Cobie Smulders kommt zurück: “Friends From College”

Cobie Smulders kennen wir alle als Robin von “How I Met your Mother”. Nun kehrt sie in der Netflix Original Serie “Friends From College” zurück auf den Serienbildschirm.

Etwa 20 Jahre nach ihrem Harvard-Abschluss hat eine Gruppe ehemaliger Kommilitonen größere Probleme als Noten und Studentenparties. Erfolgreiche sowie erfolglose Jobs und Beziehungen bringen immer wieder Aufregung unter die Freunde. Erwachsen werden ist schwer, erwachsen sein noch viel schwerer.

Ab dem 14. Juli sind die acht Folgen der ersten Staffel auf Netflix zusehen.

Mindestens ein bekanntes Gesicht ist im Hauptcast dabei: Cobie Smulders. Nach dem Ende von “How I Met your Mother” 2014 war Smulders vor allem in kleineren Rollen zu sehen. Zum Beispiel spielte sie in den Avengers-Filmen mit und hatte Gastrollen in anderen Serien.

Friends from College auf Netflix

Umso schöner sie jetzt wieder in einer Hauptrolle zu sehen. “Friends From College” erinnert an “How I Met your Mother” oder “Happy Endings”, wobei die Partner- und Jobsuche nun vorbei ist und es innerhalb von Beziehung und Arbeitsleben Schwierigkeiten gibt. Dabei gibt es auch innerhalb der Gruppe Spannungen und Funken.

Der Trailer ist witzig, verspricht aber auch großartiges Gag-Feuerwerk. Zum hintereinander weg schauen eignet sich die erste Staffel “Friends From College” aber bestimmt. Ich bin in jedem Fall gespannt auf die Sitcom und freue mich auf die erste Staffel.

Was machen die anderen HIMYM Stars?

Auch Neil Patrick Harris hat bei einer Netflix Produktion Heimat gefunden und spielt in “Eine Reihe betrüblicher Ereignisse” die Hauptrolle. Der restliche Cast von “How I Met Your Mother” bewegt sich in ganz unterschiedlichen Richtung.  Jason Segal hat seit 2014 zwei Filme abgedreht, die in Deutschland keine große Aufmerksamkeit für sich gewinnen konnten.

Josh Radnor spielt seit 2015 in der Serie “Mercy Street” mit, die nach zwei Staffeln im Jahr 2017 abgesetzt wurde. Auch Allison Hannigan hat seit Serienende nur in zwei Filmen mitgespielt. Nun wird es spannend, ob Smulders Serie bestehen kann.

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Unter the Dome: Buch vs. Serie

Wenn Bücher verfilmt werden bilden sich bei Bücherwürmern oftmals Sorgenfalten auf der Stirn. All die Charaktere und Szenen, in denen man sich als Leser verliebt hat, fielen unter die kritische Beobachtung gnadenloser Drehbuchautoren, die witzige Nebenrollen und teilweise ganze Handlungsstränge einfach auslöschen. Eine Strategie, die nicht selten auf Kritik stößt. Bei „Under the Dome“ aber erstaunlich gut funktioniert hat.

Under the Dome

„Under the Dome“ (dt.: Die Arena) ist ein Roman von Stephan King aus dem Jahr 2009. Letztes Jahr erschien die dazugehörige TV-Serie, die von Brian K. Vaughan (u.a. Ko-Produzent von „Lost“) produziert wurden ist. King arbeitet mit am Drehbuch und unterstützt die Serie. Den Handlungsrahmen setzte die Kleinstadt Chesters Mill, die durch eine riesige Kuppel von der Außenwelt abgeschirmt wird. Das Leben in der Stadt ändert sich natürlich drastisch. Neben den Bewohnern, die alles daran setzen das Geheimnis rund um die Kuppel zu lösen, gibt es auch diese, die von dem neuen Umstand profitieren. Das Ende des Buches, welches ich recht strange fand, wurde für die Serie abgeändert. Damit wird ermöglicht, dass die Handlung der Serie weit über die des Buches hinaus gehen kann.

Die Charaktere, die im Buch Handlungs- und Sympathieträger waren, tauchen in der Serie ebenso auf, wenn auch in anderen Konstellationen. Ein großes Kompliment geht hierbei an die Rollenbesetzung, denn die Charaktere wurden wirklich optisch unheimlich authentisch besetzt.  Obwohl Dean Norris, bekannt als Hank aus Breaking Bad, mimt den Stadtrat Big Jim, und Rachelle Lefèvre als Stadtreporterin (Twilight) die einzigen mir bekannten Schauspieler sind, ist das schauspielerische Niveau gut und facettenreich.

Die Storyline übernimmt ebenfalls die Höhepunkte und Wendungen der Romanvorlage, zumindest in den meisten Fällen. Da einige Charaktere in der Serie fehlen und andere ihre Persönlichkeit in Staffel 1 noch nicht voll entfalten konnten, gibt es wie erwartet einige Abweichungen. Die wichtigsten Punkten wurden aber, meiner Meinung nach, übernommen. Durch die leichten Abweichungen bleibt die Serie außerdem auch für die Buchleser spannend. Dies ist bei den Charakteren übrigens ähnlich: Einige Charakterzüge, die im Buch seht deutlich waren, kommen in der Serie (noch) nicht richtig zum Vorschein und tauchen die Charaktere in ein anderes Licht. Schon in der ersten Staffel merkt man einigen Charakteren eine Wendung an, teilweise rückt so auch die Handlung vorheriger Episoden in ein ganz anderes Licht.

Kritisieren kann ich höchstens, dass einige Punkte, die ich im Buch ziemlich spitze fanden, wohl gar nicht in der Serie auftauchen werden. Zum Beispiel hat die Journalistin der Stadt im Buch eine Zeitung im Alleingang gedruckt, um die Einwohner zu informieren und damit natürlich einige Leute, z.B. den Stadtrat, gegen sich aufgehetzt. In der Serie spielt Rachelle Lefèvre zwar ein investigativ veranlagte Journalistin, man sieht sie aber komischerweise nie schreiben. Des Weiteren bin ich gespannt, wie die Autoren es in Zukunft schaffen, die Geschichte weiterzuspinnen und unterhaltsam zu bleiben. Das Einführen neuer Figuren ist ja recht schwer, wenn der Handlungsort abgeschirmt ist.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich nicht sagen, ob mich Buch oder Serie mehr überzeugt hat. Wie bereits erwähnt, endet das Buch recht komisch und die Ursache der Kuppel erscheint im Vergleich zum Rest des Buches sehr unreal. In der Serie wird besser auf die Tatsache des Überirdischen hingewiesen, finde ich. Die Serie wirkt zu Anfang aber deutlich konstruierter als das Buch, da stärker versucht wird eine Grundlage für die Zuschauer und den weiteren Verlauf aufzubauen. Außerdem wirkte sie auf mich in der Handlungsabfolge deutlich schneller, was jedoch fast bei jeder Verfilmung der Fall ist. Durch eine Episodenlänge von 40 Minuten wird die Schnelligkeit noch unterstüzt.  Abschließend denke ich, dass Serie und Buch gut nebeneinander existieren und sich gegenseitig nichts wegnehmen. Man kann beides konsumieren ohne enttäuscht zu werden.

 

Die 2. Staffel wird voraussichtlich ab dem 10. September auf ProSieben zu sehen sein. Ich freu mich schon.

 

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