit aber zu klein und zu teuer. Dafür habe ich die Möhre kleingeschnitten und zusammen mit den Brokkoli-Röschen angebraten. Kombiniert mit der Linsen-Sauce war es perfekt!)
Mittwoch: Veganes mit in die Uni nehmen, war mein größtes Problem. Kleingeschnittenes Gemüse wie Kohlrabi, Paprika und Gurke war aber auch sehr lecker und für die Uni super, weil es nach dem Essen nicht so müde und unbeweglich macht.

Und zwischendurch?

Letzten Freitag hatte ich mein erste und einzige vegane Heißhungerattake. Ich hatte verdammt Lust auf Schokolade, aber keine vegane zuhause. Stattdessen gab es Kohlrabi. Klingt erst unbefriedigend, war aber ein richtig guter Snack.

Außerdem habe ich letztes Wochenende Apfel-Zimtschnecken gebacken. Die sind so lecker geworden, ich hätte mich am liebsten reingelegt. Außerdem war ich überglücklich, weil mir das erste Mal ein Hefeteig gelungen ist. Im Ernst, die müsst Ihr unbedingt ausprobieren.

Mein Vegan-Fazit

Zwei Wochen sind um und ich bin so angetan, dass ich noch eine Woche ranhängen werde. Es gibt einfach noch so viele Rezepte, die ich gerne ausprobieren möchte.

Auch wenn Veganismus für mich keine Ernährung für immer sein wird, bin ich vollauf begeistert von der Vielfältigkeit der veganen Küche. Ich kann mir sehr gut vorstellen, in Zukunft größtenteils vegan zu leben und nur noch auf wenige tierische Produkte zurückzugreifen. Eier oder Fleisch habe ich gar nicht vermisst, aber Magerquark, Joghurt und Feta fehlen mir schon ziemlich.

Besonders die bewusste Auseinandersetzung mit meiner Ernährung in den zwei Wochen ist mir positiv aufgefallen. Ich habe wenig Süßes gegessen und so gut wie keine industriellen Produkte mit unaussprechlichen Inhaltsstoffen zu mir genommen. Ich fühle mich gesund, fit und bin sehr stolz auf mich.

Ich freue mich auf die vielen Rezepte und Leckereien, die ich in der kommenden, aber auch in den darauffolgenden Wochen ausprobieren werden. Ich erstatte natürlich ab und an Bericht.

Saisonal ernähren – Nur Wirsing und Kohlrabi?

Sich saisonal zu ernähren heißt, nur das zu kaufen und zu essen, was derzeit auch in der Umgebung geerntet wird. Doch was darf man im Winter dann überhaupt noch essen?

Äpfel und ganz viel Kohl. Viel mehr geben die Felder derzeit eigentlich nicht her. Und trotzdem strahlen die Supermärkte in den schönsten Farben. Die meisten Produkte haben allerdings einen weiten Weg hinter sich. Damit verbunden sind hohe Importkosten und ein immenser Stromverbrauch durch die Zucht im Gewächshaus.

Der Saisonkalender

Wer der Umwelt und seinem eigenem Gewissen etwas Gutes tun möchte, wird schnell auf die saisonale Ernährung und damit auf den Saisonkalender stoßen.

Wie der Name sagt, bietet der Kalender eine Übersicht, welches Obst und Gemüse wann regional geernet wird und was aus dem Lager kommt. Die Kalender gibt es in allen möglichen hübschen Aufmachungen und eignen sich daher auch als informativ-dekorativer Wandschmuck.

Saisonal ernähren im Winter

Im Winter haben beispielsweise Champignons, viele Kohlsorten, Lauch, Pastinaken und Rosenkohl Saison. Kartoffeln, Möhren und Kürbis gibt es noch aus Lagerungen. Das klingt erstmal nach schwerer Hausmannskost. Wer sich ein bisschen umsieht, findet aber richtig tolle Gerichte. Außerdem eignet sich das Gemüseangebot super für Suppen und Eintöpfe und die sie im Winter ja wirklich Gold wert.

