Warum es mehr Serien wie “Narcos” geben sollte

“Narcos” erzählt die Geschichte von der Jagd nach Pablo Escobar. Wiedermal beweist Netflix, dass es Serien versteht. Und mehr im Stil gebraucht wird.

Start drücken, pausieren, googeln. Wenn ich Netflix’ “Narcos” schaue, bin ich ständig dabei, Ereignisse zu googeln. Zu erschreckend und unfassbar sind Escobars Taten als Drogenbaron auf der Flucht vor dem Gesetz.

“Narcos” begeistert nicht einfach als Unterhaltung. Die Serie muss verdaut werden und eröffnet immer wieder spannende Blickwinkel.

EINS: Narcos vermittelt Geschichte

Die Serie setzt in Kolumbien in den 70er Jahren ein. Marihuana wird über die Grenze nach Florida geschafft, wird aber zunehmend von Kokain verdrängt. Nicht zuletzt ist der erst junge Escobar aus Medellin dafür verantwortlich.

Narcos zeigt schließlich die Tricks der Drogenkartelle, die Arbeit der Polizei, aber auch den Einfluss von Escobar auf die Bevölkerung Kolumbiens. Auch wenn die Serie die Geschichte nicht hundertprozentig wahr wiedergibt, vermittelt sie Kolumbiens jüngere Geschichte und die Intervention der USA.

2. Sensibilität für Schrecken

Narcos wird auch aus der Perspektive zweier US-Amerikaner, die in Kolumbien für die DEA arbeiten, erzählt. Desto mehr sich Amerika einmischt und je näher die Ermittler Escobar und seinen Leuten auf die Spur kommen, desto skrupelloser handeln auch die Kartelle.

Wegen Drogengeschäften mussten in Kolumbien Hunderte, wenn nicht Tausende ihr Leben lassen. Die Hemmschwelle der Gewalt sinkt in jeder Folge.

So schrecklich diese Geschichte ist, es ist wichtig, dass sie erzählt wird. Dass solche Taten nicht vergessen werden, dass den Opfern gedenkt wird. Und das wir daraus lernen!

DREI: Authentischer Blick in andere Länder

US-Serien und Filme präsentieren sich gerne in Hochglanz-Optik. “Narcos” geht glücklicherweise einen anderen Weg. Es wird ein schönes und bürgerliches Kolumbien gezeigt. Gutes Essen, Familie und Zusammenhalt sind zentrale Fäden durch die Serie.

Die Dekadenz mit der in armen Ländern die Reichen wohnen, wird ebenfalls in “Narcos” vermittelt.

VIER: Zwischen Terror und Familie

Escobar hat in Kolumbien keinen Kleinkrieg mit Gaunern und der Polizei geführt. Er ist Schuld an der Explosion eines Flugzeuges, zahlreichen Autobomben und Anschlägen.

Narcos Pablo Escobar Ende Netflix

Die Serie wirft aber auch einen Blick auf Escobar als fürsorglichen Vater und liebenden Ehemann (trotz zahlreicher Affären). Bei jeglichen Angriff auf seine Häuser steht die Sicherheit seiner Frau und seiner Kinder an erster Stelle.

Schon “Breaking Bad” hat uns mit Walter White einen Protagonisten beschert, den man nicht mehr einordnen kann. Auch “Narcos” treibt solch ein Gedankenspiel an. Das Monster Escobar bekommt menschliche Züge sobald seine Familie in Gefahr ist. Für den Zuschauer führt “Narcos” dadurch immer wieder zum Twist mit sich selbst.

FÜNF: Beeindruckende Bilder

Wie viele Serien des aktuellen Serien-Hypes beweist “Narcos” Gefühl für berührende Bilder, die oft mehr sagen als die Worte der Protagonisten. Besonders, wenn die Kamera ein bisschen zu lang draufhält, Momente nicht ausklingen wollen, spürt man den Druck, der auf Escobar liegt.

Besonders während Escobars Flucht vor DEA und Regierung werden solche Momente ausgezehrt. Wer sich mitziehen lässt, erfährt die Serie dadurch noch intensiver!

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Alternatives Streaming: Legal, kostenlos und gut!

Illegal ist out. Netflix und Co haben bezahlbare Alternativen zum illegalen Streaming geschaffen. Doch es gibt auch kostenlose Anbieter; und das ganz legal.

Seitdem ich ein Netflix-Abo habe, sind illegale Streamingseiten für mich ein Graus. Eine schreckliche Usability trifft auch liebloses Design und ich muss mir selbst merken, bei welcher Folge ich stehen geblieben bin. Dazu kommt die Suche nach einem Stream, der funktioniert. Ein Trauerspiel, dass früher nur ertragbar war, weil man sonst an die Serien nicht rankamen.

