StumpleUpon – Reichweiten-Booster oder Quatsch?

Über die Hälfte meiner Aufrufe generiere ich durch das soziale Netzwerk StumpleUpon. Doch sind die Klicks was wert?

StumpleUpon

StumpleUpon ist eine Art Suchmaschine für Content. Nur, dass du selbst nicht aktiv suchst, sondern “stumplest”. Mit nur einem Klick wirst du zufällig auf eine Website weitergeleitet. Das sind oft Blogs, können aber auch Online-Games oder Projekte sein.

Außerdem können Nutzer eigene Seiten hinzufügen, die dann in die große Datenbank aufgenommen und schließlich auch anderen Nutzern angezeigt werden. Eben dies kannst du auch mit deinen Blogartikeln tun.

Reichweite durch StumpleUpon

Nach Pinterest kommen die meisten Leser meines Blogs von dem Suchmaschinen-Netzwerk. Während allerdings bei Pinterest die Menschen bewusst meine Seite anklicken, weil der Pin ihr Interesse geweckt hat, haben sie bei SU keine andere Wahl.

Die Leser, die durch StumpleUpon kommen, sind keine Nutzer: Sie interagieren nicht. Sie schreiben keine Kommentare, klicken nicht auf andere Seiten, folgen mir nicht über Bloglovin, Twitter oder Co.

Das höchste Gefühl bei StumpleUpon ist ein Like. Das heißt, dass der Nutzer deine Seite zu seiner Sammlung hinzufügt hat. In etwa wie ein Lesezeichen. Ob er da jemals wieder reinschaut, ist natürlich eine ganz andere Frage.

Ist StumpleUpon Betrug?

Ich bin hin und her gerissen. Einerseits bringt es viele Klicks. Andererseits fühlt es sich falsch an, weil die Klicks nicht aktiv zustande gekommen sind.

Nicht nur, dass StumpleUpon die Absprungsrate und die Verweildauer des Blogs ganz schön ruiniert. Die Klicks fühlen sich nicht ehrlich an, irgendwie wertlos. Und auf einem Blog soll es schließlich nur um Klicks gehen, sondern eigentlich um Interaktion und Austausch.

Als Blogger kann man sicherlich seine Posts für SU optimieren. Ebenso wie nicht jeder Post suchmaschinenoptimiert sein kann, muss nicht jeder auf dem Suchmaschinen-Netzwerk erscheinen. Beiträge, die zeitlos sind und für ein großes Publikum interessant, könnten auf SU gut aufgehoben sein oder?

Was meint ihr? Nutzt ihr die Seite?

5 Webdesign-Trends, die für Blogs interessant sind

Höchste Zeit, ein Auge auf die Webdesign-Trends 2016 zu werfen. Bleibt Minimalismus im Trend?  Welchen Farben solltest Du benutzen? Und wie kann sich mein Blog von anderen abheben?

Umfassende Redesigns sind aufwendig und bergen einige Gefahren. Die Veränderung kleiner Details kann das Layout aber schrittweise moderner machen. Welche Webdesign-Trends auch für Blogs interessant sind, habe ich für Euch herausgesucht.

Card Design

Pinterest Card Design
Quelle: pinterest.com

Ob Pinterest oder die aktuelle Windows-Benutzeroberfläche – Karten und Kacheln sind sinnvoll und beliebt. Wenn Du ein Magazin-Layout benutzt, sorgen die Karten für Übersicht. Die Vielfalt Deiner Themen kommt außerdem gut zur Geltung. Card Design geht meistens Hand in Hand mit guten Bildern.

Material Design

Material Design
Quelle: inbox.google.com

Thanks to Google. Der Internet-Riese hat das Design 2015 eingeführt und auch eine eigene Guideline veröffentlicht. Material Design basiert auf drei Prinzipien:

  1. Das Design basiert auf der Realität. Licht, Oberflächen und Bewegungen sollen im Web ähnlich aussehen, wie im echten Leben.
  2. Abständen, Typography, Farben und Bilder erzeugen Hierarchien und leiten das Auge.
  3. Jede Bewegung der Elemente, hat eine Bedeutung. Der Benutzter sollte sie durch seinen Aktionen steuern.

One-Pager

One Pager
Quelle: reuters.tv

Beim One-Page-Design sind die Inhalte der Website auf nur einer Seite untergebracht. Für einen Blog eignet sich das auf dem ersten Blick kaum. Auf Eurer Frontpage könnt Ihr das Prinzip allerdings trotzdem aufnehmen. Ihr könnt eure neusten und beliebtesten Artikel großflächig anpreisen und sogar andere Projekt von Euch unterbringen.

Animationen und Spielereien

Hover designs effekte
Quelle: http://tympanus.net/Development/HoverEffectIdeas/

Mal ehrlich, die meisten Blogs sehen sich sehr sehr ähnlich. Um sich etwas abzuheben, eignen sich Animationen hervorragend. Auch für die Navigation oder Usability sind solche “Spielereien” geeignet. Natürlich spreche ich hier von Dingen wie Hover-Effekten – die Meisterwerke überlassen wir den Profis.