Pastinaken-Chips  – WurzelcremesuppeKartoffeltaler marinierte Champignons Nudeln mit Pilzenvegane Kohlrabi-Karotten-Puffer Wirsing-Nudel-Strudel

Die Vorteile

Saisonale Ernährung klingt im ersten Moment vor allem nach Verzicht. Und ja, konsequente saisonale Ernährung geht unweigerlich mit einem Umdenken daher. Aber es ermöglicht auch eine kleine Essens-Revolution.

Ihr entdeckt die heimischen Obst- und Gemüsesorten wieder ganz neu. Ob Steckrübe, Wirsing oder Pastinaken – bisher unterschätztes Feldgut erreicht endlich unser Sichtfeld. Es öffnet sich ein Tor zu vielen neuen Rezepten . Auch die Qual der Wahl “Was soll ich heute kochen?” wird überschaubar. Außerdem freut man sich pünktlich zu Saisonbeginn auf die neue Auswahl im Supermarkt. Und günstiger ist eine saisonale Ernährung auch!

Mein Fazit

Ich bin eine alte Rosinenpickerin. Ich versuche beim meinen Einkäufen drauf zu achten und schau auch während meiner Wochenplanung auf den Saisonkalender. Aber den vollen Umschwung auf die saisonale Ernährung habe ich leider noch nicht geschafft. Zu süß riechen Importe wie Avocados und Bananen und zu lecker finde ich Brokkoli und Blumenkohl – auch im Winter und Frühling.

Mein Vorhaben für die nächsten Monate ist also, vermehrt darauf zu achten, was ich wann esse. Und natürlich fleißig Rezepte bei Pinterest pinnen, damit es nicht einseitig wird!

Vegan Food Diary #1

Viel frischer Salat, Sojamilch und eine Handvoll neuer Rezepte. Die erste vegane Woche hätte kaum besser sein können. Ich fühle mich fit und gesund, wie lange nicht mehr. Das lag mit Sicherheit auch an diesem bezaubernden Essen:

Als ich meinen Freunden erzählt habe, dass ich mich momentan vegan ernähren, erwiderten die meisten, dass sie sich das total anstrengend vorstellen. Anstrengend oder kompliziert ist es aber überhaupt nicht. Es gibt viele tolle vegane Gerichte und ich konnte in der ersten Woche nicht einmal einen Bruchteil selbst ausprobieren.

Veganes Frühstück

Für mich gibt es morgens Haferflocken mit Obst und Leinsamen. Früher habe ich fettarmen Joghurt raufgehauen, seit letzter Woche ist es Sojamilch. Schnell ist mir aufgefallen, dass Sojamilch deutlich bekömmlicher ist, aber trotzdem lange satt macht.

Hafermilch habe ich sogar selbst hergestellt. Wobei ich das wohl nicht noch einmal machen werden. In meiner Küche entstand eine riesige Sauerei und geschmacklich kommt sie nicht an Sojamilch ran.

Veganes Abendessen

Abends gab es die Woche meist Schwarzbrot mit Frischkäse, Salat und Gurke. Moment, Frischkäse? Jep, den habe ich nämlich auch aus Soja-Reis-Milch selbst hergestellt. Das war zwar auch eine kleine Sauerei, hat sich aber gelohnt. Ansonsten esse ich noch sehr gerne den vegetarischen Aufstrich von Aldi. Vielleicht wage ich mich nächste Woche auch noch daran, einen anderen selbst zu machen.

Veganes Mittagsessen

Mittags wurde es dann bunt und vielseitig. Ich habe auf Pinterest bereits so viele leckere vegane Rezepte gefunden, dass ich gar nicht genau wusste, wo ich anfangen sollte.

Donnerstag: Zur Uni habe ich mir Couscous mit geraspelten Möhren und Lauch mitgenommen.