Mittlerweile wird in meinem Freundeskreis kaum noch illegal gestreamt. Beinahe jeder hat ein Abo für Netflix oder Amazon Prime Video. Allerdings läpert sich das ganz schön. Hier Netflix, da Spotify, dann noch Audible. Aus den Kleckerbeiträgen wird eine große Summe, die jeden Monat vom Konto abgeht. Dazu wird man beinahe erschlagen von dem großen Angebot. Allein Netflix haut mittlerweile jeden Monat eine Eigenproduktion heraus.

Kostenlos Serien streamen

Wenn du keine Lust mehr hast, Geld für Streaming auszugeben. Oder du Netflix und Amazon Prime einfach nicht intensiv genug nutzt, damit es sich lohnen würde, hab ich mich nach Alternativen umgesehen. Im Internet führen viele Wege zum Ziel. Wer Lust auf Serien, Filme oder einfach spannende Formate hat, findet hier Anlaufstellen:

ARD und ZDF Mediathek

Den öffentlich-rechtlichen Sendern hängt leider ein sehr verstaubtes Image an. Dabei senden ARD, ZDF und die Dritten richtige Perlen – man muss sie nur finden. Mit “Tempel” ist beim ZDF zum Beispiel gerade eine Serie gestartet, die bereits mit guten Kritiken überhäuft wird.

Außerdem gibt es eine Menge Talkshows, Nachrichten und Dokumentationen. Jan Böhmermanns Latenight-Show “Neo Magazin Royale” im ZDF ist wohl die bekannteste. Natürlich gibt es auch den sonntäglichen ARD-Tatort in der Mediathek. In der Must-See Kategorie gibt es außerdem die kuratierten Highlights der Redaktion.

Die Öffentlich-Rechtlichen nehmen die meisten Sendungen nach zwei Wochen wieder auf der Mediathek. Regelmäßig umschauen lohnt sich also.

funk

Funk ist erst vor wenigen Wochen an den Start gegangen und ist das junge Angebote der ARD und des ZDF. Der Digitalkanal kann jetzt schon mit einem ordentlichen Serienangebot trumpfen. Mit “Fargo” gibt es ein richtiges Juwel der aktuellen Serienlandschaft gratis zum streamen. Dazu gibt es mit “Young and Promising” eine skandinavische Serie, dessen Plot an “Girls” erinnert. Weiterer Zuwachs garantiert!

Um bei funk auf dem Laufenden zu bleiben lohnt sich der Podcast “Binge Boys“. Max “Rockstah” Nachtsheim und Dominik Hammes begrüßen jede Woche einen Gast und quatschen über eine der Serien im funk-Angebot. Trotz Crosspromo kommt der Podcast ohne große Lobeshymen aus und wirkt fair und ehrlich. Einschalten lohnt sich also auf allen funk-Medien.

Youtube

Auf Youtube findet sich so ziemlich alles. Neben den obligatorischen Katzenvideos gibt es Dokumentationen in voller Länge und sogar Serien und Filme. Nur das Finden erweist sich manchmal als etwas schwierig.

Dazu kommen unzählige gute Youtube Channels, die Formate produzieren, die intelligent unterhalten. Wie der Internetsender Rocket Beans. Dort ist, ebenfalls für funk, kürzlich “Game Two” gestartet, eine Neuauflage der MTV-Sendung “Game One”, die von den Hamburger Bohnen produziert wurde.

Doch auch abseits von Gaming und TrashTube gibt es viel zu entdecken. Rrradiovison, wo Marcel über Tech, Freelancing und Reisen spricht. Das Uni-Projekt Hyperbole, wo Klischees Rede und Antwort stehen. Oder Clips von US-Talkshows wie Jimmy Kimmel.

Movieload.me und netzkino

Movieload und netzkino erlauben beide das kostenlose Streamen und zeigen im Gegenzug Werbung. Das Angebot ist größtenteils von Trash durchgezogen, doch dazwischen finden sich auch ein paar Indie-Schätze und andere Highlights.

MySpass

MySpass bietet vorrangig deutsche Comedy und wird von der Produktionsfirma brainpool betrieben. Angenehm nostalgisch wird es mit alten “Raab in Gefahr”-Folgen. Außerdem gibt es mit “Pastewka” und “Stromberg” zwei gute deutsche Comedyserien, die sich gut am Stück schauen lassen.

Auch aktuelle Sendungen schaffen es in die MySpass-Auswahl. “Luke! Die Woche und ich”, “Nightwatch” und “Pussyterror TV” mit Carolin Kebekus zum Beispiel.

Crackle

Die “guilty destination for streaming” Crackle erfordert eine Anmeldung, bietet danach aber viele Serien for free. Die US-amerikanische Seite finanziert sich durch Werbung und gehört zu Sony Pictures Entertainment. Serien und Filme kommen jedoch auch von Universal, Walt Disney, Fox und Paramount Pictures.