Einfarbige Designs

Monochromantic Design einfarbig
Quelle: http://www.2012.newadventuresconf.com/

Die sogenannten “monochromatic colors” sind angeblich das nächste große Ding. Dabei wird eine ganze Seite in nur einer Farbe gestaltet. Für Fashionblogs wahrscheinlich eine wahre Herausforderung – aber als Ansatz ebenso spannend!

Webdesign-Trends: Das solltest Du ändern

Erst einmal: nichts. Minimalistische Seiten werden auch 2016 modern wirken. Es macht allerdings Sinn, sich einmal in Ruhe mit den Trends auseinanderzusetzen. Gerade, um deinem Blog ein Alleinstellungsmerkmal zu geben. Hover-Effekte oder Farbenspiele lassen sich recht einfach umsetzen und bedrängen den Leser nicht. Wenn Dein Blog sowieso vor einem großen Redesign steht, macht Card-Design, Material Design oder ein One-Pager vielleicht Sinn.

Meine Woche in Worten: Von Konsumverhalten und schmutzigen Tatorten

Überflieger oder Schnee von gestern? Im Wochenrückblick kümmere ich mich um Themen, die auch noch morgen für Gesprächstoff sorgen werden. Diese Woche hab ich mir ein paar Gedanken um Konsum gemacht und eine tolle Serie wiederentdeckt.

Diese Woche beginnt die Klausurenphase und die Prakrastination ist bei mir im vollem Gang. Die Wohnung ist sauber und ein lecker duftender Kuchen steht auf dem Tisch. Womit ich mir diese Woche sonst noch die Zeit vertrieben habe, lest Ihr hier:

Serien

Der “Tatortreiniger” ist hoffentlich hinreichend bekannt. Wenn nicht: Die Serie dreht sich um Schotty und seinen Job als Tatortreiniger. In jeder Episode trifft er auf skurrile Situationen und spannende Persönlichkeiten. Das wird alles so schön locker und authentisch erzählt, es ist wunderbar.

Ich schaue gerade die fünfte Staffel, die wieder alle Erwartungen erfüllt. Alle Folgen gibt es bei Amazon Prime.

Artikel

Selbstversuch: 365 Tage secondhand” vom Greenpeace-Blog

Klar, ein Jahr lang keine neue Kleidung zu kaufen klingt erstmal toll. Es stößt mir aber wirklich bitter auf, dass ein Jahr lang nur secondhand kaufen als Leistung gilt. Noch dazu, ist das eben ein Experiment, was kaum alltagstauglich ist.

Besser wäre doch, ein Jahr lang zu versuchen, nur vier neue Kleidungsstücke zu kaufen. Denn die Minimierung des Konsums sollte das Ziel sein, nicht einjährige Experimente, die schwer in den Alltag zu integrieren sind.

Ich brauche das, wirklich”  auf doyouliketohurt.com

Kim hat sich mit ihrem eigenen Konsumverhalten auseinander gesetzt. Wie wir uns immer wieder neu manipulieren, damit der fünfte graue Cardigan auch noch bei uns einziehen darf. Sehr selbstreflektiert und ehrlich geschrieben.

Shopping tötet” von der Zeit

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Jup, diese Woche bin ich ganz schön konsumkritisch unterwegs. Pünktlich zur Fashion Week hat sich auch die Zeit mit Mode als Konsumgut beschäftigt. Der Beitrag setzt sich auch mit dem Dokumentarfilm “The True Cost” auseinander, der die ganze Wertschöpfungskette der Modeindustrie dokumentiert.

Jumpsuits aus PET-Flaschen” von spiegel.de

Damit ich nicht nur mecker, gibt es hier auch was konstruktives: Der Spiegel hat anlässlich zur Fashion Week ein paar Eco-Labels vorgestellt. Ich hab mir gleich ein paar Labels gebookmarked und freue mich schon darauf, mich näher mit den einzelnen Marken auseinandersetzen zu können.

Ein Informatiker will Alzheimer mit Mensch-Computern bekämpfen” von Wired

In Deutschland leiden 1,3 Millionen Menschen an Alzheimer. Eine Chance auf Heilung gibt es derzeit nicht. Ein Wissenschaftler und ein Informatiker forschen derzeit an der Krankheit und wollen das Internet bei der Auswertung von Ergebnissen mit einbeziehen.

Das ist nicht nur unglaublich spannend, es schafft auch Hoffnung. Außerdem klingt es wie eine kleine Revolution der Wissenschaft.

Winterblues? Attacke!” von je-suis-huck.com

Zum Abschluss etwas zum Aufheitern. Der Winter macht uns doch alle mürbe und miesepetrig. Ellen hat sich dem Winterblues mit ganz viel Humor angenommen und mir auf jeden Fall einen schönen Tag damit bereitet. Euch hoffentlich auch!

Wenn Ihr Linktipps habt oder einfach etwas tolles im Netz gefundet habt, immer her damit. Ich freue mich über Ablenkung!