Freitag und Samstag: Sehr unkreativ, aber lecker: Salat mit Gurke, Tomaten, Bohnen, Mais und Lauch

Sonntag: Kartoffelsuppe mit Möhren und Porree

Montag: Wieder Uni, wieder Couscous, diesmal noch mit Cherrytomaten und etwas Sojasoße

Dienstag: Diesmal gab es vegane Waffeln. Richtig lecker!

Mittwoch: Reis mit Möhren, Gurke und Porree.

Donnerstag: Diesmal war ich mit einem Uni-Seminar im Hans-Sachs-Haus und danach bei Bang Bang Burgers and Beer essen. Für mich gab es den Veggie-Burger mit Kartoffelecken und Avocado-Mayo.

Erstes Fazit

Eine Woche ist vorbei und ich fühle mich super! Auch wenn ich zwischendurch Pizza etwas vermisst habe, hat mir sonst nichts gefehlt. Die vegane Küche ist vielseitig und frisch und auch der Aufwand der einzelnen Gerichte übersteigt nicht dem Aufwand für anderes Essen. Auch preislich habe ich keinen Unterschied zu meiner herkömmlichen Ernährung gespürt.

Ein positiver Nebeneffekt war außerdem, dass ich diese Woche keine Süßigkeiten oder sonstiges Zuckerzeug gegessen habe. Ich würde zwar gerne mal vegan backen, bin derzeit aber auch ganz froh, dass ich meine innere Naschkatze überwinden konnte.

Meine Woche in Worten: Schulz und Böhmermann, Veganismus und Prinz Pi

Überflieger oder Schnee von gestern? Im Wochenrückblick kümmere ich mich um Themen, die auch noch morgen für Gesprächstoff sorgen werden. Diese Woche geht es um Veganismus, neue Bands und alte Formate in neuer Erscheinung.

Man merkt die Uni hat wieder angefangen, denn gleich wird der Wochenrückblick wieder viel voller. Bevor ich also vollends unter Klausurschwerpunkten zusammenbreche, hier meine Themen der letzten Woche:

Musik

X Ambassadors “VHS”

Gerade frisch entdeckt und schon laufen sie im Hintergrund, während ich das hier tippe. Sehr energiegeladener Alternative-Rock mit Radiotauglichkeit.

Die vier Musiker kommen aus Brooklyn und waren schon im Sommer 2014 mit “Jungles” in den deutschen Charts. Ist damals leider vollkommen an mir vorbeigegangen.

Prinz Pi “1,40m”

Anfang Februar kommt das von mir heißersehnte Album “Im Westen Nix Neues”. Zusammen mit Philipp Dittberner zeigt Pi mal wieder sein Händchen für die perfekten Worte. Durch den Featuregast wirkt das alles auch schon ziemlich radiotauglich und mehr für die Masse als vorherigen Veröffentlichungen. Ich als alter Fan bin überzeugt und heiß aufs Album.

TV

Schulz und Böhmermann auf ZDFneo

Die unkonventionelle Talkshow ist zurück! Diesmal ist Oli Schulz an der Seite von Jan Böhmermann. Auch wenn in der ersten Sendung noch wenig zu Zigaretten und Whiskey gegriffen wurde, war das ein gelungener Auftakt. Mit Kollegah, dem Hochstapler Gert Postel und Jörg Kachelmann hatten die zwei Moderatoren aber auch vielversprechende Gäste. Einzig Anika Decker, Deutschland erfolgreichste Drehbuchautorin, blieb etwas blass. Die Chemie zwischen Böhmermann und Schulz stimmt in jedem Fall. Auch wenn Roche ein bisschen fehlt.

Blogs

Apfelmädchen

Über das Rezept einer Kartoffelsuppe bin ich auf den Blog gestoßen. Dort geht es um nachhaltiges und bewusstes Leben. Zu finden sind zum Beispiel viele Anregungen für Konsumverzicht und ein minimalistisches Leben. Klickt euch doch mal durch!