Verfügbar sind Wohlfühlfilme wie “50 erste Dates” oder “About a Boy”. Auch “The Interview” mit Seth Rogen und James Franco, der letztes Jahr für viel Aufregung gesorgt hat, ist dort zu sehen. Die aktuelle Serie “Startup” mit OC-Liebling Adam Brody wird ebenfalls als Stream angeboten.

MTV

Huch? MTV hab ich ehrlich gesagt auch nicht mehr wirklich auf den Schirm. So weh es mir tat, als sich der Sender von Musik immer mehr zu Trickserien verabschiedet hat: Heute profitieren wir davon. Klassiker wie “The Hills” oder mein Sommerliebling “Awkward” gibt es kostenlos zu sehen. Auch Trash-Hits wird “Geordie Shore” oder “Teen Mom” lassen sich umsonst genießen. Trash muss man natürlich mögen, aber gerade für den Secondscreen sind ein paar schöne Sünden dabei.

Offen für anderes

Wer auf kostenlose und legale Streaming-Quellen zurückgreift hat natürlich ein deutlich kleineres Angebot vor sich. Auch die Qualität ist nicht immer vergleichbar mit Amazon Prime Video und Co. Doch wenn du kein Geld für Streaming ausgeben möchtest und du der Masse nicht unbedingt folgen möchtest, sind die aufgeführten kostenlose Streamingportale gute Alternativen.

Hast du weitere Tipps für kostenloses und legales Streaming?

“House of Cards” ist super, selbst wenn Dich Politik nicht interessiert

“House of Cards” hat sich längst in den Serienolymp gespielt. Doch der Schwerpunkt auf amerikanische Politik hält viele vom Schauen ab. Dabei sprechen so viele Gründe für die Serien.

Ich hab die vierte Staffel “House of Cards” gerade durch und kann die nächste Staffel kaum abwarten. Da ich mich bis zum  Start der fünften Staffel aber noch etwas gedulden muss, möchte ich Euch heute ein paar Gründe nennen, warum sich das Gucken lohnt:

House of Cards – Worum gehts eigentlich?

Bei “House of Cards” begleiten wir zunächst den politischen Alltag von Frank Underwood (Kevin Spacey) als Vorsitzenden des Repräsentantenhauses. Doch Underwood hat ambitionierte Pläne und möchte im weißen Haus nach ganz oben. Seine Pläne erreicht er durch Kalkül, Intelligenz, Intrigen und durch die nicht minder geschickten Mitarbeiter an seiner Seite.

Die Schauspieler

Kevin Spacey und Robin Wright, die die Underwoods spielen, sind eigentlich schon überzeugend genug. Beide spielen ihre Rolle so authentisch und gelassen, das man die Beiden einfach lieben muss. 2013 gewann die erste Staffel einen Emmy für das beste Casting, Robin Wright erhielt einen Golden Globe für ihre Darstellung der Claire Underwood. Im Jahr darauf holte Kevin Spacey den Golden Globe für seine Darstellung in der zweiten Staffel.

Doch auch die zahlreichen Nebendarsteller wie Michael Kelly, Reg E. Cathy oder Molly Parker wurden vielfach für bedeutende Preise nominiert. Jeder im Cast der Serie ist dafür verantwortlich, dass die Serie stellenweise so glaubwürdig wirkt, dass man Angst bekommt.

Der Castwechsel

Frank Underwood liebt Kompromisse – besonders, wenn er dabei gewinnt und die anderen nicht einmal merken, dass sie den Kürzeren gezogen haben. Sein rücksichtsloses Verhalten bringt einige Menschen zum Fall, wodurch sich der Cast von “House of Cards” im Verlauf jeder Staffel verändert. Allerdings passiert das so geschickt, dass man das als Zuschauer oft gar nicht sofort merkt.

Die Rigorosität mit der mit dem Cast umgegangen wird, ist noch nicht auf “Game of Thrones”-Niveau, dafür ist die Serie physisch auch nicht so brutal. Die Schachzüge sind intelligent und langfristig geplant, wodurch man Stück für Stück bei der Demontage von Persönlichkeiten zugucken kann. Unglaublich faszinierend!

Die Ästhetik

House of Cards Symmetrie

Menschen, die Symmetrie und Ästhetik lieben (also alle) werden sich an House of Cards nicht sattsehen können. Ob die Szenen am Frühstückstisch, die die Zusammenarbeit von Claire und Frank wunderbar symbolisieren. Die vielen Kunstwerke, die immer wieder eine Rolle in der Story spielen. Und natürlich die Einrichtung der Räume, die Art, wie sich zwei Menschen gegenübersitzen, die Macht, die durch die Bildkomposition vermittelt wird.

Das Private vs. das Berufliche

Jeder Charakter in House of Cards hat zwei Seiten. Die Seite, die er der Öffentlichkeit präsentiert, die Seite der Selbstdarstellung, der Vernunft. Und die andere Seite, die er zu verdecken versucht. Das Gierige, das die persönlichen Abgründe sichtbar werden lässt.

Das Balancieren zwischen diesen Seiten ist das Spannende und auch die Gefahr, mit der jeder der Charakter spielen muss. Doch als Politiker verkaufst du deine Persönlichkeit, das Private ist immer auch politisch.

Die Politik

Bei “House of Cards” geht es um Politik – mal weniger, mal mehr – die politischen Spielereien sind immer Haupt- und Wendepunkt. Auch wenn es Episoden gibt, die sich mit Gesetzgebung, Wahlen und dem Kongress beschäftigen, hat man beim Sehen nie das Gefühl, sich wirklich mit Politik zu beschäftigen. Die Storyline ist so geschickt, dass immer alles verständlich bleibt.

Die Serien wirkt sehr realistisch und orientiert sich an dem amerikanischen System. Ich hoffe, im Weißen Haus geht es nicht tatsächlich so falsch und intrigant zu, doch die Spielregeln sind auch in der echten Welt gleich. Daher erlaubt die Serie einen spannenden Blick in die Mechanismen der Politik und bringt den amerikanischen Wahlkampf näher.

Das Frauenbild

Keine Frau taugt in House of Cards zu einer moralischen Instanz. Dafür sind die Frauen aber weit mehr als Liebschaften und Familienmütter. Sie sind ebenso machthungrig und durchtrieben wie die männlichen Charakter. Ob Robin Wright als Claire Underwood, die Journalistinnen Zoe Barnes und Kate Baldwin oder die Kongressabgeordnete Jackie Sharp. Die weiblichen Rollen zeigen immer ihre Stärke, ihren Willen und streben nach Gleichberechtigung.

Auch abseits des Drehbuchs bewies Robin Wright Haltung. Ihr Charakter wird im Laufe der Serie immer wichtiger und auch die Beliebtheit von Claire Underwood bei den Zuschauern ist auf einem Niveau mit Frank. Als Konsequenz forderte sie das gleiche Gehalt pro Episode für sie und Spacey und bekam ihren Willen!

Die Storyline

Tolle Charakter und ein nettes Setting sind nichts ohne eine gute Story. Und “House of Cards” hat gleich mehrere davon. In der Regel laufen mehrere Erzählstränge nebeneinander her. Besonders gefällt mir, dass langfristigen Storylines auch wirklich Zeit gegeben wird. Die Handlung wird nicht abgearbeitet, sondern wirklich erzählt. Mal tauchen Figuren mehrere Episoden nicht auf und an anderen Punkten der Handlung ist dann doch Schnelligkeit gefordert.

Bei “House of Cards” gibt es nicht eine Folge, die langweilig ist oder das große Ganze nicht voranbringt. Auch die 12 Episoden pro Staffel sind genau die richtige Anzahl, um die Geschichte so zu erzählen, wie sie ist.

Achtung Spoiler! Wer mindestens drei Staffel “House of Cards” gesehen hat, findet vielleicht noch ein paar interessante Fakten in diesem Video:

Meine liebsten Coming-of-Age Serien

Coming-of-Age ist ein wunderbares Serienthema, dass die Lebensrealität vieler junger Erwachsenen trifft. Das Potential zum Binge-Watching ist also gegeben. Heute zeige ich euch meine liebsten Coming-of-Age Serien.

Serien nehmen uns für kurze Zeit mit in eine andere Welt. Wir lieben und leiden mit den Charakteren, verstehen die Handlung besser als unser eigenes Leben und stellen damit auch unsere eigenen Entscheidungen auf den Prüfstand. Ich glaube, dass Serien uns wirklich Dinge beibringen können. Oftmals bringen wir für unsere Helden mehr Empathie auf als für unsere Freunde und Feinde. Coming-of-Age Serien sind dafür ein tolles Beispiel, da unsere Lieblingsfiguren alle Wirrungen und Gefühle, die wir in unseren 20er haben auch durchleben.

LOVE

Mickey ist ein Wrack. Ihr deutlich älterer Freund ist ein Muttersöhnchen, sie hat Drogen- und Alkoholprobleme und auch sonst ihr Leben nicht in Griff. Trotz ihr kaputten und unverschämten Art ist Mickey liebenswürdig, ich mochte sie von der ersten Sekunde.

In der ersten Folge lernt sie Gus kennen. Gus ist ein Spießer, den die Trennung von seiner Freundin aus der Bahn wirft. Nach einer schlimmen Nacht treffen sich die beiden zufällig und kommen überraschend gut miteinander aus.

“Love” ist weder eine typische Coming-of-Age Serie, noch besonders romantisch. Die schöne Schrägheit liegt eher zwischen den Szenen. Beide Charakter liebt man nicht gerade bedingungslos, doch das macht die Serie so echt. Sie zeigt, wie Menschen sich verändern, wenn sie sich mögen; im Guten und im Schlechten.