Artikel

Handy statt Hormone: Clue-CEO Ida Tin über Health Tracking & moderne Verhütung” bei wired.de

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Bye, Bye, Pille! Der CEO von der Zyklus-App Clue spricht von der Zukunft der Verhütung und hat einige schlaue Worte parat. Ein wirklich wichtig Thema, dass viel zu wenig Aufmerksamkeit zu Gute kommt.

22 Times Tina Fey And Amy Poehler Shut Down Sexism In The Best Damn Way” auf Buzzfeed

Ich liebe Tina Fey und diese 22 Bilder und Gifs sind der Beweis warum!

Wie viel Leid bist du bereit zu ertragen?

Was will ich vom Leben? Diese Frage stellen wir uns ständig. Wir setzen Ziele und Fristen und hoffen, dass sich alles zum Guten wendet. Der Blogger und Autor Mark Manson schlägt vor, sich lieber eine andere Frage zu stellen.

Ich lese viele Artikel und Beiträge, aber die wenigsten bleiben mir im Gedächtnis. Vor ein paar Tagen habe ich zufällig den Blog von Mark Manson und seinen Beitrag “The most important question of your life” gefunden. Dieser Text hat bestimmt nicht mein Leben verändert, aber er hat in mir doch viele Fragen aufgeworfen.

Everybody wants to have an amazing job and financial independence — but not everyone wants to suffer through 60-hour work weeks, long commutes, obnoxious paperwork, to navigate arbitrary corporate hierarchies and the blasé confines of an infinite cubicle hell.

Ich weiß noch nicht, was ich beruflich werden möchte. Ich habe nur Schemen im Kopf, wie ich später einmal sein möchte. Ich möchte ein guter Mensch sein. Viel lesen, nachhaltig und bewusst leben, einen Job haben, der mir Freude bereitet. Und ich möchte Werte und Ideale haben und sie auch vertreten. Ich möchte ein offener Mensch sein und viel reisen. Und obwohl ich all diese Ziele habe, gehe ich doch nur kleine Schritte auf sie zu.

Because happiness requires struggle. The positive is the side effect of handling the negative.

Ich habe Angst. Wir haben alle Angst. Angst vor dem, was kommen könnte: Scheitern, finanzielle Abhängigkeiten, Verpflichtungen, Einsamkeit.

Anstatt solche Risiken einzugehen, hare ich aus. Ich warte, bis unangenehme Situationen unvermeindlich sind. Auch wenn ich weiß, dass sich hinter dem Nebel an Ungewissen Gutes verbirgt, siegt oft die Feigheit. Meine Comfort Zone ist zu bequem.

Because if you want the benefits of something in life, you have to also want the costs. If you want the beach body, you have to want the sweat, the soreness, the early mornings, and the hunger pangs. If you want the yacht, you have to also want the late nights, the risky business moves, and the possibility of pissing off a person or ten thousand.

Genau das ist der Punkt. Ich bin verliebt in die Zukunft, die ich mir ausmale, aber finde viel zu selten auch einen Weg, der mich dorthin gefällt.

Ich glaube nicht, dass Erfolg immer bedeutet, dass man an anderer Stelle leidet. Mehrere Wege führen zum Erfolg und man muss den finden, den man aushalten kann. Natürlich gehört dazu Stress, Unbehaglichkeit und Frust. Aber diese Worte sind oft viel zu negativ behaftet. Den aus jeder schmerzhaften Erfahrung und jedem Fehler lernt man. Oft sind die unangenehmen Momente nur von kurzer Dauer und der Gewinn so schön, dass man all die Schmerzen fast vergisst.

Sometimes I ask people, “How do you choose to suffer?” (…) Because you have to choose something. You can’t have a pain-free life. It can’t all be roses and unicorns.