Love traut sich, die hässliche Seite der Charaktere zu zeigen. Der gute Gus wird zwischenzeitlich zum egoistischen Arschloch, von der kaputten Mickey sieht man die zerbrechliche und selbstsüchtige Seite. Für mich eine der besten Serien, die ich dieses Jahr geschaut habe.

Abrufbar bei Netflix

Girls

In der Serie begleitet wir vier Mädels dabei, New York für sich zu gewinnen. Dabei bieten Hannah und Co natürlich viel Identifikation. Ihrer Privilegien sind sich die vier dabei meist nicht bewusst. Stattdessen kämpfen sie sich umständlich von Job zu Job und von Beziehung zu Beziehung.

Girls ist vor allem dafür bekannt und beliebt so schonungslos offen zu sein. Hannah-Darstellerin Lena Dunham sehen wir öfter nackt, die zwischenmenschlichen Beziehung sind oft ebenso kaputt wie die Charaktere selbst. Doch gerade diese schonungslose Darstellung sorgt dafür, dass ich Girls wirklich sehr liebe.

Erhältlich bei Amazon

Skins

Skins ist eine Serie aus Großbritannien, die alle zwei Staffeln den Cast wechselt. Ich bin besonders Fan der ersten Generation rund um Tony, Cassie und Chris. Skins beleuchtet das Leben von mehreren Teenagern aus Bristol. Besonders das selbstzerstörerische Verhalten handelt den Charakteren Probleme ein.

Die ungeschminkte Darstellung, sowie der Hang zum Drogenkonsum ist charakteristisch für die Serien. Die Serie wurde größtenteils von Autoren um die 21 Jahre geschrieben, was der Serie unheimlich viel Identifikationspotential gibt, obwohl die Handlung teils sehr extrem ist.

Erhältlich bei Amazon / Abrufbar bei Netflix

Awkward

Awkward startet mit der erst 15-jährigen Jenna, die sich angeblich selbst das Leben nehmen wollte. Fortan als das “Selbstmord”-Mädchen gebranntmarkt kämpft auch sie sich durch das High-School-Leben. Dabei spielen Liebe und Freundschaft natürlich immer eine Hauptrolle.

Auch wenn Awkward szenenweise etwas drüber ist, finde ich Serie sehr unterhaltsam, da sie Themen ins Lächerliche zieht, die es irgendwie auch verdient haben.

Besonders schön: Die Protagonisten schreibt einen Blog, ihr Handy ist ständiger Begleiter. Ich mag Serien, in denen Technologie sinnvoll und authentisch zur Handlung gehören.

Abrufbar bei Amazon Prime / Erhältlich bei Amazon

Master Of None

Master Of None ist ebenfalls ein Netflix Original. Der Mittdreißiger Dev versucht sich in New York eine Schauspielkarriere aufzubauen, bisher kann er aber nur auf einen erfolgreichen Werbefilm zurückblicken. Als Sohn indischer Migranten wird er dazu oft mit stereotypischen Rollen konfrontiert.

Jede Episode behandelt ein anderes Oberthema, dass irgendwie mit dem Erwachsenwerden zu tun hat. Zum Beispiel Kinder, die Beziehung zu den Eltern, aber auch Feminismus oder eben Rassismus. Parallel dazu entwickelt sich allerdings auch eine Liebesgeschichte zwischen Dev und Rachel, die kaum sympathischer sein könnte.

Master of None gefällt mir besonders, weil es so zeitgemäß ist. Die Probleme und Gedanken, denen Hauptdarsteller Dev nachgeht, kennen wir wohl alle. Am tollsten fand ich übrigens das Ende der ersten Staffel.

Abrufbar auf Netflix

Coming-of-Age Serien

Besonders gefällt mir an diesen Serien, dass man sie immer wieder schauen kann. In jedem Alter rezipiert man die Serien anders, bewertet das Verhalten der Charaktere unterschiedlich, lernt zu reflektieren.

Awkward und Skins sind bereits abgedreht, Girls befindet sich gerade in der vierten Staffel. Love und Master of None sind noch recht frisch, die Verlängerung auf eine zweite Staffel ist aber bei beiden Serien schon sicher. Ich freue mich riesig drauf!

Kennst du Coming-of-Age Serien, die ich mir ansehen sollte?

 

Serien: Tipps für das schlechte Wetter

Bei dem komischen Wetter schau ich gerne Serien. Womit es sich jetzt anzufangen lohnt:

Serien Tipps für schlechtes Wetter

Durch zahlreiche Abgabetermine in der Uni, hab ich leider gerade nicht so viel Zeit für einen Serienmarathon. In den letzten Wochen sind trotzdem ein paar dazugekommen, die sich anzuschauen lohnen. Gerade, weil dieses Wetter perfekt für ein paar Folgen am Stück ist.

Homeland

homeland

Im Zentrum der Geschichte steht Carrie, eine CIA-Agentin. Als Nick Brody nach acht Jahren Gefangenschaft auf dem Irak zurückkommt, verdächtigt sie ihn, eine Schläferzelle der Terroristen zu sein. Bei ihrem Versuch, ihn zu entlarven, kommt sie Brody gefährlich nah.

Bei Homeland weiß ich ehrlich gesagt selbst nicht weiter. Die erste Staffel hat mich total gefesselt, bei der zweiten haben mich die Hauptcharaktere immer mehr genervt. Der Kampf gegen den Terror rückt in den Hintergrund, stattdessen werden mehr und mehr die privaten Probleme beleuchtet. An sich ja schön, nur sind mir die Protagonisten Carrie und Brody gar nicht sympathisch.

Daredevil

Daredevil Kommentar Kritik

Murdock versucht tagsüber als junger Anwalt Fuß zu fassen und kämpft nachts gegen das Verbrechen. Eine Kleinigkeit unterscheidet ihn aber von den sonstigen Superhelden: Er ist blind.

Mit Daredevil habe ich gerade erst angefangen, aber bin schon sehr begeistert. Die Darstellung ist detailverliebt und selbst die Kämpfe finde ich durch die eindrucksvolle Inszenierung spannend. Das Storytelling suggeriert außerdem, dass die Vorgeschichte der Charakter noch viele Geheimnisse verbirgt.

House of Cards

House Of Cards Kritik Kommentar

In House of Cards verfolgt Ihr das Spiel um die Macht von Frank Underwood. Er ist Kongressabgeordneter der Demokraten, kämpft in der ersten Staffel aber um den Platz als Außenminister. Um seine Ziele zu erreichen, greift er zu jedem Mittel.

House of Cards ist ein Must-See. Das politische Geschick von Underwood ist großartig. Die Geschichte ist immer in Fahrt, weil jederzeit eine Intrige oder ein Hinterhalt auffliegen könnte. Mein Lieblingscharakter ist Claire Underwood, weil sie durch ihre selbstbewusste und teils hinterlistige Art, Frauen endlich auf eine Stufe mit Männern stellt. Bei House of Cards hab ich außerdem das Gefühl, etwas Intelligentes zu schauen und nicht bloß belangloses Zeug.

The Man in the High Castle

The man in the high castle kritik

Die Serie spielt in einer alternativen Zukunft. Die Nazis und die Japaner haben den zweiten Weltkrieg gewonnen und die Welt unter sich aufgeteilt. Ein junge Amerikanerin findet einen Film, der die Allierten als Sieger darstellt und beginnt, das System zu hinterfragen. Bald trifft sie auf Joe Blake, der angeblich für den Widerstand an der Ostküste arbeitet. Trotz unterschiedlicher Ziele helfen die beiden sich immer wieder.

Auch bei The Man in the High Castle brauchte ich ein paar Folgen, um die Geschichte richtig einordnen zu können. Wenn Ihr erstmal drin seid, sorgt die Serie durch ihre Erzählweise aber für ordentlich Adrenalin. Vor allem die strikte Erbarmungslosigkeit der Nazis und der Japaner ist erschafft ein beklemmendes Gefühl, sobald sie die Szenerie betreten.

Better Call Saul

Better Call Saul Kritik

Better Call Saul beschäftigt sich mit der Vorgeschichte von Saul Goodmann, dem Anwalt aus Breaking Bad. Als Jimmy McGill bekommt er seine Karriere nicht wirklich auf die Kette, entdeckt dann aber durch Zufall einen riesigen Betrug von Seniorenheimen an ihren Bewohnern. Er selbst und sein Bruder legen ihn aber immer wieder Steine in den Weg.

Ich bin großer Breaking Bad-Fan, braucht aber doch ein paar Folgen, um mit Better Call Saul warm zu werden. Dem Rezipienten werden am Anfang viele Puzzleteile hingeschmissen, die ich erst nicht zusammensetzen konnte. Ab der fünften Folge gewinnt die Serie aber etwas an Fahrt und die Zuschauer erfahren immer mehr über die Hintergründe. Und Jimmy McGill aka Saul Goodmann ist einfach ein spannender Charakter, der durch Bob Odenkirk hervorragend gespielt wird.

 

Alle Serien sind meiner Meinung nach sehr storylastig. Es ist also Konzentration gefragt, statt Multitasking. Gerade, weil Ihr sonst viele Details verpassen werdet. Für das Wetter sind solche Serien, die einen etwas fordern und in ihren Bann ziehen, richtig super.

Welche Serien könnt Ihr empfehlen?