Denn Leid, Frust und Stress gehört zum Leben dazu. Ohne wirst du nicht erfolgreich und ganz bestimmt nicht glücklich. Für Ziele und Träume muss man kämpfen, auch wenn sich das pathetisch anhört. Aber bevor wir in unangenehme Situationen hineingeraten, deren Resultat niemals so schön ist, wie in unseren Träumen, können wir selbst vorher entscheiden, welchen Weg wir gehen wollen. Und kommen danach unseren Zielen näher und verlieren gleichzeitig immer mehr diese lähmende Angst.

Es geht also darum, herauszufinden, was ich möchte. Denn sobald wir etwas finden, was wir wirklich wollen, ist all der Ärger und das Leid drumherum Nebensache.

This is not a call for willpower or “grit.” This is not another admonishment of “no pain, no gain.” This is the most simple and basic component of life: our struggles determine our successes. So choose your struggles wisely, my friend.

2 Wochen vegan: Der Anfang

Vegane Ernährung ist im Trend. Wir sehen es bei Instagram, lesen es auf unseren Lieblingsblogs. Sojamilch und Tofu gibt es sogar bei ALDI zu kaufen. Und auch in Restaurants sind vegane Bestellungen keine Sonderwünsche mehr.

In Zeiten von Massentierhaltung ist Veganismus eine gute Alternative zur herkömmlichen Ernährung. Oder? Dieser Frage und viele mehr möchte ich mir selbst beantworten – nachdem ich mich selbst zwei Wochen vegan ernährt habe.

Die Intention

Ich esse nicht viel Fleisch. Dafür liebe ich Milchprodukte. Morgens gibt es Joghurt, später Milch in den Kaffee, abends Frischkäse. Auch Eier und Honig landen gerne im Einkaufswagen und im Magen.

Natürlich sind die 2cl Milch im Kaffee nicht das Problem. Es ist die Summe an tierischen Produkten, die Massentierhaltung fördert, ja sogar unausweichlich macht. Und es ist der unbedachte Konsum. Wir trinken und essen tierische Produkte ohne uns darüber bewusst zu sein. Und oft denken wir nicht einmal über Alternativen nach.

Die Herausforderung

Wie gesagt, ich verzichte bereits weitesgehend auf Fleisch und esse sehr frisch und gesund. Veganismus ist für mich also keine 180 Grad Wendung.

Ich möchte allerdings nicht einfach vegane (Ersatz-)Produkte kaufen. Mir ist es wichtig, dass ich mich alltäglich ernähre. Das bedeutet für mich: Preisbewusst einkaufen und schnell umsetzbare Rezepte finden, für die es keinen ellenlange Zutatenliste braucht.

Außerdem möchte ich darauf achten, saisonal einzukaufen. Denn auch diesen Schritt und diese Überlegungen finde ich wichtig. Auf der einen Seite vegan und auf der anderen alle Produkte aus Übersee schließt sich für mich aus.

Die Einstellung

Ich finde Ernährungs-Absolutismus eigentlich bescheuert. Aus Prinzip keine Eier oder keinen Honig zu essen, selbst wenn die Erzeugnisse vom Bauern nebenan komme, finde ich Quatsch.

Auch Fleisch zu besonderen Anlässen oder eben gutes vom Metzger finde ich ethisch und moralisch vollkommen vertretbar. Es kommt eben aufs Mass und auf die Qualität an. Ich denke aber, dass solch ein Experiment mir vor Augen führen wird, wie viele tierische Produkte ich eigentlich zu mir nehme. Und wie vermeidbar das wahrscheinlich ist.

Das Vorgehen

Ab morgen, dem 7.01, werde ich mich vegan ernähren. Dazu pinne ich bereits wie wild vegane Rezepte. Das Experiment soll zwei Wochen dauern. In der Zwischenzeit und am Ende erstatte ich natürlich Bericht.

Nebenbei möchte ich mich über Veganismus, aber auch über Lebensmittelherstellung und Co. informieren. Wenn Ihr spannende Dokus, Artikel, Bücher oder anderes habt, immer her mit den Tipps. Ich freue mich drauf!