Fuller House: Fremdscham und Nostalgie

“Fuller House” ist seit einigen Wochen auf Netflix verfügbar. Oft ist die Serie ganz schön drüber, in vielen Momenten aber auch einfach schön und witzig. Meine Kritik:

Der Hype um “Fuller House” hielt in Deutschland nicht lange an. Und ehrlich gesagt, kann die Serie weder mit sonstigen Netflix-Krachern, noch mit anderen typischen Sitcoms mithalten. Die 13 Folgen der Netflix Original Serie haben mir trotzdem einige schöne Momente beschert.

Die Story

Fuller House Netflix Original
Quelle: Netflix

“Fuller House” holt dich genau dort ab, wo “Full House” endete, nur 20 Jahre später. Die Tanner-Mädchen sind längst erwachsen. DJ ist Mutter von drei Jungen, Stephanie tourt erfolgreich als DJ um die Welt und Michelle baut ihr Modeimperium auf.

Auch Joey, Onkel Jesse und die anderen, damaligen Erwachsenen tauchen in der ersten Folge auf. Beruflich geht es für sie nach L.A. und Las Vegas, wodurch die Mädels allein zurückbleiben. Das trifft vor allem DJ schwer. Da ihr Mann bei einem Feuerwehreinsatz ums Leben gekommen ist, erwartet sie nun das Schicksal einer alleinerziehenden Mutter. Aus Mitgefühl entscheiden sich schließlich Stephanie und Kimmy Gibbler ins Tanner-Haus einzuziehen um DJ zu unterstützen.

Beziehungen und andere Probleme

Von da an geht es in den Folgen um Beziehungen, Dating, die Jugend und allerlei Probleme und Sorgen einer Patchwork-Familie. Natürlich immer mit Humor und einer ordentlichen Portion Moral am Ende.

Trotz Veränderung bzw. Alterung des Casts sind die Geschichten also sehr nah an “Full House”. Meiner Meinung nach etwas zu nah. Die bunte Patchwork-Familie passt natürlich zum Hause Tanner, hätte aber moderner sein können. Anstatt des drastischen Todes von DJs Ehemann hätte eine “einfache” Trennung deutlich mehr Dynamik und Abwechslung in die Serie bringen können. Und hätte gleichzeitig die Realität vieler Haushalte widergespiegelt. Stattdessen werden alte “Full House”-Geschichten wieder aufgebrüht. Die Anlehnung an alte Folgen birgt schön Erinnerung, für die zweite Staffel wünsche ich mir aber mehr Eigenständigkeit.

Der Cast

Full House from abc
Quelle: abc

Außer den Olsen-Zwillingen sind alle Schauspieler wieder mit dabei. Plus die neuen Kinder. DJ hat mit Jackson, Max und Tommy drei Jungen, die im selben Alter sind, wie in der ersten “Full House”-Staffel DJ und ihre Schwestern. Gerade das mittlere Kind Max bietet durch seine witzige und etwas altkluge Art viel Potential. Baby Tommy und Jackson blieben bisher etwas farblos.

Auch Kimmy bringt mit ihrer Tochter Ramona ein neues Gesicht mit in die Serie. Ramona ist 13 und tritt am Anfang zickig und unwillig auf. Im Verlauf der ersten Staffel verliert sich das etwas, einen bleibenden Eindruck hinterlässt sie sonst nicht. Ebenfalls neu ist DJs Kollege Matt, der ihr schon bald den Kopf verdreht. Matt fand ich durchweg sehr sympathisch und auf seine Entwicklung freue ich mich am meisten.

Im Zentrum stehen DJ, Stephanie und Kimmy. Während Kimmy etwas zu überzeichnet und nervig ist, machen die anderen beiden viel Spaß. Stephanie als etwas unbeholfene Tante bringt viel Lockerheit in die Familie Tanner. Da sie weder beruflich noch beziehungstechnisch auf einen grünen Zweig kommt, dürfen wir in Zukunft viele witzige Situation erwarten.

DJ hingegen sorgt für Ruhe und Ordnung. Durch ihre Figur könnten in der zweiten Staffel längerfristige Storylines ermöglicht werden. Als Mutter und Herrin des Hauses sind außerdem viele Parallelen zu ihrem Vater erkennbar.

Die Episoden

Die Serie hat mir je nach Episode mal sehr viel Spaß gemacht – oder für Kopfschütteln gesorgt. Wer “Fuller House” anklickt, erwartet natürlich keine tiefgründige Unterhaltung. Oftmals arten die Folgen allerdings in Tanzen oder unsinnigen Erlebnissen aus. Vieles wirkt etwas drüber und zu sehr gewollt.

Die Machart wirkt oft veraltet. Alles im Hause Tanner wirkt perfekt, nur oberflächlich tauchen ab und an Risse auf. Jegliche Geschichten gehen immer gut für die Tanners aus. Das mag natürlich zu “Fuller House” gehören, wirkt aber unauthentisch in Hinblick zu Serie wie “How I Met Your Mother” oder “Modern Family”.

Der Handlung fehlt zwar jegliche Tiefe, trotz dessen macht die Serie Spaß. Schon der guten alten Zeit wegen. Viele Situation sind einfach witzig oder schön, weil die Familie am Ende immer zusammenhält. Gerade durch die Vielfalt der Charakter gibt es oft überraschende Situationen, aber auch wiederkehrende Elemente, die ihren Charme entfalten.

Mein Ausblick

Auch wenn die erste Staffel mich mit gemischten Gefühlen zurücklässt, werde ich in die zweite mit Sicherheit reinsehen. Die erste Staffel wurde vor allem benutzt, um die neue Charakter vorzustellen, von der zweiten erwarte ich also etwas mehr Handlung und Entwicklung. Eine besondere Dynamik erhält die Serie natürlich dadurch, dass die Kinder kontinuierlich älter werden und die Storyline sich so natürlich weiterentwickeln kann.

Die erste Staffel endet übrigens bewusst sehr offen. Auf kritische Stimmen zur ersten Staffel können Produzenten und Drehbuchautoren also gut reagieren. Ich freue mich auf jeden Fall auf weitere Folgen!

Alle 13 Episoden der ersten Staffel “Fuller House” sind exklusiv auf Netflix verfügbar.

Meine Woche in Worten: Mozart In The Jungle und mein Fazit zu #sundb

“Schulz und Böhmermann” ist vorerst zuende, mit “Mozart In The Jungle” habe ich eine tolle Comedy-Serie entdeckt und dann ist da noch ein Artikel, den jede Frau lesen sollte.

Die letzte Woche bestand aus unheimlich viel Prokrastination. Allerdings eher unnötiger, also dass ich wirklich neue erkenntnisreiche Einsichten bekommen hätte. Heute steht aber endlich die letzte Klausur an und dann habe ich endlich Zeit für Bücher, Netflix und Spaß.

Serien

Mozart In The Jungle” von Amazon

Rein von den Werbebildern hätte ich nicht gedacht, dass mir MitJ gefällt. Da die Serie diesen Jahr aber mehrere Golden Globes abgeräumt hat, musste ich der Serie natürlich eine Change geben. Zum Glück!

Die Serie dreht sich rund um das Ensemble des New York Orchestras. Am Anfang der Serie kommt ein neuer Dirigent, der nicht nur ziemlich jung und unkonventionell ist, sondern auch unheimlich exzentrisch. Hailey, die eigentlich Oboe spielt und ein Teil des Ensembles sein möchte, wird zu seiner Assistentin. Außerdem gibt es den alten Dirigenten, der eifersüchtig auf den neuen ist, ein ältere Oboe-Spielerin, die Hailey nicht im Orchester sehen will und viele Musiker und Protagonisten mehr, die alle sehr klare und spannenden Charakter sind.

Die Serie lebt natürlich von dem außergewöhnlichen Setting. Die Story drehen sich rund um Liebe, Freundschaft und kleinen Intrigen, ist also eher gewöhnlich. Durch das Drumherum ist die Serie aber absolut sehenswert und sehr unterhalten. Perfekt für ein kleines Binge-Watching-Wochenende. Die klassische Musik ist außerdem sehr pointiert eingesetzt, nervt also nie.

Artikel

A story of a Fuck Off Fund” von Paulette Perhach

Vor allem für Frauen ein Must-Read. Der Text erklärt, warum Geld uns die Freiheit gibt, zu tun und zu lassen, was immer wir wollen – gerade in schwierigen Situationen. Das eher spießige Wort Sparen wird dadurch um einiges attraktiver.

Sendungen

Schulz und Böhmermann” im ZDF

Sonntagabend lief vorerst die letzte Folge von #sundb. Ich bin leider nicht so begeistert. Die erste ausgestrahlte Folge (die eigentlich als zweites aufgezeichnet wurde) fand ich am besten. Die Gästen waren damals unheimlich interessant und das Gespräch hatte eine tolle Dynamik.

Die zweite und dritte Folge waren mir viel zu albern. Auch wenn es dort tolle Tendenzen gab und auch spannende Menschen am Tisch saßen, wurde die Ernsthaftigkeit immer jäh unterbrochen. Vielleicht haben Schulz und Böhmermann einfach Angst vor einer ernsthaften Talkshow?

Die letzte Folge fand ich insgesamt einfach sehr langweilig. Die Gästen waren nicht wirklich interessant, bzw. konnten sich nicht wirklich gut verkaufen. Riaz, der von seiner Flucht aus Syrien erzählt hat, hatte natürlich unfassbares zu erzählen, passte aber nicht gut ins Setting und wirkte leider etwas außen vor.

Ich freue mich natürlich trotzdem auf die nächste Staffel.